Abo
  • Services:
Anzeige
Im Urlaub erreichbar
Im Urlaub erreichbar (Bild: Bitkom Research)

Digitalisierung: Unternehmerverbände wollen 8-Stunden-Tag abschaffen

Im Urlaub erreichbar
Im Urlaub erreichbar (Bild: Bitkom Research)

Obwohl viele Beschäftigte sogar im Urlaub elektronische Nachrichten beantworten, wollen die Unternehmerverbände den 8-Stunden-Tag abschaffen. Das erfordere die Digitalisierung.

Anzeige

Die deutschen Wirtschaftsverbände haben die Bundesregierung wegen der Digitalisierung aufgefordert, den 8-Stunden-Tag aus dem Arbeitszeitgesetz zu streichen. Das geht aus einem Positionspapier der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hervor, das der Rheinischen Post vorliegt. "Um mehr Spielräume zu schaffen und betriebliche Notwendigkeiten abzubilden, sollte das Arbeitszeitgesetz von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umgestellt werden", heißt es in dem Papier.

"Flexible Arbeitszeiten gewinnen, angesichts von Digitalisierung und der Notwendigkeit zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, immer mehr an Bedeutung", sagte auch Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der Rheinischen Post. "Unsere starren Arbeitszeitregelungen mindern allerdings diese Flexibilität. Daher wäre es wichtig, die gesetzlichen Regelungen an die aktuelle Entwicklung anzupassen", sagte Schweitzer.

Arbeitszeitgesetz von 1994 wird nicht eingehalten

Das Arbeitszeitgesetz von 1994 begrenzt die zulässige werktägliche Arbeitszeit auf acht Stunden, die Ausdehnung auf bis zu zehn Stunden ist möglich, wenn der 8-Stunden-Tag langfristig eingehalten wird. Tatsächlich fordern viele Unternehmen von ihren Beschäftigten, auch am Feierabend und am Wochenende E-Mails zu beantworten und Aufträge zu übernehmen. Sieben von zehn Beschäftigten (72 Prozent), die Ferien machen, beantworten dennoch dienstliche Anrufe, E-Mails oder Kurznachrichten wie SMS, Whatsapp-Nachrichten oder iMessages. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Bitkom. Anrufe nehmen zwei Drittel (66 Prozent) entgegen, auf Kurznachrichten reagieren 58 Prozent und E-Mails lesen und beantworten 48 Prozent.

Die IG Metall weist den Arbeitgebervorstoß zurück. "Überall wo wir Regelungen zum mobilen Arbeiten vereinbart haben, stand das Arbeitszeitgesetz nicht im Wege", sagte der designierte IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann der Rheinischen Post. Deshalb sehe er keinen Handlungsbedarf.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte einen Diskussionsprozess über die Auswirkungen der Digitalisierung am Arbeitsplatz gestartet. Das Arbeitszeitgesetz solle 2016 geändert werden, hatte sie angekündigt.


eye home zur Startseite
Clown 27. Jul 2015

Ich wüsste mal gerne, warum ihr meint, dass ordentliche Bürostühle so teuer sein müssen...

plutoniumsulfat 27. Jul 2015

Einfach alles dienstliche nach Feierabend ausschalten ;) Ich weiß, nicht einfach :D

plutoniumsulfat 26. Jul 2015

Also im öffentlichen Dienst gibt es von 21:30 bis 6:30 den Zuschlag, wenn ich mich nicht...

plutoniumsulfat 26. Jul 2015

Bei nur in die Arbeitszeit legbaren Terminen muss man sich vom Arzt den Schein...

gadthrawn 25. Jul 2015

Und? Die SPD verantwortete das erste Haushaltsminus und wurde damals deswegen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. Elektronische Fahrwerksysteme GmbH, Ingolstadt
  3. Dataport, Magdeburg, Rostock
  4. BG-Phoenics GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 17,97€
  2. (u. a. Vier Fäuste für ein Halleluja, Zwei bärenstarke Typen,Vier Fäuste gegen Rio)
  3. 129,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  2. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  3. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  4. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  5. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft

  6. Hearthstone

    Blizzard schickt Spieler in die Straßen von Gadgetzan

  7. Jolla

    Sailfish OS in Russland als Referenzmodell für andere Länder

  8. Router-Schwachstellen

    100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

  9. Rule 41

    Das FBI darf jetzt weltweit hacken

  10. Breath of the Wild

    Spekulationen über spielbare Zelda



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Shadow Tactics im Test: Tolle Taktik für Fans von Commandos
Shadow Tactics im Test
Tolle Taktik für Fans von Commandos
  1. Civilization 6 Globale Strategie mit DirectX 12
  2. Total War Waldelfen stürmen Warhammer
  3. Künstliche Intelligenz Ultimative Gegner-KI für Civilization gesucht

Named Data Networking: NDN soll das Internet revolutionieren
Named Data Networking
NDN soll das Internet revolutionieren
  1. Geheime Überwachung Der Kanarienvogel von Riseup singt nicht mehr
  2. Bundesförderung Bundesländer lassen beim Breitbandausbau Milliarden liegen
  3. Internet Protocol Der Adresskollaps von IPv4 kann verzögert werden

Final Fantasy 15 im Test: Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
Final Fantasy 15 im Test
Weltenrettung mit der Boyband des Wahnsinns
  1. Square Enix Koop-Modus von Final Fantasy 15 folgt kostenpflichtig

  1. Re: hä? gericht wieder einmal weltfremd?

    nobs | 07:45

  2. Fehlerfortpflanzung

    nobs | 07:39

  3. Re: 1-2¤ pro Jahr / pro Monat / einmalig?

    Technik Schaf | 07:14

  4. Re: Was wurde warum geändert?

    Technik Schaf | 07:10

  5. Re: Wikileaks ist nicht mehr im Kreis der Freunde

    Technik Schaf | 07:04


  1. 18:27

  2. 18:01

  3. 17:46

  4. 17:19

  5. 16:37

  6. 16:03

  7. 15:34

  8. 15:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel