Displays fürs iPhone Apple-Chef kommentiert Gerüchte zu Absatzproblemen

Apple äußert sich üblicherweise nicht zu Gerüchten, doch diesmal war der Druck so groß, dass Tim Cook Berichte über eine Halbierung der Bestellungen der iPhone-5-Displays relativiert hat. Die Lieferkette sei komplex, klärte er auf.

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Apple-Chef Tim Cook hat sich zu Berichten geäußert, Apple habe Bestellungen für das Display im iPhone 5 in Japan halbiert. Cook sagte nicht, dass die Informationen falsch seien, argumentierte aber, dass dies nicht bedeute, dass der iPhone-Absatz eingebrochen sei.

"Ich weiß, dass es viele Gerüchte zu Bestellungsstornierungen gegeben hat. Ich will mich dazu im Einzelnen nicht äußern, weil ich dann den Rest meines Lebens nichts anderes mehr machen könnte. Ich rate aber dazu, die Genauigkeit solcher Gerüchte über Bestellungen zu hinterfragen", sagte Cook.

"Lieferkette sehr komplex"

Die Gerüchte kamen von zwei seriösen Wirtschaftszeitungen, was Cook zum Anlass nahm, nach Bekanntgabe der Quartalszahlen im Gespräch mit Analysten darüber zu reden. Cook erklärte, dass es unmöglich sei, Daten einzelner Hersteller zu interpretieren und daraus Rückschlüsse für das Gesamtgeschäft Apples zu ziehen, weil die "Lieferkette sehr komplex ist und wir natürlich verschiedene Quellen haben, um Sachen zu bestellen, dazu kommen die Ausschussrate und die Tatsache, dass die Ausstoßmenge stark schwanken kann." Ein weiterer Faktor sei, dass Apple Komponenten auf Lager habe. Daher sei es wirklich keine gute Idee, einzelne Bestellungszahlen zu nehmen und daraus allgemeine Rückschlüsse zu ziehen, sagte Cook.

Das Wall Street Journal hatte aus Zuliefererkreisen Apples in Japan erfahren, dass die Bestellungen für das Display im iPhone 5 halbiert wurden. Die Zeitung berief sich auf zwei Insider bei Displayherstellern. Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei hatte gemeldet, die Hersteller Japan Display und Sharp hätten wegen eines Rückgangs bei den iPhone-Bestellungen die Produktion reduziert. Das IT-Magazin BGR hinterfragte, ob die Medienberichte verlässlich sind. So hätten das iPhone 5 und der neue iPod Touch ein genau baugleiches Display.

Am 18. Januar 2013 berichtete Reuters von einem Rückgang der iPad-Display-Produktion bei Sharp. Es werde nur noch eine minimale Menge der iPad-Displays von Sharp im Werk Kameyama gefertigt, nachdem Ende 2012 die Produktionsmenge schon reduziert worden sei, so die Nachrichtenagentur unter Berufung auf zwei Quellen aus der Branche. Neben einer saisonalen Nachfrageschwankung könnte auch der Umstieg auf einen anderen Lieferanten der Grund sein. Auch eine Nachfrageverlagerung zugunsten des iPad Mini sowie ein künftiges iPad mit einer neuen Technik könnten die Ursache sein. Spätestens, wenn Apple die Quartalsergebnisse für den Zeitraum Januar bis März 2013 vorlegt, wird es Gewissheit darüber geben, wie sich die Nachfrage für iPhone und iPad entwickelt.


mawa 25. Jan 2013

Das kannst Du bitte einmal den T-Aktionären der ersten Stunde sagen. Die würden sich...

DeathMD 25. Jan 2013

Ja aber natürlich, Dateien auf ein USB-Device zu verschieben ist ja quasi eine...

petergriffin 24. Jan 2013

was für ein Schwachsinn, ich hoffe das war nicht ernst gemeint.

Versuchsperson 24. Jan 2013

Was meinst du denn mit "abgesprungen"? Seinen Kauf bereits verbindlich bei Apple...

Himmerlarschund... 24. Jan 2013

Think different :-)

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