Deutsche Telekom: Offizielle Joyn-Integration verschoben
Deutsche Telekom zeigt Joyn. (Bild: Deutsche Telekom)

Deutsche Telekom Offizielle Joyn-Integration verschoben

Die Deutsche Telekom wird Joyn offiziell erst später anbieten. Wann die Integration des Dienstes in das Netz des Mobilfunkanbieters abgeschlossen sein wird, ist derzeit nicht bekannt.

Anzeige

Wann der neue Mobilfunkdienst offiziell von der Deutschen Telekom angeboten wird, sei derzeit unklar, erklärte der Netzbetreiber per Twitter. Eigentlich sollte der Dienst seit Herbst 2012 verfügbar sein. Er wurde bereits einige Male verschoben. Ursprünglich wurde eine Joyn-Markteinführung noch im Jahr 2011 anvisiert, dann war ein Start im Frühjahr 2012 geplant und danach sollte er im Sommer 2012 an den Start gehen. Bevor Joyn auf dem Mobile World Congress 2012 vorgestellt wurde, hieß der Dienst Rich Communication Suite-enhanced (RCS-e).

Joyn ermöglicht es, Chatnachrichten, Dateien, Videos und Fotos zu übertragen. Dabei handelt es sich um einen Industriestandard, so dass der Dienst auch über Netzgrenzen hinweg funktionieren sollte. Für bereits verkaufte Mobiltelefone und Smartphones soll es eine Joyn-Anwendung zum Nachrüsten geben. Neugeräte werden dann gleich mit einer passenden Joyn-Anwendung auf den Markt kommen.

Mit Joyn wollen die Mobilfunknetzbetreiber verhindern, dass immer mehr Kunden alternative Instant-Messaging-Dienste wie Whatsapp oder Skype nutzen.

Im Sommer 2012 wurde bekannt, wie viel die Joyn-Nutzung für Kunden der Deutschen Telekom kosten wird. Eigentlich war geplant, dass es den Dienst zum offiziellen Marktstart für einige Monate pauschal kostenlos gibt. Vermutlich ist das weiterhin geplant, damit der Dienst den Kunden schmackhaft gemacht werden kann.

Langfristig wird es den Dienst gratis geben, sofern der Kunde eine Datenflatrate gebucht hat. Das gilt auch für Kunden, die bereits für eine SMS-Flatrate allnet bezahlen. Diese benötigen dann keine Datenflatrate, um Joyn ohne Aufpreis zu verwenden. Obwohl der neue Dienst eine mobile Datenverbindung benötigt, werden Joyn-Daten nicht vom ungedrosselten Volumen der Datenflatrate abgezogen. Außerdem wird Joyn auch mit voller Bandbreite nutzbar sein, selbst wenn die Datenflatrate bereits gedrosselt ist.

Telekom-Kunden ohne Datenflatrate müssen für die Joyn-Nutzung zahlen. Eine Chatnachricht innerhalb Deutschlands kostet dann 19 Cent und das Versenden einer Datei wird mit 39 Cent berechnet. Damit erinnert die Preisgestaltung an SMS und MMS, allerdings soll Joyn kein Nachfolger für diese Dienste sein, die weiterhin angeboten werden.

Bei einem Telefonat kann via Joyn ein Videostream aktiviert werden, um den Gesprächspartner sehen zu können. Diese Funktion ist bei allen Sprachtarifen mit Telefonflatrate im Preis inbegriffen. Ist das nicht der Fall, wird für die Videoübertragung der reguläre Minutenpreis für Telefonate im entsprechenden Tarif verlangt.


El-Duderino 28. Jan 2013

Also man muss auch nicht jeder Verschwörungstheorie glauben schenken...

Kommentieren



Anzeige

  1. Quality Assurance Engineer / Test Manager (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Software-Entwickler (m/w)
    Bosch Sicherheitssysteme Engineering GmbH, Nürnberg
  3. Softwareentwickler Linux/C++ (m/w)
    init AG, Karlsruhe
  4. Softwareentwickler (m/w) für mathematische Optimierungsmodelle in der Energiewirtschaft
    Decision Trees GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Icann

    Länderdomains sind kein Eigentum

  2. LG

    Update soll Abschalt-Bug beim G3 beseitigen

  3. Square Enix

    Final Fantasy 14 zwei Wochen kostenlos

  4. Google und Linaro

    Android-Fork für Modulsmartphone Ara

  5. Wachstumsmarkt

    Amazon investiert 2 Milliarden US-Dollar

  6. Orbit

    Runtastic präsentiert neuen Fitness-Tracker

  7. Accelerated Processing Unit

    Drei 65-Watt-Kaveri im Handel erhältlich

  8. F1 2014

    New-Gen-Konsolen fahren hinterher

  9. Vectoring

    Telekom wird 100-MBit/s-VDSL anfangs für 35 Euro anbieten

  10. Mtgox

    Polizei ermittelt wegen Diebstahls



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
Bluetooth Low Energy und Websockets
Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
  1. Echtzeitkommunikation Socket.io 1.0 mit neuer Engine

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

Samsung Galaxy Tab S im Test: Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
Samsung Galaxy Tab S im Test
Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
  1. Samsung Neue Galaxy Tabs ab 200 Euro erhältlich

    •  / 
    Zum Artikel