Demos gegen Bestandsdatenauskunft: "Unsere Passwörter gehören uns"
(Bild: Kacper Pempel/Reuters)

Demos gegen Bestandsdatenauskunft "Unsere Passwörter gehören uns"

Am 14. April 2013 wird es in vielen Städten Demonstrationen gegen das Gesetz zur Bestandsdatenauskunft geben. Dieses Überwachungsgesetz soll im Bundesrat gestoppt werden.

Anzeige

Das Bündnis Nein zur Bestandsdatenauskunft ruft für den 14. und 27. April 2013 zu bundesweiten Aktionstagen und Demonstrationen auf. Über zwanzig Demonstrationen seien bereits in vielen Städten angekündigt, gaben die Organisatoren bekannt. In dem Aufruf heißt es: "Wir wollen das Gesetz zur Bestandsdatenauskunft stoppen, das am 21. März 2013 im Bundestag beschlossen wurde. Am 18. April 2013 wird sich der Innenausschuss des Bundesrats mit dem Gesetzesvorschlag beschäftigen. Voraussichtlich am 3. Mai 2013 wird der Bundesrat darüber abstimmen; erst dann kann das Gesetz in Kraft treten."

Der Gesetzentwurf zur Neuregelung der Bestandsdatenauskunft verpflichtet die Anbieter zur Herausgabe von Zugangsdaten zu E-Mail-Konten und IP-Adressen an Polizei, Zoll und Geheimdienste. Ordnungswidrigkeiten genügen dann bereits für den Zugriff auf die Telekommunikationsdaten.

"Unsere Passwörter gehören uns" und "Privatsphäre ist ein Menschenrecht - auch im Internet" sind die Mottos der Proteste. "Es geht um den Zugriff auf private Zugangs- und Identifikationsdaten im Internet und per Telefon, um Passwörter von E-Mail-Accounts, PIN-/PUK-Nummern bei Handys und die namentliche Identifizierung von IP-Adressen im Netz." Der Zugriff auf die Bestandsdaten soll laut dem Gesetz über eine Schnittstelle bei den Providern und Telekommunikationsanbietern ermöglicht werden, was einen fast ungehinderten Zugriff in hohem Ausmaß bedeuten würde.

Aufgerufen zur Teilnahme sind nach Aussage des Bündnisses alle Demokraten und alle demokratischen Parteien. "Rechtsextremen Gruppen wird ein Platzverweis erteilt. Rechtes Gedankengut wird auf unseren Demos nicht toleriert werden", heißt es im Wiki.


Neuro-Chef 15. Apr 2013

Das Problem ist ja eher, dass das zu schwammig ist. Eine Grenze wird nicht gezogen...

mcilly 12. Apr 2013

Die Tatsache ist ärgerlich, stimmt. Aber du musst bedenken, die Polizei ist hier nur...

m9898 09. Apr 2013

Man könnte sie auch asymmetrisch verschlüsseln. Den Generalschlüssel hätte dann eben nur...

titho 09. Apr 2013

http://media.tumblr.com/tumblr_luyn5v3dma1qiwj2m.gif SCNR!

nick331 09. Apr 2013

... und wundert sich, warum er so oft im Spam-Ordner landet. Man braucht nicht mal ein...

Kommentieren



Anzeige

  1. Anwendungs­betreuer (m/w) SAP CO und BW
    HERMA GmbH, Filderstadt-Bonlanden
  2. Mitarbeiter/in IT-Support und Service-Desk
    Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG, Köln
  3. Informatikerin / Informatiker
    Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, Sankt Augustin
  4. Product Manager Mobile Apps (m/w)
    Affinitas GmbH, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. 16 Nanometer FinFETs

    ARMs Cortex A57-Kern erreicht 2,3 GHz

  2. Arducorder Mini

    Open-Source-Tricorder sammelt Umweltdaten

  3. Goethe, Schiller, Lara Croft

    Videospiele gehören in den Schulunterricht

  4. Bundesnetzagentur

    "Wir können Routerzwang gar nicht abschaffen"

  5. Blue Byte

    Assassin's Creed Identity für mobile Geräte

  6. Kingzone K1

    Sehr dünnes Smartphone mit 1080p-Display für 260 Euro

  7. Viewsonic

    Gaming-Monitor mit 144 Hz Bildfrequenz

  8. Basis Peak

    Vier Tage schwitzen mit Intels Fitness-Smartwatch

  9. In eigener Sache

    Golem.de offline und unplugged

  10. Arduino

    Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Deutsche Telekom: 300.000 von Umstellung auf VoIP oder Kündigung betroffen
Deutsche Telekom
300.000 von Umstellung auf VoIP oder Kündigung betroffen
  1. Deutsche Telekom Umstellung auf VoIP oder Kündigung
  2. Entlassungen Telekom verkleinert Online-Innovationsabteilung stark
  3. Mobile Encryption App angeschaut Telekom verschlüsselt Telefonie

Nicholas Carr: Automatisierung macht uns das Leben schwer
Nicholas Carr
Automatisierung macht uns das Leben schwer
  1. HP Proliant m400 Moonshot-Microserver mit 64-Bit-ARM-Prozessoren
  2. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt
  3. Computerchip IBM stellt künstliches Gehirn vor

Bash-Lücke: Die Hintergründe zu Shellshock
Bash-Lücke
Die Hintergründe zu Shellshock
  1. OS X Apple liefert Patch für Shellshock
  2. Shellshock Immer mehr Lücken in Bash
  3. Linux-Shell Bash-Sicherheitslücke ermöglicht Codeausführung auf Servern

    •  / 
    Zum Artikel