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Super-Saiyajin Son-Goku haut den Fiesling Freezer um
Super-Saiyajin Son-Goku haut den Fiesling Freezer um (Bild: Bandai Namco)

Dragonball Xenoverse: Da werd ich zum Super-Saiyajin!

Packt außerirdische Krieger die Wut, werden ihre Haare grellgelb - etwa wenn sie Dragonball Xenoverse spielen. Normalsterbliche hingegen raufen sich ihre Kopfbehaarung und suchen nach anderen Auswegen als einem Kamehameha. Der Nostalgie wegen.

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Winnetou war der Held meiner Kindheit, Son-Goku der meiner frühen Jugend, nur Vegeta fand ich noch cooler. Als Ende der Neunziger die Dragonball-Mangas nach Deutschland kamen, habe ich alle gekauft und zudem viele Nächte damit verbracht, meinen Kumpels in Dragonball GT Final Bout zu zeigen, dass ich nicht nur im Karate einer der Besten war, sondern auch auf der Playstation. Um die Jahrtausendwende herum war sogar RTL 2 mein Lieblingssender - ich gebe es zu. Aber nur, weil die fast alle Folgen von Dragonball und Dragonball Z brachten! Und danach Takeshi's Castle auf DSF!

Mit Dragonball verbinde ich also gute Erinnerungen - umso größer war meine Freude, als mit Dragonball Xenoverse ein neuer Titel für Current-Gen-Konsolen und PC angekündigt wurde. Der Ersteindruck taugt: originaler Titelsong, korrekte englische Synchronstimmen und als Einstieg den Fiesling Freezer als Super-Saiyajin Son-Goku vermöbeln. Danach kommt die Ernüchterung: Die Tokitoki World genannte Basisstadt ist hässlich-karg, das sich ständig wiederholende Gedudel nervt obendrein.

Wo war noch gleich Trunks, der Charakter aus der Zukunft? Statt Nebenmissionen mit Rollenspiel-Elementen will ich schlicht die Story spielen. Die ist zwar wenig innovativ - Bösewicht manipuliert legendäre Kämpfe der Vergangenheit, mein selbsterstellter Schützling biegt diese per Zeitreise wieder hin - und ihre Abschnitte werden einzig durch kurze Dialoge mit Trunks zusammengehalten. Aber egal, die Fights, angefangen gegen Raddiz über Cell bis hin zu Boo und (pssst!) darüber hinaus, machen richtig Laune.

Apropos Zeitreise: Nach Current-Gen-Konsole sieht Dragonball Xenoverse nicht aus, denn HDR fehlt und 30 Bilder pro Sekunde sind für ein schnelles Kampfspiel auch Murks. Also wechsle ich auf die PC-Version, da passt die Technik zumindest halbwegs. Dennoch: Umgebungen, deren Felsen und Berge selbst einer Genkidama trotzen, müssen einfach nicht sein.

Was mich aber viel mehr aufregt, ist neben unnötig plumpen Animationen der Schwierigkeitsgrad: Wer die Nebenmissionen meidet, hat früher oder später kaum eine Chance gegen all die Bösewichte. Das ist frustrierend, da mir aber trotz Wutanfällen keine grellgelben Super-Saiyajin-Haare wachsen, verlege ich mich auf eine alte Dragonball-Weisheit: Wer besiegt wird, kehrt stärker als je zuvor zurück. Also durchatmen, weiter Spaß haben.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)


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Dwalinn 08. Apr 2015

Bei Kindern vll aber bei Erwachsenen ist es schon unüblich. Allerdings hat das hier eine...

wynillo 07. Apr 2015

Gilt für Shonens, und Stolz und Familie und bla und blubb nicht vergessen!

sunrunner 07. Apr 2015

Dem kann ich mich nur anschließen. Zudem gibt es bei Xenoverse auch noch die Möglichkeit...

kellemann 05. Apr 2015

Es ist halt kein beat'em up, also nicht so wie die letzten 10 dragonball spiele. Das hier...

Garius 04. Apr 2015

Was heißt denn hier die "alten Kämpfe"? Im Artikel heißt es "angefangen beim Radditz...



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