Deutscher Spielemarkt 845 Millionen Euro Umsatz mit Games

Während der Spielemarkt weltweit schwächelt, läuft das Geschäft mit den Games in Deutschland stabil: Die Branche hat im ersten Halbjahr 845 Millionen Euro erwirtschaftet, der Absatz stieg sogar von 33 auf 35 Millionen Einheiten.

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In den ersten sechs Monaten hat die Spieleindustrie in Deutschland rund 845 Millionen Euro mit dem Verkauf von PC-, Konsolen-, Handheld- und Mobile-Programmen sowie mit Online- und Browsergames umgesetzt. Damit hat die Branche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzwachstum von einem Prozent erzielt. Noch deutlicher fällt das Wachstum beim Absatz aus: Im ersten Halbjahr 2012 wurden sechs Prozent mehr Games verkauft als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr rund 35 Millionen Games abgesetzt - zwei Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Daten stammen vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) auf Basis einer Repräsentativbefragung von 25.000 Deutschen durch das Marktforschungsinstitut GfK.

Für das Gesamtjahr 2012 prognostiziert der BIU ein Plus von sechs Prozent beim Absatz von Games. Bereits vor einigen Tagen hatte der Verband Zahlen zum Umsatz mit Online- und Browsergames sowie mit Online-Spieleabos veröffentlicht.

Im ersten Halbjahr 2012 erzielten die Publisher mit dem Verkauf von Datenträgern und Downloads für PCs, Konsolen, mobile Endgeräte und Handhelds ein Absatzplus von 6,3 Prozent auf 35 Millionen verkaufte Games. Damit erwirtschaftete die Branche in diesem Bereich einen Gesamtumsatz von 616 Millionen Euro - minus 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

PC-Spiele rund zehn Prozent teurer

PC-Titel bleiben bei den Deutschen eine beliebte Plattform: In diesem Segment beläuft sich der Umsatz auf 212 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Umsatzplus von 5,3 Prozent. Insgesamt haben die Durchschnittspreise bei PC-Games um zehn Prozent zugelegt. Mit Konsolenspielen hat die Games-Branche 300 Millionen Euro umgesetzt. Trotz leicht gestiegener Durchschnittspreise um 1,3 Prozent erwirtschafteten die Unternehmen hier circa sieben Prozent weniger Umsatz.

Das größte Wachstum hat der Bereich Mobilegames mit 10,8 Millionen verkauften Stück; dies stellt ein Plus von 60 Prozent dar. In diesem Segment wuchs der Umsatz um 40 Prozent auf 20,4 Millionen Euro, der Durchschnittspreis ist um 14 Prozent gesunken. Im Segment der Handhelds beträgt der Gesamtumsatz 83,5 Millionen, was ein Minus von 17 Prozent bedeutet.

Digitale Distribution

Die digitale Distribution, das heißt der Erwerb von Games per Download, wächst auch im ersten Halbjahr 2012 stetig und hat einen wachsenden Stellenwert gegenüber der physischen Distribution. Im ersten Halbjahr ist der Anteil der digitalen Distribution auf 42 Prozent gestiegen - trotzdem werden 89 Prozent des Umsatzes mit der physischen Distribution erwirtschaftet.


ploedman 08. Aug 2012

Naja... Ich lade mehr vom Server runter als von anderen Leuten, ist halt lustig wenn man...

golam 08. Aug 2012

Das ist falsch. Denn die Nörgler sind die Großen. Diese wollon immer mehr. Der Umsatz ist...

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