Unternehmenseinsatz und gute Akkulaufzeiten
Dell bewirbt das XPS 13 auch für Unternehmenskunden. Es wird mit entsprechenden Supportverträgen angeboten, bietet ein paar Bios-Optionen (Computrace und TPM) mehr und soll gut für Unternehmensimages vorbereitet sein. Das Angebot an Firmen-Ultrabooks ist noch sehr gering. Toshibas Z830 kann als Firmenultrabook genauso wie HPs Folio 13 eingestuft werden. Zudem will in ein paar Monaten auch Lenovo ein Thinkpad-Ultrabook mit dem Namen T430U anbieten. Dass Dell so ein Designgerät für Firmen anbieten will, dürfte auf das immer größere Verlangen der Nutzer zurückzuführen sein, ein entsprechend schickes Gerät für den repräsentativen Einsatz zu haben.
Das XPS13 nutzt aus Gründen der Größe nicht denselben Netzteilstecker wie etwa die Latitude-Serie. Er ist ein wenig kleiner, aber immerhin nicht so filigran wie etwa der Stecker von Asus beim Zenbook UX31. Für den Geschäftskundeneinsatz spricht die sehr stabil wirkende Konstruktion.
Benchmarks
Die Benchmarks (HD Tach 3.0.4) an der USB-3.0-Schnittstelle haben wir nur mit normalen USB-3.0-Festplatten getestet. Zum Einsatz kam Seagates Goflex mit 250 GByte und Lacies P9220 mit 500 GByte. Beide Festplatten fordern die USB-3.0-Schnittstelle nicht, auch weil nur 5.400er Platten verbaut sind. Es ging uns nur um einen Funktionstest. Trotzdem ist der Vorteil von USB 3.0 deutlich erkennbar. Durchschnittlich kommen die beiden Festplatten auf 68 beziehungsweise 70 MByte/s. Im Außenbereich sind fast 90 MByte/s möglich. Beim Burst kommt Lacies Modell auf 150 MByte/s, die Goflex schafft 100 MByte/s. Mit Crystaldiskmark kamen wir im Durchschnitt auf 65 MByte/s. Mangels Gigabit-Ethernet ist USB 3.0 die einzige Möglichkeit beim XPS 13, schnell Daten auszutauschen.
Die interne SSD ist deutlich schneller, auch wenn wir zum Teil sehr schwankende Werte mit HD Tach und stabile Werte mit Crystaldiskmark 3.0.1.c (unabhängig von der Testdatei) ermittelt haben. Die SSD erreicht lesend 446 MByte/s. Schreibend sind es noch 264 MByte/s. HD Tach zeigt Lesewerte zwischen 326 und 408 MByte/s an. Samsungs PM830 ist also ziemlich schnell.
Im Cinebench zeigte sich das zu Erwartende. Mit 7.018 Punkten ist die CPU des XPS 13 etwa 20 Prozent langsamer als Intels Normalspannungs-CPUs, aber deutlich schneller als beispielsweise Intels Atoms oder die alten CULV-Prozessoren, die die Vorgänger aktueller Ultrabook-CPUs sind. Der Grafikkern schafft im Cinebench 4.805 Punkte im Durchschnitt über drei Messungen. Ein Core i7-2620M schafft hier 6.360 Punkte. Er ist auf jeden Fall schnell genug, um Starcraft 2 zu spielen. Für den Flugsimulator X-Plane 10 ist Intels Grafiklösung aber zu langsam.
Gute Akkulaufzeiten
Die Akkulaufzeittests sind aufgrund der geringen Leistungsaufnahme von Ultrabooks ein kleines Problem. Vollständige Tests mit dem 47-Wattstunden-Akku sind deswegen in einigen Bereichen nicht möglich. Wir haben dennoch einige Werte bekommen, die darauf schließen lassen, dass das Notebook sehr lange durchhalten kann. Angeschaltet, aber ungenutzt hielt das Notebook rund 9 Stunden durch, auch wenn es zwischenzeitlich unter geringe Last gesetzt wurde - wohlgemerkt bei voller Helligkeit und aktivem WLAN. Für die ersten 20 Prozent des Akkus brauchte das XPS 13 rund 1:45 Stunden.
Wer ein bisschen mit dem Notebook arbeitet, wird auf sechs bis sieben Stunden Laufzeit kommen, je nach Lichtsituation. Sehr viel kürzer hält das Notebook beim Lasttest durch. Mit Starcraft 2 konnten wir gut 1:45 Stunden durchspielen, bevor das Ultrabook wieder ans Netzteil musste. Ein guter Wert. Zum Vergleich: Das größere Zenbook hält 2 Stunden durch und bietet ein etwas helleres Display.
| Schwächen beim Touchpad und Notabschaltung durch Überhitzung | Verfügbarkeit und Fazit |






Ich würde es umtauschen. Meine Freundin und ich haben beide das 3er - und überhaupt kein...
Wer sein W-LAN nicht korrekt konfigurieren bzw. seinen W-LAN-Router/Access-Point nicht...
traurig aber war das ding sieht fast wie ein macbook air aus.....
Ich bin sehr scharf darauf mit in den nächsten Wochen ein Ultrabook zuzulegen. Die 13...
Und nicht zu vergessen: sehr schwachen Kontrast. Warum Golem diesen Punkt im Test...
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