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Langsam erweitern sich die Infrastrukturoptionen für die neuen Ethernet-Geschwindigkeiten.
Langsam erweitern sich die Infrastrukturoptionen für die neuen Ethernet-Geschwindigkeiten. (Bild: NBase-T Alliance)

Delock DL-89456: Netzwerkkarte für 2.5 und 5GbE

Höhere Geschwindigkeiten auf vorhandener Infrastruktur sollen die ersten Netzwerkkarten für Ethernet mit 2,5 und 5 GBit pro Sekunde (2.5GbE/5GbE) ermöglichen. Doch die Technik ist noch so neu, dass die potenziellen Vorteile kaum umgesetzt werden können.

Langsam vergrößert sich die Auswahl an Hardware mit Geschwindigkeiten zwischen 1 und 10 Gigabit pro Sekunde. Der Hersteller Delock alias Tragant hat jetzt die Netzwerkkarte DL-89456 vorgestellt, die auch 2.5GbE und 5GbE beherrscht - allerdings nicht dediziert. Eigentlich handelt es sich um eine 10GbE-Karte, die abwärtskompatibel zu den anderen Geschwindigkeitsstufen ist. Mit rund 300 Euro bleibt der Preis für schnelle PCIe-Netzwerkkarten hoch.

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Die Karte bietet die neuen Geschwindigkeiten für Cat5e-Verkabelung bis zu einer Distanz von 100 Metern an. Für 10GbE ist weiterhin Cat6-Verkabelung notwendig. Wer also höhere Geschwindigkeiten auf vorhandener Infrastruktur braucht, für den bieten sich die neuen Geschwindigkeitsstufen an.

2.5GbE und 5GbE bieten sich theoretisch insbesondere auch für die Anbindung von WLAN-Access-Points an. 10GbE ist hier nicht nur zu schnell, sondern als Standard auch ungeeignet. Es fehlt Power over Ethernet und der Energiebedarf der Chips ist ohnehin zu hoch. Noch gibt es jedoch keine Access Points. Die Infrastruktur baut sich herstellerseitig langsam auf.

Demos auf der Computex

Netgear hat zur Cebit-Messe seinen ersten 2.5GbE- und 5GbE-Switch vorgestellt, der allerdings recht teuer ist. Er beherrscht im Unterschied zu der Delock-Netzwerkkarte kein 10GbE, ist also auf entsprechende 2.5GbE- und 5GbE-Geräte direkt angewiesen.

Derzeit ergeben sich preislich wie auch beim Energiebedarf kaum Vorteile beim Einsatz der neuen Geschwindigkeiten. Das liegt allerdings daran, dass die Technik noch so neu ist und die Entwicklung sehr nah an dem bestehenden 10GbE-Standard stattfindet. Dieser hat einen hohen Energiebedarf und ist sehr teuer, was den Einsatz in kompakten Geräten und im Endkundenbereich praktisch ausschließt, obwohl SSDs und selbst Festplatten schon sehr lange schneller sind als die im Endkundenmarkt verbreiteten Netzwerksysteme.

Das dürfte sich nun aber langsam ändern. Die NBase-T-Alliance will auf der Computex in Taipeh zahlreiche Produkte vorstellen, die die Grundlage des kommenden IEEE802.3bz-Entwurfs sein werden. Die Partner vor Ort sind Aquantia, KinnexA, Microsemi, Promise Technology, Spirent und Tektronix. Erste Access Points, wie die von Cisco gibt es auch schon mit 2-5GbE-Unterstützung.


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as (Golem.de) 30. Mai 2016

Hallo, oh, dessen Ankündigung habe ich übersehen... Ich korrigiere es gleich. Danke für...

SchmuseTigger 30. Mai 2016

Du brauchst ja dann 2 davon so weit auseinander das sich Netzwerk Kabel lohnt. Ist eher...

Neuro-Chef 30. Mai 2016

Es geht hier um die Hoffnung, dass mit dem neuen Standard auch deutlich günstigere...



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