Destiny Der Always-Online-Sonnensystem-Shooter von Bungie

Die Halo-Macher haben ihr nächstes Großprojekt vorgestellt: eine persistente, offene Onlinewelt mit neuer Grafikengine, frischen Netzwerkfunktionen und einem riesigen, direkt über der Erde schwebenden Artefakt. Golem.de hat bei Bungie in Seattle einen ersten Einblick in das Mega-Projekt Destiny und dessen Technik erhalten.

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Wer das Entwicklerstudio Bungie besucht, muss ins Kino - schließlich haben die Erfinder der Actionserie Halo ihr Hauptquartier in einem aufwendig umgebauten, ehemaligen Multiplex-Lichtspielhaus in der Nähe von Seattle. Rund 360 Mitarbeiter arbeiten dort am nächsten Großprojekt: einem Actionspiel namens Destiny, in dem Spieler Abenteuer auf der Erde, aber auch auf anderen, frei zugänglichen Planeten und Monden unseres Sonnensystems erleben können. Das Spiel soll nach Angaben von Pete Parsons, dem Leiter des Projekts, schlicht der "beste Konsolenshooter überhaupt" werden. Dazu hat die Firma mit Unterstützung vom Publisher Activision massiv investiert: in ein riesiges Team, eine neue Grafikengine, von Grund auf neu programmierte Netzwerktechnologien und mehr.

Ein paar Basisdaten: Einen Erscheinungstermin für Destiny hat Bungie nicht genannt - nach unserem sehr subjektiven Eindruck befindet sich das ambitionierte Projekt vermutlich irgendwo in der Mitte der Entwicklung und dürfte eher 2014 als noch 2013 fertig werden. Bungie hat bei der Präsentation nur eine Handvoll sehr kurze Szenen direkt aus der Engine und kein Gameplay in Echtzeit vorgeführt. Allerdings dürfen Spieler aus der Nähe von Seattle das Programm von Zeit zu Zeit im hauseigenen Labor ausprobieren, also muss bereits spielbarer Code vorliegen.

Destiny soll laut Bungie für die Xbox 360 und die Playstation 3 erscheinen. Vermutlich aber auch für deren Nachfolger, wozu vor Ort aber keiner der Manager eine Aussage machen wollte - und zwar mit Verweis darauf, dass man ja kein Spiel für eine Konsole bestätigen könne, die der Hersteller noch nicht angekündigt habe. Auch zu einer PC-Version wollte sich Bungie selbst nach mehrmaligem Nachfragen nicht klar äußern. Konkrete Pläne gibt es wohl keine, aber eigentlich würden die Entwickler offenbar gerne eine Umsetzung machen.

Destiny wird eine persistente Onlinewelt, in der Tausende von Spielern unterwegs sein werden, und die nur mit aktiver Verbindung zu den Servern von Bungie spielbar sein wird. "Aber es ist kein MMO", betont Eric Hirshberg, Chef von Activision Publishing, gleich mehrfach. Es soll eine Kampagne geben, der man entweder auf eigene Faust oder eben in einer Art Koopmodus mit Freunden oder Zufallsbekanntschaften folgen könne; dazu kommen wettkampforientierte Multiplayermodi. Das Matchmaking soll auf ganz neue Art, ohne einen speziellen Schalter oder ein entsprechendes Menü erfolgen - wie genau, hat Bungie noch nicht verraten. Diese Funktion sei aber eine der größeren technischen Innovationen des Spiels. Dieses soll als ganz normal verpacktes Programm in den Handel kommen. Abogebühren soll es keine geben, zum Thema kostenpflichtige Zusatzinhalte wollte Hirshberg sich nicht weiter äußern.

Die mysteriöse Kugel des Travellers 

Komischer_Phreak 19. Feb 2013

An meiner 360 habe ich es noch nicht getestet, aber ich habe auf der PS2 Shooter immer...

der kleine boss 18. Feb 2013

Seit Doom gibt es keine neuerungen mehr, ach lol was red ich da, bei pong hatte man ein...

thorsten... 18. Feb 2013

Ich weiß, dass Halo 4 nicht von Bungie kommt :D Dann müssen es einfach sehr zufällige...

JanZmus 18. Feb 2013

Verstehe den Zusammenhang zum Thema nicht.

Registrierungsz... 18. Feb 2013

Sowas als Singleplayergame und ich wär jahrelang am Monitor/TV gefesselt.

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