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Barnaby Jack hackt auf der Black Hat 2010 mehrere Geldautomaten.
Barnaby Jack hackt auf der Black Hat 2010 mehrere Geldautomaten. (Bild: Dan Tentler (Vissago)/Lizenz: CC BY-NC 2.0)

Drogenmix Hacker Barnaby Jack starb an Überdosis

Sein plötzlicher Tod hat Anlass für Spekulationen und Verschwörungstheorien gegeben. Nun liegt der Autopsie-Bericht zur Todesursache von Hacker Barnaby Jack vor.

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Der wegen des Hacks von Geldautomaten und medizinischen Geräten bekanntgewordene Neuseeländer Barnaby Jack ist offenbar an einer Überdosis Drogen gestorben. Das geht nach Angaben von The Verge aus dem Autopsie-Bericht hervor, der dem US-Portal vorliege. Der prominente Hacker starb demnach im vergangenen Juli an einer ungewollt eingenommenen Überdosis aus Drogen wie Heroin und Kokain sowie dem Beruhigungsmittel Alprazolam und dem Allergie-Hemmer Benadryl. Dem Autopsie-Bericht zufolge habe Jack regelmäßig diese Drogen und Medikamente eingenommen. Laut BBC halten die Gerichtsmediziner von San Francisco auch fest, dass Jacks Körper keine Anzeichen von Verletzungen aufwies.

Jack war am 25. Juli 2013 im Alter von 35 Jahren in seinem Wohnort San Francisco gestorben. Seine Freundin hatte ihn laut The Verge leblos in seinem Bett gefunden, umgeben von Bierflaschen, Champagnerflaschen und E-Zigaretten. Jack war Director bei der Embedded-Security-Firma IOActive und sollte nur wenige Tage später auf der Hackerkonferenz Black Hat in Las Vegas demonstrieren, wie sich Herzschrittmacher angreifen lassen. Drei Jahre zuvor hatte er auf der Black Hat für Aufsehen gesorgt, als er auf der Bühne Geldautomaten der Hersteller Tranax Technologies und Triton hackte, ohne das Geld von einem Konto abzubuchen, und sie dazu brachte, ihren Inhalt in das Publikum regnen zu lassen. Er nannte die Angriffstechniken Jackpotting. Im April 2012 hatte er als McAfee-Mitarbeiter eine Insulinpumpe gehackt und erreicht, dass sie den gesamten Vorrat auf einmal an den Patienten abgab.

Dass die Warnungen Jacks durchaus berechtigt waren, zeigt der Hack von Geldautomaten mit Hilfe von USB-Sticks. Auf dem jüngsten CCC-Kongress 30C3 in Hamburg erläuterten zwei Forscher, wie Kriminelle mittels USB-Sticks Malware auf Geldautomaten eines europäischen Geldinstituts übertrugen, um diese anschließend mehrmals auszurauben.


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Anonymer Nutzer 08. Jan 2014

Mir doch egal. Sollen sie halt. Ich lebe keine Lüge und ich lasse mir auch nicht den...

Anonymer Nutzer 07. Jan 2014

Er hätte mit seinem Geldautomaten Hack den Bankstern schaden können. Deswegen musste er...

KleinHart 07. Jan 2014

Also meine gabs nur im Doppelpack...

dschinn1001 06. Jan 2014

Ist jemand bei McAffee an einem Insulin-Schock gestorben ? Oder war diese Pumpe nur ein...

Natchil 06. Jan 2014

Es gibt doch genug Wege die auf natürlichen Tod schließen lassen. Hey, Staat, wenn du ein...



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