Digitalfotografie Kodak-Patente für 525 Millionen US-Dollar verkauft

Eastman Kodak hat sein Paket mit 1.100 Patenten verkauft. Mit dem Erlös will das bankrotte Fotounternehmen eine Restrukturierung finanzieren.

Anzeige

Eigentlich sind Unternehmen wie Apple und Samsung Konkurrenten. Doch jetzt haben sie sich mit anderen in einem Konsortium zusammengetan, um ein Patentpaket von Eastman Kodak zu kaufen. Das Geld will Kodak für einen Neustart einsetzen.

Das Paket umfasst 1.100 Patente, die Techniken zum Aufnehmen, Bearbeiten und Teilen von Digitalfotos beschreiben. Das Paket sei von einem Konsortium aus zwölf Unternehmen gekauft worden, teilte Kodak mit. Der Kaufpreis betrage 525 Millionen US-Dollar.

Dem Konsortium, das von den Patentverwaltern Intellectual Ventures und RPX Corporation angeführt wird, gehören namhafte Unternehmen der IT-Branche an, die sonst eher als Konkurrenten auftreten. Darunter sind Amazon, Apple, Facebook, Google, Microsoft und Samsung.

Seit August 2011 will Kodak die Patente verkaufen

Kodak hatte seit August vergangenen Jahres versucht, das Patentpaket zu verkaufen. Dessen Wert war auf über zwei Milliarden US-Dollar geschätzt worden. Das Paket war für Kodak lange Jahre eine gute Einnahmequelle: Seit 2001 sollen Hersteller wie Samsung, LG, Motorola und Nokia über drei Milliarden US-Dollar für die Nutzung der Patente an Kodak gezahlt haben.

Das Fotounternehmen Eastman Kodak musste Anfang 2012 Insolvenz anmelden, nachdem der Versuch gescheitert war, das Fotounternehmen als Hersteller für Tintenstrahldrucker zu etablieren. Seither hat Kodak mehrere Geschäftsbereiche verkauft, darunter die Produktion von digitalen Fotoapparaten, Camcordern und Bilderrahmen und die Plattform Kodak Gallery Online.


JensJensen 21. Dez 2012

... wäre Schade wenn so ein traditionsreicher Name aus dem Bereich der Fotografie von der...

Kommentieren




Anzeige
  1. Projektleiter Online Solutions (m/w)
    Verlagsgruppe Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart
  2. Webentwickler (m/w)
    e-vendo AG, Berlin
  3. Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) der Gesamtprojektleitung
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  4. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter "Bildgestützte Echtzeitsysteme"
    Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Filesharing

    Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

  2. Oslic und Oscad

    Ratgeber für freie Lizenzen

  3. Datenschutz-Grundverordnung

    Chaos Computer Club fürchtet Datenschutzauflösung durch EU

  4. 3M

    Quantenpunkte sollen LCDs farbiger machen

  5. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Dallas

  6. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet

  7. Linuxtag 2013

    Univention Absolventenpreis für Stauvermeidung

  8. Smartphones

    Kritik an Samsungs "rabiater Vorherrschaft"

  9. Steve Wilhite

    Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

  10. Seagate

    4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Briefkastenfirmen: Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA
Briefkastenfirmen
Apple ist "einer der größten Steuervermeider" der USA

Heute wird Apple-Chef Cook vor dem US-Senat zu dem Netzwerk aus Briefkastenfirmen befragt, mit dem der Konzern Auslandsgewinne verstecken soll.

  1. Apple-Patentantrag Blitzen im sozialen iPhone-Verbund
  2. Apple-Patent Mac und iPad hören es kratzen und klopfen
  3. Urteil Apples Datenschutzklauseln für rechtswidrig erklärt

Cast AR: Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille
Cast AR
Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

Zwei ehemalige Valve-Mitarbeiter haben auf einer Entwicklermesse eine revolutionäre AR-Brille gezeigt. Damit sollen sich computergenerierte Objekte räumlich korrekt in die Echtwelt einblenden lassen.


Zum Artikel