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Dirt Rally
Dirt Rally (Bild: Codemasters)

Dirt Rally im Test: Motorsport für Fortgeschrittene

Dirt Rally
Dirt Rally (Bild: Codemasters)

Codemasters geht zurück zu den Wurzeln: Dirt Rally folgt nicht mehr den spaßigen, aber kaum realistischen Dirt-Rennspielen der vergangenen Jahre, sondern orientiert sich an den frühen Colin-McRae-Titeln. Das sorgt für viel Realismus - und einen knackigen Schwierigkeitsgrad.

Seit April 2015 ist die PC-Version von Dirt Rally über Early Access auf Steam in einer gut spielbaren Version verfügbar. Seitdem hat Codemasters den Titel auf Basis der Rückmeldungen von den Fans fertiggestellt und jetzt auch offiziell veröffentlicht. Offensichtlich hat sich die Community vor allem klassischen Rallyesport und einen hohen Simulationsanspruch gewünscht: Während die letzten Dirt-Spiele auch für Sonntagsfahrer geeignet waren, ist hier von Beginn an viel Können am Lenkrad gefragt.

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Wie bei den frühen Colin-McRae-Titeln verbringt der Spieler die meiste Zeit alleine auf der Piste - abgesehen vom Beifahrer, der vor Hindernissen warnt und die nächste Kurve beschreibt. Kernstück in Dirt Rally ist die Karriere, in der immer gegen die Uhr gefahren wird. Jede Rally besteht dabei aus mehreren Etappen, die möglichst in Bestzeit gemeistert werden wollen. Fahrerfolge bringen dann Geld aufs Konto, mit dem wiederum neue Serien und vor allem Zugang zu weiteren Fahrzeugen freigeschaltet wird.

  • Dirt Rally (Bild: Codemasters)
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Dirt Rally (Bild: Codemasters)

Der Spieler beginnt auf staubigen Pisten in Griechenland und hat zunächst nur Zugang zu niedrig motorisierten Fahrzeugen wie einem alten Mini Cooper. Diese Beschränkung ergibt Sinn: Auf Grund der niedrigeren Fahrleistung ist es so möglich, sich mit der anspruchsvollen Steuerung und den unzähligen Gemeinheiten wie superengen Schikanen, Hügeln und Abgründen auf den Strecken zurechtzufinden.

Mit steigender PS-Zahl wird die Kontrolle schwieriger und anspruchsvoller. Egal ob mit aufgerüsteten 80er-Boliden oder aktuellen Rallye-Wagen: Es braucht einige Zeit, bis der Umgang mit vielen PS erlernt ist und nicht nach jeder schwierigen Schikane ein Ausflug ins Gelände folgt.

Freude und Frust am Fahren

Für viel Frust sorgt, dass ein einziger Fahrfehler die komplette Rallye ruinieren kann. Wer sich bei einer Kurve verschätzt, bei einem kleinen Sprung den Fels hinter der Kuppe übersieht oder auf Geröll am Straßenrand ins Rutschen kommt und den Abhang hinuntersaust, muss Schäden am Fahrzeug, Strafsekunden für das Zurücksetzen auf die Strecke und im schlimmsten Fall sogar einen Totalschaden hinnehmen. Das kann bei den minutenlangen Etappen zur Verzweiflung führen - etwa, wenn kurz vor dem Zieleinlauf eine kleine Unaufmerksamkeit die Platzierung ruiniert.

Der Fuhrpark weist im Grunde alles auf, was das Offroad-Herz begehrt. Von Rallye-Klassikern wie Subaru, Lancia und Mitsubishi bis hin zu Fahrzeugen von BMW, VW oder Audi ist die Vielfalt groß und in mehrere Klassen der vergangenen Jahrzehnte aufgeteilt. Auch am Lenkrad fühlt sich jedes Fahrzeug anders an.

Die Charakteristiken der Boliden verlangen Fingerspitzengefühl und Einarbeitungszeit. Gleiches gilt für die Strecken: Gerast wird etwa in Finnland, Schweden, Deutschland und Griechenland, bei Untergrund und Wetter wird folglich alles aufgeboten: vereiste Pisten, schlammige Abschnitte mit großen Pfützen, Geröll, Asphalt, Sand. Jeder Untergrund fühlt sich komplett anders an und sorgt auch für nachvollziehbar anderes Fahrverhalten.

Viele Modi und das Fazit 

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ThadMiller 04. Jan 2016

Hmmm, ich glaube dein Problem hat nichts mit "Autofahren" zu tun :) Aber soviel ich wei...

Leynad 18. Dez 2015

Glaube ich nicht. Shooter or der RPGs, wo man nach einem Ableben einige Minuten Gameplay...

DWolf 18. Dez 2015

Nein, kein Schnick-Schnack. Du bist nach Start nach kurzen, überspringbaren Logos direkt...

drvsouth 17. Dez 2015

Jungspund. Hab noch in Rally Racing 97 die Wagen über die Pisten gepeitscht. https://www...

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