Szene aus GTFO
Szene aus GTFO (Bild: GTFO)

Dokumentarfilm Frauenfeindlichkeit in der Spieleszene

"Get the fuck out": So heißt ein Dokumentarfilm über Frauenfeindlichkeit in der Spieleszene, für dessen Fertigstellung jetzt mehr als 20.000 US-Dollar über Kickstarter zusammengekommen sind.

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"Ich gelte entweder als fett, als hässlich oder als Schlampe": Das ist ein Zitat aus dem Trailer, der auf Kickstarter für einen längeren Dokumentarfilm über weibliche Spieler wirbt. Inzwischen hat der Streifen mit dem Titel GTFO: A Film About Women in Gaming (das GTFO steht für "Get the fuck out") die Mindestsumme von 20.000 Us-Dollar erreicht und soll damit fertiggestellt werden können, so Initiatorin Shannon Sun-Higginson.

"Ich bin Gelegenheitsspielerin, aber mich hat es schockiert, als mir ein Freund vor rund einem Jahr von den Beleidigungen erzählt hat, die weibliche Spieler praktisch täglich erdulden müssen", sagt Sun-Higginson.

Sie möchte im Gespräch mit Spielerinnen und Profispielerinnen, Bloggerinnen und Entwicklerinnen herausfinden, wie Frauen etwa in Multiplayerpartien belästigt werden, und ob und wie Entwicklerinnen mit Vorurteilen und Problemen im Job zu kämpfen haben. Erst im November 2012 hatten Frauen mit dem Twitter-Hashtag #1reasonwhy auf Benachteiligung und blöde Sprüche in der Branche aufmerksam gemacht.

Obwohl es immer mehr Spielerinnen gibt - in Deutschland sind laut dem BIU rund 44 Prozent der Gamer weiblich -, ist der Anteil von Frauen in der Branche gering. Konkrete Zahlen gibt es derzeit nicht, aber auf Tagungen und Messen in den USA, etwa die GDC oder die E3, sind männliche Besucher deutlich in der Überzahl. Auch unter den meist leitenden Entwicklern aus allen Ländern, die etwa Golem.de bei Präsentationen trifft, sind kaum Frauen.



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