BKA warnt vor aktueller digitaler Erpressung.
BKA warnt vor aktueller digitaler Erpressung. (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Digitale Erpressung BKA warnt vor Lösegeld-Schadsoftware

Seit einigen Tagen ist vermehrt sogenannte Ransomware in Umlauf, die Opfer zur Zahlung von Lösegeld auffordert. Dabei behauptet die Schadsoftware, die Computersperrung sei durch das Bundeskriminalamt veranlasst worden. Auf die Lösegeldforderung sollten Opfer aber keinesfalls eingehen.

Anzeige

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt eindringlich vor aktuell in Umlauf befindlicher Ransomware, die den befallenen Computer sperrt. Die Schadsoftware versuche, im Namen des BKA Lösegeld zu erpressen. Es wird behauptet, auf dem betreffenden Computer sei "die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt" worden. Daher sei die Funktion des Computers "aus Gründen unbefugter Netzaktivitäten ausgesetzt" worden - angeblich vom BKA selbst.

Bei der aktuellen Variante der Schadsoftware werden vier Fotos eingeblendet. Dabei handelt es sich nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes um eine strafbewehrte jugendpornografische Darstellung. Das BKA versichert in einer aktuellen Stellungnahme, dass die betreffende Schadsoftware und die betreffenden Meldungen nicht vom BKA stammen.

BKA rät: Nicht auf Lösegeldforderung eingehen

Dem Opfer werde vorgegaukelt, dass der Computer nach Zahlung von 100 Euro wieder freigeschaltet werde. Nach Zahlung der Lösegeldforderung wird angeblich die Freigabe des Computers eingeleitet. Das Opfer solle das Geld über die digitalen Zahlungsdienstleister uKash oder Paysafecard zahlen und werde dann einen Freischaltcode erhalten, mit dem dann der Computer wieder benutzbar gemacht werde.

Das BKA empfiehlt, diese 100 Euro in keinem Fall zu bezahlen. Opfer sollen sich von den Fotos und den Behauptungen nicht einschüchtern und zu Zahlungen drängen lassen, denn sie seien Opfer einer Straftat geworden. Nach BKA-Einschätzung wird ein regulärer Zugriff auf den Computer mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach Begleichung der geforderten Zahlung nicht möglich sein.

Das BKA warnt Opfer dieser Schadsoftware, "dass die Sicherung der enthaltenen jugendpornografischen Abbildung eine Besitzverschaffung bzw. einen strafbaren Besitz von Jugendpornografie" darstelle.


Torwächter 25. Mär 2013

Niemand hat "einem Opfer die Schuld an einer Straftat" vorgeworfen. Ich habe gesagt "wer...

Prypjat 25. Mär 2013

Den Key rauszubekommen ist nun wirklich nicht der Hit. Ein Kumpel von mir (Hobby DJ) hat...

root61 25. Mär 2013

War das jetzt Satire, oder hast du wirklich keine Ahnung?

slashwalker 25. Mär 2013

Ja genau, die PSC wird irgendwo in Russland gegen Ukash getauscht, danach in Timbuktu...

Endwickler 24. Mär 2013

Das BKA warnt nicht erst seit Jetzt sondern schon seit einiger Zeit und mit jeder neu...

Kommentieren




Anzeige

  1. Funktionsentwickler (m/w) für modellbasierte Embedded Software-Entwicklung
    GIGATRONIK Technologies GmbH, Ulm
  2. Senior Projektmanager (m/w)
    Medienfabrik Gütersloh GmbH, Gütersloh, Bonn oder Köln
  3. WinCC OA - Developer (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  4. Software Experte / Architekt (m/w)
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: Sim City Origin-Code
    8,99€
  2. NEU: Titanfall Origin-Code
    9,99€
  3. GRATIS: Syndicate bei Origin downloaden

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Operation Eikonal

    BND bestätigt Missbrauch der Kooperation durch NSA

  2. Microsoft

    Warum sich Windows 7 von PC Fritz registrieren ließ

  3. Oberlandesgericht Oldenburg

    Werber der Telekom darf sich nicht als Ewe Tel ausgeben

  4. Ubuntu Phone

    "Wir wollen auch ganz normale Nutzer ansprechen"

  5. Huawei Y3

    Neues Dual-SIM-Smartphone für 80 Euro

  6. Geheimdienstakten vorenthalten

    BND muss für den NSA-Ausschuss nachsitzen

  7. Bundesnetzagentur

    Liquid will sich Platz als Mobilfunkbetreiber einklagen

  8. UEFI

    Firmware-Updates unter Linux werden einfacher

  9. Bittorrent Sync 2.0

    Daten im Abo synchronisieren

  10. Kampf um den Hauptverteiler

    Telekom wirft Konkurrenz lahmen Vectoring-Ausbau vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. Bastelrechner Das Raspberry Pi 2 hat viermal mehr Wumms
  2. Dual-Monitor-Betrieb VGA-Anschluss für Plus-Modelle des Raspberry Pi
  3. Bitscope Micro im Test Oszilloskop und Logic Analyzer für den Bastelrechner

Freenet: Das anonyme Netzwerk mit der Schmuddelecke
Freenet
Das anonyme Netzwerk mit der Schmuddelecke
  1. U-Bahn Neue Überwachungskameras können schwenken und zoomen
  2. Matthew Garrett Intel erzwingt Entscheidung zwischen Sicherheit und Freiheit
  3. Netgear WLAN-Router aus der Ferne angreifbar

Test USB 3.1 mit Stecker Typ C: Die Alleskönner-Schnittstelle
Test USB 3.1 mit Stecker Typ C
Die Alleskönner-Schnittstelle
  1. Die Woche im Video Abenteurer, Adware und ein fixer Anschluss
  2. Mit Stecker Typ C Asrock stattet Intel-Mainboards mit USB-3.1-Karte aus
  3. USB 3.1 Richtig schnelle Mangelware

  1. Re: Microsoft sollte lieber auf die Kunden...

    oliver.georgi | 21:10

  2. Re: Wie wäre es mal mit einer Solartaschenlampe....

    pansono | 21:09

  3. Re: Wie entsteht denn nur durch Wärme Strom??? Da...

    gadthrawn | 21:02

  4. Was

    eizi | 20:53

  5. Re: Reist mich nicht vom Hocker

    superkater | 20:51


  1. 20:07

  2. 19:58

  3. 17:36

  4. 17:15

  5. 16:15

  6. 15:31

  7. 14:49

  8. 14:43


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel