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Ein 4K-Video wird mit DaaS auf unterschiedliche Bildschirme verteilt.
Ein 4K-Video wird mit DaaS auf unterschiedliche Bildschirme verteilt. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Display as a Service: Ohne Unterbrechung vom Wohnzimmer ins Bett

Die neue Technik DaaS kann mehr, als nur die in Hannover gezeigten Videowalls zu versorgen. Auch Streamen im Heimnetz auf jeden Bildschirm ist möglich. Die Erfinder erklären im Videointerview, wie das funktioniert.

Ohne Kabel, ohne Treiberprobleme und ohne Konvertieren per Mausklick ein Display im Hausnetz auswählen - das ist eine der Vorstellungen von Alexander Löffler, wie der Projektleiter für Display as a Service (DaaS) am Forschungszentrum DFKI im Gespräch mit Golem.de sagte. DaaS war im Rahmen der Intel-Pressekonferenz auf der Cebit vorgestellt worden.

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Löffler denkt unter anderem daran, DaaS als Standardfunktion in Grafiktreibern zu integrieren. Da die Technik zusammen mit Intel entwickelt wurde, dürfte das zumindest für die Treiber der integrierten Lösungen des Chipherstellers recht einfach werden. Ist das geschafft, soll sich ein beliebiger Bildschirm so auswählen lassen wie heute ein WLAN - einfach durch einen Klick auf ein Icon im Systembereich des Betriebssystems.

Das ist möglich, weil DaaS-Geräte im selben Netzwerk stets als Sender und auch als Empfänger arbeiten können. Sie bieten ihre Dienste an und werden - ähnlich wie heute schon DLNA für das Streaming - von entsprechenden Gegenstellen erkannt. Dabei können die Geräte auch wechselseitig gesteuert werden.

Ein Beispiel: Während der Nutzer auf dem PC im Arbeitszimmer nebenher eine Serie ansieht, kommt die Lust nach mehr Kaffee auf. Sofern ein DaaS-Fernseher in der Küche steht, kann er die Serie auch sofort dort weiterlaufen lassen, während das Heißgetränk zubereitet wird. Das Küchen-TV-Gerät macht er anschließend einfach aus. Dass der PC seinen Stream ins Leere schickt, macht nichts aus.

Ein anderes Szenario könnte sein, dass der Ehemann im Wohnzimmer einen Film angesehen hat, während seine bessere Hälfte schon im Schlafzimmer ist. Will der Mann aber noch die Spätnachrichten im Bett ansehen, kann er sich den Bildschirminhalt des Fernsehers im Schlafzimmer kurz ins Wohnzimmer holen - vielleicht guckt seine Frau ja schon den richtigen Sender, oder doch eine Serie. In diesem Fall lässt sich der Streit um das Programm vermeiden; der Mann sieht die Nachrichten noch im Wohnzimmer an.

Die Technik hinter DaaS basiert auf Standards 

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reebee 09. Mär 2013

Hallo? Das ruckelt ja! Siehe hier 00:35 und hier 02:10 oder hier http://www.youtube.com...

reebee 09. Mär 2013

Zitat Alexander Löffler: "Wir sind große Freunde von Open Source .. Wir haben uns das...

Prypjat 08. Mär 2013

Da werden dann Bildschirme mit Bewegungssensoren installiert, die dann immer einen Meter...

SoniX 08. Mär 2013

Nene das nicht. Aber komprimiert ist komprimiert und wenn man da Schriften darstellen...

Nec 07. Mär 2013

Ich habe es auch nicht gleich verstanden. Ich glaube, der Vorteil soll darin liegen, dass...



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