Abo
  • Services:
Anzeige
Fliegt und landet wie ein Vogel: MAV von der Universität des US-Bundesstaates Illinois in Urbana-Champaign
Fliegt und landet wie ein Vogel: MAV von der Universität des US-Bundesstaates Illinois in Urbana-Champaign (Bild: UIUC)

Drohne: Flugroboter landet auf der Hand

Fliegt und landet wie ein Vogel: MAV von der Universität des US-Bundesstaates Illinois in Urbana-Champaign
Fliegt und landet wie ein Vogel: MAV von der Universität des US-Bundesstaates Illinois in Urbana-Champaign (Bild: UIUC)

Ein in den USA entwickelter Flugroboter kann sich auf der Hand niederlassen wie ein Vogel. Dieses Manöver ist für Roboter schwierig zu imitieren.

Ein Ornithopter ist ein Fluggerät, das wie ein Vogel mit den Flügeln schlägt. US-Wissenschaftler haben einen fliegenden Miniroboter (Micro-aerial Vehicle, MAV) nach diesem Prinzip gebaut. Das MAV kann wie sein natürliches Vorbild auf der Hand eines Menschen landen.

Anzeige

Aufrichten und abbremsen

Der Flugroboter gleitet zunächst auf die Hand zu. Kurz davor richtet er sich auf und bremst auf diese Weise ab, bevor er sich auf der Hand niederlässt. Sie seien ihres Wissen nach die ersten, die ein MAV auf diese Art auf der Hand eines Menschen haben landen lassen, erklärte Projektleiter Soon-Jo Chung von der Universität des US-Bundesstaates Illinois in Urbana-Champaign (UIUC).

Die Luft- und Raumfahrttechniker der UIUC haben einen Roboter entwickelt, dessen Flügel ein Gelenk hat. Dieses Prinzip hätten sie den Vögeln abgeschaut, erklärt Aditya Paranjape, der an dem Projekt mitgearbeitet hat. Durch Abknicken der Flügel lenke das MAV. Beide Flügel können dabei einzeln angesteuert werden. Außerdem verfügen sowohl die Tragflächen als auch die hinteren Flügel über Klappen für eine Steuerung für Steig- und Sinkflug.

Schwieriges Manöver

Auf ein senkrecht stehendes Heckruder haben die Konstrukteure verzichtet, obwohl das einem Fluggerät mehr Agilität und Stabilität verleiht. Das erschwere das Sich-Niederlassen auf der Hand. Dabei gilt das als ohnehin schon als eines der schwierigsten Manöver für einen Ornithopter. Sie hätten sich für dieses Manöver entschieden, um das Können ihres Roboters unter Beweis zu stellen. "Vor allem die Fähigkeit, auf einer menschlichen Hand zu landen, ermöglicht es, unseren Roboter in der Nähe von Menschen einzusetzen", sagt Paranjape.

Sie könnten viel von Tieren lernen, erklärt Chung. Fledermäuse seien so agil und wendig, dass sie schnelle 180-Grad-Wenden oder in Räumen fliegen könnten, ohne mit Hindernissen zu kollidieren. Sie flögen sogar noch mit beschädigten Flügeln. "Diese Eigenschaften sind wünschenswert für kleine Flugzeuge, die für die Überwachung eingesetzt werden könnten, insbesondere in städtischen Gebieten, wo Hindernisse die Bewegungsfreiheit einschränken und die Steuerung per Satelliten blockiert wird."


eye home zur Startseite
Autor-Free 06. Mai 2012

Aua.

heftklammer 05. Mai 2012

Das letzte Zitat zur Überwachung ist mir auch bitter aufgestoßen. Wenn es soweit kommt...

Echtor2oo3 04. Mai 2012

Naja, er vieleicht nicht, aber Festo wird es können, ihr Flugroboter ist um weiten...

chuck 04. Mai 2012

Owned. Und *megusta*!

doctorseus 03. Mai 2012

Schon wenn ich diese Kameras in den Videos sehe, weiß ich, dass die Geräte nie für etwas...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GALERIA Kaufhof GmbH, Köln
  2. Rundfunk Berlin Brandenburg RBB, Berlin
  3. über Robert Half Technology, München
  4. MESOMATIC GmbH & Co. KG, Kernen im Remstal


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€ inkl. Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Shroud of the Avatar

    Neustart der Ultima-ähnlichen Fantasywelt

  2. Spielekonsole

    In Nintendos NX stecken Nvidias Tegra und Cartridges

  3. Nach Terroranschlägen

    Bayern fordert Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung

  4. Android-Smartphone

    Update soll Software-Probleme beim Oneplus Three beseitigen

  5. Tim Sweeney

    "Microsoft will Steam zerstören"

  6. Störerhaftung weg

    Kommt nun der Boom für offene WLANs?

  7. Fusion mit Hailo

    Mytaxi wird zum größten App-basierten Taxivermittler Europas

  8. AG600

    China baut größtes Wasserflugzeug der Welt

  9. Telltale Games

    2.000 Batman-Spieler treffen die Entscheidungen

  10. Deutsche Telekom

    Einblasen von Glasfaser auf drei Kilometern am Stück möglich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Axon 7 vs Oneplus Three im Test: 7 ist besser als 1+3
Axon 7 vs Oneplus Three im Test
7 ist besser als 1+3
  1. Axon 7 im Hands on Oneplus bekommt starke Konkurrenz
  2. Axon 7 ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

Pokémon Go im Test: Hype in der Großstadt, Flaute auf dem Land
Pokémon Go im Test
Hype in der Großstadt, Flaute auf dem Land
  1. Nintendo Gewinn steigt durch Pokémon Go kaum an
  2. Pokémon Go Monsterjagd im Heimatland
  3. Pokémon Go Verbraucherschützer reichen Abmahnung gegen Niantic ein

Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
Masterplan Teil 2
Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  1. iCar Hardware-Experte Bob Mansfield soll Apples Auto bauen
  2. Projekt Titan Apple Car soll später kommen
  3. Elon Musk Tesla-Chef arbeitet an neuem Masterplan

  1. Re: Oh Gott. Facebook Account mit falschen...

    User_x | 18:01

  2. Re: Achtziger an Nintendo: Wir wollen unsere...

    JensM | 17:59

  3. Re: Halte ich für Schwachsinn, das Datenzugriff...

    ThaKilla | 17:56

  4. Re: Steam ist scheiße

    eXXogene | 17:56

  5. Re: Selbst schuld

    User_x | 17:55


  1. 18:06

  2. 17:37

  3. 16:54

  4. 16:28

  5. 15:52

  6. 15:37

  7. 15:28

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel