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Panoramballkamera Panono: herausfinden, wie man ein Massen-Consumer-Produkt baut
Panoramballkamera Panono: herausfinden, wie man ein Massen-Consumer-Produkt baut (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

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Das müsste auch einfacher gehen, dachte sich Jonas Pfeil 2007, als er auf der Insel Tonga die traumhafte Südseekulisse rundherum fotografierte. Einfacher als erst das Stativ aufzubauen, den Panoramakopf und eine Kamera zu montieren. Dann Einzelfotos zu machen - je nach Bildausschnitt und Brennweite bis zu einer dreistelligen Anzahl an Bildern. Die Fotos schließlich am Computer zu montieren - etwa mit einer Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop oder mit einer speziellen Software. Warum nicht einfach eine Kamera in die Luft werfen und damit die komplette Szenerie erfassen?

Zwei Jahre später kramte er diese Idee wieder hervor, als er ein Thema für seine Diplomarbeit in technischer Informatik brauchte, und machte sich an die Arbeit. Inzwischen hat Pfeil eine solche Kamera: Panono. Sie ist eine etwa Handball-große, grüne Kugel, in der 36 Kameras stecken.

Pfeil wirft sie senkrecht in die Luft, und am Scheitelpunkt der Flugbahn schießen alle Kameras gleichzeitig ein Bild. Das wird zu einem sphärischen Panorama zusammengesetzt, in dem der Betrachter sich wie im Innern einer Hohlkugel drehen kann. "Ich fange das gesamte Bild ein, in alle Richtungen. Später kann ich mich wieder dahin versetzen und mich umschauen", erklärt der Berliner im Gespräch mit Golem.de.

Alternativen, die nicht überzeugen

Damit setzt sich Pfeil von anderen Lösungen für Panoramen ab, von denen es viele gibt - Panoramen sind in Mode gekommen, die Unlust am Aufwand ist geblieben. Viele Kameras und Smartphones haben deshalb inzwischen eine Panoramafunktion. Google bietet die Android-App Photosphere sowie den gleichnamigen Onlinedienst, um sphärische Panoramen zu montieren.

Der japanische Elektronikkonzern Ricoh hat im vergangenen Jahr die Kamera Theta vorgestellt. Sie hat zwei einander gegenüberliegende Fischaugenobjektive, mit denen sie sphärische Panoramen aufzeichnet.

Die Ergebnisse sind aber nicht unbedingt überzeugend: Wird die Kamera aus der Hand ausgelöst, ist der Fotograf stets ziemlich groß im Bild. Im Vordergrund gibt es meist Montagefehler. Außerdem liefert die Kamera nur flache Bilder, keine virtuelle Hohlkugel. Anders Panono.

Erfolg durch Youtube-Video 

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MarkusXXX 26. Apr 2014

SIMD haben die ARMs ebenfalls. Es ist leider nicht so einfach vernünftige Vergleiche zu...

Abakus 24. Apr 2014

Backer bei Crowdfundingprojekten sind im weitesten Sinne Spender, die (wenn alles gut...

187inVINCEable 23. Apr 2014

Die Kameras sind in einem 'Feld' angeordnet, wodurch sie es ermöglichen eine (nahezu...

Manekineko 22. Apr 2014

Danke, den kannte ich auch noch nicht. Wäre interessant ob es nicht eine günstige...

spagetti_code 22. Apr 2014

Stereoskopisch geht, man braucht nur genug überlappung zwischen den Einzelbildern...



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