Abo
  • Services:
Anzeige
Aus einer Fotostrecke auf der Website des Director of National Intelligence
Aus einer Fotostrecke auf der Website des Director of National Intelligence (Bild: Director of National Intelligence)

Director of National Intelligence Überwachung der US-Metadaten wurde verlängert

Die Überwachung der Verbindungsdaten der US-Bürger geht weiter. Ein zuvor geheimer Beschluss des Foreign Intelligence Surveillance Court dazu wurde jetzt freigegeben.

Anzeige

Laut einer Mitteilung des Director of National Intelligence (DNI) hat der Foreign Intelligence Surveillance Court (Fisc) die weitere Überwachung der Metadaten zu Telefonverbindungen der US-Bürger genehmigt. Ein bisher geheimes Dokument dazu werde nun veröffentlicht, so der DNI.

"Angesichts des erheblichen und anhaltenden öffentlichen Interesses an dem Programm zur Sammlung der Metadaten zu Telefonverbindungen" habe sich der DNI entschieden, den Antrag der Regierung und dessen Genehmigung durch das Geheimgericht freizugeben und öffentlich zu machen, heißt es in einer Mitteilung vom 19. Juli 2013.

Der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden hatte das Programm öffentlich gemacht. Das Programm war zuvor regelmäßig verlängert worden, die Entscheidung wird aber nicht öffentlich bekanntgemacht.

Der IT-Branchenverband Bitkom hatte den von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgestellten 8-Punkte-Katalog als Reaktion auf die Datenausspähung durch US-Geheimdienste im Rahmen des Programms Prism grundsätzlich begrüßt. Der Bitkom warnte aber davor, die Verantwortung für Ausspähaktionen von der Politik auf die Unternehmen abzuwälzen. Bitkom-Chef Dieter Kempf: "Es ist höchste Zeit, dass die Politik konkrete Schritte zur Aufklärung der Ausspähaffäre unternimmt. Der heute von der Bundeskanzlerin angekündigte 8-Punkte-Katalog ist dazu ein Anfang, er reicht aber noch nicht aus. Wir brauchen dringend schnelle und umfassende Transparenz. Dazu das Gespräch mit den Amerikanern auf verschiedenen Ebenen zu suchen ist richtig, reicht aber nicht aus. Die Wirtschaft braucht Rechtssicherheit. Eine europäische und transatlantische Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Geheimdienste ist dringend notwendig."

Die deutsche IT-Branche setze sich zwar für eine EU-Datenschutzverordnung mit hohen deutschen Standards ein, als Abwehr gegen Geheimdienstmaßnahmen eigne sie sich aber nicht. Die Verordnung regelt ja gerade nicht das staatliche Handeln in Sicherheitsfragen, sondern den Umgang mit Daten in Unternehmen. Ihnen zu verbieten, Daten herauszugeben, zu deren Herausgabe sie aufgrund anderer Rechtsgrundlage verpflichtet sind, bedeutet, dass sie sich entweder in Europa oder in den USA ins Unrecht setzen müssten.


eye home zur Startseite
Charles Marlow 20. Jul 2013

Denn wenn's nicht "funktionieren" würde, hätt's definitiv schon viel mehr Anschläge...

Kasabian 20. Jul 2013

Etwas einseitig, zumal auch jeder UnternehmerIN ein Privatleben haben, wo es häufig auch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. imbus AG, Norderstedt, Köln, Hofheim am Taunus, München, Möhrendorf
  2. SEAP Automation GmbH, Egelsbach
  3. TSO-DATA Nürnberg GmbH, Nürnberg
  4. über Robert Half Technology, Bielefeld


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Core i5-6600K + Geforce GTX 1070 OC)
  2. 349€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Polaris-Grafikkarten

    AMD stellt Radeon RX 470 und RX 460 vor

  2. Windows 10 Anniversary Update

    Cortana wird zur alleinigen Suchfunktion

  3. Quartalsbericht

    Amazon schwimmt im Geld

  4. Software

    Oracle kauft Netsuite für 9,3 Milliarden US-Dollar

  5. Innovation Train

    Deutsche Bahn kooperiert mit Hyperloop

  6. International E-Sport Federation

    Alibaba steckt 150 Millionen US-Dollar in E-Sport

  7. Kartendienst

    Daimler-Entwickler Herrtwich übernimmt Auto-Bereich von Here

  8. Killerspiel-Debatte

    ProSieben Maxx stoppt Übertragungen von Counter-Strike

  9. Mehr Breitband für mich (MBfm)

    Telekom-FTTH kostet über 250.000 Euro

  10. Zuckerbergs Plan geht auf

    Facebook strotzt vor Kraft und Geld



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Schwachstellen aufgedeckt: Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
Schwachstellen aufgedeckt
Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
  1. Tor Hidden Services Über 100 spionierende Tor-Nodes
  2. Pilotprojekt EU will Open Source sicherer machen
  3. Mobilfunk Sicherheitslücke macht auch Smartphones angreifbar

Core i7-6820HK: Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
Core i7-6820HK
Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
  1. Stresstest Futuremarks 3DMark testet Hardware auf Throttling

Geforce GTX 1060 im Test: Knapper Konter
Geforce GTX 1060 im Test
Knapper Konter
  1. Quadro P6000/P5000 Nvidia kündigt Profi-Karten mit GP102-Vollausbau an
  2. Grafikkarte Nvidia bringt neue Titan X mit GP102-Chip für 1200 US-Dollar
  3. Notebooks Nvidia bringt Pascal-Grafikchips für Mobile im August

  1. Re: Mit anderen Worten...

    Moe479 | 06:03

  2. Re: Gamescom verbieten

    Maller | 05:59

  3. Re: Ich frage mich wie das Vertraglich aussieht

    Maller | 05:53

  4. Deutschland

    Maller | 05:46

  5. Re: Ohne Angabe der zu verlegenden Länge ist der...

    Chocobit | 05:41


  1. 06:00

  2. 23:26

  3. 22:58

  4. 22:43

  5. 18:45

  6. 17:23

  7. 15:58

  8. 15:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel