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DJI-Drohne MG-1 Agras: Spritzdüsen unter den Rotoren
DJI-Drohne MG-1 Agras: Spritzdüsen unter den Rotoren (Bild: DJI/Screenshot: Golem.de)

DJI MG-1 Agras: DJI baut eine 14.000-Euro-Drohne für die Landwirtschaft

DJI-Drohne MG-1 Agras: Spritzdüsen unter den Rotoren
DJI-Drohne MG-1 Agras: Spritzdüsen unter den Rotoren (Bild: DJI/Screenshot: Golem.de)

Acht statt vier Rotoren, Spritze statt Kamera: Der chinesische Drohnenhersteller DJI hat ein Fluggerät für die Landwirtschaft vorgestellt. Der Octocopter soll Pflanzenschutzmittel versprühen.

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Der chinesische Hersteller DJI ist vor allem bekannt für seine Kameracopter Phantom und Inspire. Die neue Drohne von DJI ist für einen ganz anderen Einsatz gedacht: die Landwirtschaft.

Die MG-1 Agras soll Pflanzenschutzmittel auf dem Acker versprühen - eine Aufgabe, die heute im Allgemeinen von Menschen erledigt wird. Wird dafür eine Drohne eingesetzt, schützt das die Gesundheit der Feldarbeiter. Außerdem ist es auf nassen Reisfeldern oder an Hängen einfacher, die Pflanzenschutzmittel aus der Luft zu versprühen.

Die Rotorarme können eingeklappt werden

Anders als Phantom und Inspire ist MG-1 ein Octocopter. Die Rotoren sind an vier Y-förmigen Armen befestigt. Die äußeren Teile der Arme lassen sich einklappen, so dass sich der Copter transportieren lässt. Um die Rotoren vor Staub, Wasser und den verspritzten Chemikalien zu schützen, hat DJI ein System entwickelt, das die Motoren gleichzeitig belüftet und kühlt.

Die Drohne hat einen Tank mit einem Fassungsvermögen von etwa 10 Litern und kann eine Nutzlast von rund 10 Kilogramm transportieren. Die Flugzeit beträgt etwa 12 Minuten, die Geschwindigkeit knapp 30 Kilometer pro Stunde. In einer Stunde soll der Copter je nach Beschaffenheit der Landschaft 3 bis 4 Hektar überfliegen können.

MG-1 fliegt Wegpunkte ab

Die Drohne verspritzt die Pflanzenschutzmittel aus vier Düsen, die unter den Rotoren der Drohne angebracht sind. Deren Abwinde verteilen die Chemikalien dabei. Ein Radarsensor misst den Abstand zum Boden, damit die Drohne stets ihre Flughöhe beibehält. MG-1 kann bei einem solchen Spritzeinsatz ferngesteuert werden, sie kann aber auch automatisch vorprogrammierte Wegpunkte abfliegen.

Die MG-1 Agras soll rund 14.000 Euro kosten. DJI will das Fluggerät zuerst in China und Südkorea auf den Markt bringen. Es könne ab heute vorbestellt werden, berichtet das Wall Street Journal. Wann die ersten Drohnen ausgeliefert werden, steht noch nicht fest, auch nicht, wann sie anderswo erhältlich sein werden.


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Dwalinn 11. Dez 2015

Der Ackerbau in DE ist aber nicht vergleichbar mit dem Reisanbau in China.

ThadMiller 02. Dez 2015

und schon lange verboten.

Patman 27. Nov 2015

... automatisch in eine Ladestation fliegen, sich voll laden und dann weitermachen? Sonst...

nightfire2xs 27. Nov 2015

Nein, da: 1. Ein Quad- oder Octocopter extrem schnell sein kann, wenn er darauf...

rick.c 27. Nov 2015

Da muss man beim Preis aber sicher auch eine Null dranhängen... Aber sinnvoller ist der...



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