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Deutsches Prism: BND will 100 Millionen für Internetüberwachung ausgeben
(Bild: Johannes Simon/Getty Images)

Deutsches Prism: BND will 100 Millionen für Internetüberwachung ausgeben

Deutsches Prism: BND will 100 Millionen für Internetüberwachung ausgeben
(Bild: Johannes Simon/Getty Images)

In den kommenden Jahren will der Bundesnachrichtendienst die Überwachung von Onlinekommunikation und Telefonaten ausweiten. Dafür soll es einem Bericht des Spiegel zufolge ein Budget von 100 Millionen Euro geben.

Unter dem Namen "Technikaufwuchsprogramm" will der Auslandsgeheimdienst BND in den kommenden Jahren seine Kapazitäten zur Überwachung von elektronischer Kommunikation massiv aufstocken. Dies berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins gibt es dafür ein Budget von 100 Millionen Euro.

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Davon soll eine erste Tranche von 5 Millionen durch die Bundesregierung bereits freigegeben worden sein. Ähnlich wie beim US-Programm Prism soll mit den Strukturen des Bundesnachrichtendienstes Kommunikation an Schlüsselpunkten der Internetinfrastruktur abgefangen werden. Dazu, so der Spiegel, unterhält der BND unter anderem eigene Räume "an zentralen Knotenpunkten des deutschen Internets wie in Frankfurt am Main". Den Decix nannte das Blatt dabei nicht ausdrücklich.

Bisher, so der Bericht weiter, ist die Überwachung wegen "technischer Probleme" recht ineffizient. Weniger als fünf Prozent der aus Deutschland abgehenden Onlinekommunikation inklusive Telefongesprächen sollen ausgewertet werden können. Das G10-Gesetz, welches das Fernmeldegeheimnis einschränkt, sieht eine Quote von maximal 20 Prozent vor. Dem seit 2001 mehrfach reformierten Gesetz zufolge darf aus Deutschland initiierte Kommunikation mit dem Ausland überwacht werden. Kontrolliert wird das durch das Parlamentarische Kontrollgremium, das auch für alle Geheimdienste zuständig ist, sowie durch eine eigene G10-Kommission.

Der zuständige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verteidigte die Pläne für mehr Überwachung gegenüber dem Spiegel: "Natürlich müssen auch unsere Nachrichtendienste im Internet präsent sein.". Ziel sei "dass wir Kontrollverluste über die Kommunikation von Kriminellen durch neue rechtliche und technologische Mittel ausgleichen."


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F4yt 18. Jun 2013

Nicht sinnlos an sich, sondern eher sinnlos in der Form, wie es derzeit praktiziert wird...

Lala Satalin... 18. Jun 2013

Dank so Leuten wie dir, die alle nur wegschauen, werden wir bald die TOTALE Überwachung...

Duell 17. Jun 2013

Scham ist allen diesen Politluschen doch völlig fremd, der Staat als...

Aerouge 17. Jun 2013

100 Mio für Übwerachungsinfrastruktur, während die EU 13 Mio Budget bei der Bekämpfung...

e_fetch 17. Jun 2013

...und wundert Euch dann, wenn sich Menschen "radikalisieren". Das Geld würde besser in...



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