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Protagonist Adam Jensen in Deus Ex Mankind Divided
Protagonist Adam Jensen in Deus Ex Mankind Divided (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Deus Ex Mankind Divided: Bisher überzeugt der Direct3D-12-Patch nicht

Protagonist Adam Jensen in Deus Ex Mankind Divided
Protagonist Adam Jensen in Deus Ex Mankind Divided (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die gleichen Symptome wie anfangs bei Rise of the Tomb Raider: Das neue Direct3D-12-Update macht Deus Ex Mankind Divided auf den meisten Rechnern langsamer denn schneller - schade.

Der Entwickler der PC-Version von Deus Ex Mankind Divided hat ein Update für das Spiel veröffentlicht, das eine Direct3D-12-Unterstützung beinhaltet. Nixxes Software betont, dass es sich hierbei um einen Vorabpatch handelt, der daher explizit über den Betareiter in den Steam-Eigenschaften des Spiels aktiviert werden muss. Grafisch gibt es laut dem Studio keine Unterschiede zum bisherigen Direct3D-11-Modus, sondern einzig Leistungsdifferenzen.

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Nixxes Software hat bereits die PC-Version von Rise of the Tomb Raider samt D3D12-Patch verantwortet, die zumindest anfangs nicht von der modernen Grafikschnittstelle profitierte - bei Deus Ex Mankind Divided ist das Stand heute genauso. Wir haben auf dem privaten System mit einem Core i7-4790K und einer Radeon RX 480 keinen Geschwindigkeitszuwachs messen können, stattdessen reduzierte Direct3D 12 die Bildrate je nach Szene um fünf bis zehn Prozent. Das gilt für die 2160p- ebenso wie für die 1440p- und die 720p-Auflösung.

Wir haben daher mit den Grafikoptionen gespielt, ob Einstellungen wie die enorm fordernde Multisampling-Kantenglättung oder die kaum weniger anspruchsvollen Contact Hardening Shadows mit weich auslaufenden Kanten etwas an der negativen Skalierung ändern. Wir wurden allerdings nicht fündig und sind damit nicht die Einzigen: Die Benchmarks von Computerbase mit weiteren AMD- und Nvidia-Grafikkarten unterscheiden sich kaum von unserer Stichprobe, wenngleich noch ein FX-System getestet werden soll.

  • D3D12 in Deus Ex ist noch in der Betaphase. (Screenshot: Golem.de)
D3D12 in Deus Ex ist noch in der Betaphase. (Screenshot: Golem.de)

Die im Test von Deus Ex Mankind Divided bemängelten langen Ladezeiten nerven übrigens auch nach dem nunmehr fünften Patch noch, da offenbar nur zwei Kerne die notwendigen Daten entpacken. Wir sind gespannt, ob und inwiefern Nixxes Software die D3D12-Unterstützung verbessert. Zumindest in 1080p erwarten wir, dass Mittelklasse- bis High-End-Karten in Kombination mit einem relativ langsamen Prozessor wie einem FX-Chip profitieren.

Nachtrag vom 15. September 2016, 17:59 Uhr

Nixxes hat den Patch 545.5 veröffentlicht - wir haben nachgemessen: Das oben genannte System erreicht unter D3D12 nun die gleiche Bildrate wie unter D3D11, aber nach wie vor keinen Geschwindigkeitsschub, selbst in 720p nicht.


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RedRanger 16. Sep 2016

Also spielen, Musik hören, Filme schauen, im Netz surfen? ;)

Micha123456 16. Sep 2016

Ist aber kein Phänomen des AAA-Segmentes. Gibt es auch genau so bei den Indies. Warum...

DWolf 09. Sep 2016

Das ist ja auch vollkommen okay, solang es dir reicht ^^ ich bin absolut nicht so ein 60...

pythoneer 09. Sep 2016

Sry für den crosspost http://forum.golem.de/kommentare/games/deus-ex-mankind-divided...



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