Dell XPS 10 im Test: Der Prozessor macht den Unterschied
Auch Dell hat ein Windows-RT-Tablet mit Tastaturdock. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Wehe, es landet im Rucksack

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Während unseres Tests ist es uns mehrfach passiert, dass das eigentlich voll geladene Tablet samt dem Tastaturakku am nächsten Morgen leer war, obwohl es nicht benutzt wurde. Das erschwerte nicht nur erheblich unsere Akkutests, sondern nervte regelrecht. Die Erklärung dafür ist einfach, auch wenn wir nicht sofort auf die Idee kamen. Durch das Einlegen in den Rucksack wurde Druck auf den Ein- und Ausschalter ausgeübt und dieser Schalter funktioniert auch im geschlossenen Tablet-Zustand.

Das ist an sich keine schlechte Idee. Viele professionelle Notebooks haben die Möglichkeit, das Gerät im geschlossenen Zustand anzuschalten, um es etwa an einem Monitor samt Tastatur zu betreiben, ohne das Notebook Staub auszusetzen. Der Schalter ist dann allerdings normalerweise sehr schwergängig und kann nicht versehentlich ausgelöst werden.

  • Dell XPS 10 (Fotos: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Lautsprecher sind an den Seiten. In der Mitte...
  • ...  ist der Micro-USB-Anschluss sowie der Dockanschluss zu sehen, ...
  • ... der für das Tastaturdock benötigt wird.
  • Dell XPS 10
  • Eingedocktes Tablet
  • Dell XPS 10
  • Dell XPS 10
  • Zusammengeklappt sieht es wie ein Notebook aus.
  • Dell XPS 10
  • Dell XPS 10
  • Dell XPS 10
  • Dell XPS 10
  • Dockanschluss und USB 2.0 auf der linken Seite
  • Auf der rechten Seite befinden sich Mini-HDMI und USB 2.0.
  • Dell XPS 10
  • Dockanschluss
  • Dell XPS 10
  • Das XPS 10 hat eine richtige Windows-Taste statt einer Sensortaste.
  • Innenkamera
  • Lautstärkewippe
  • Eine Klappe schützt den Micro-SD-Kartenschacht. Ein anderes Modell wird hier auch Platz für eine SIM-Karte haben.
  • Windows-RT-Aufkleber gehören dazu.
  • Außenkamera
Zusammengeklappt sieht es wie ein Notebook aus.

Dells Schalter ist allerdings sehr leichtgängig und wird in einer Tasche praktisch ständig gedrückt. Nach jedem Transport haben wir einen deutlichen Rückgang der Akkulaufzeit gemessen. Da wir bei einem Tablet mit sehr langen Laufzeiten rechnen, sorgen wir dafür, dass das Gerät sich nicht so schnell abschaltet. Normalerweise hat das keine großen Nachteile. Bei Dells Tablet hingegen ist das eine schlechte Idee. Ein Stoß genügt und das Tablet bleibt in der Tasche - in unserem Fall für eine halbe Stunde - aktiv, und zwar inklusive Displaybeleuchtung im zusammengeklappten Zustand.

Wir haben die Gegenprobe mit dem ähnlich konstruierten und von uns getesteten Vivo Tab RT gemacht. Dieses schaltet sich nicht ein, da Asus den geschlossenen Zustand des Tablets höher einstuft als Aktivitäten am An- und Ausschalter.

Eine Überhitzung ist beim XPS 10 nicht zu befürchten. Zwar wärmt sich das Tablet durchaus auf, als passiv gekühltes Gerät wird es aber nicht heiß genug, um Schaden anzurichten. Für das Arbeiten unterwegs eignet sich das XPS 10 damit nur bedingt. Der Anwender sollte immer darauf achten, dass das Tablet nicht falsch herum in der Tasche steckt. Da das XPS 10 so schön klein ist, neigten wir dazu, es quer mit dem gut greifbaren Scharnier in den Rucksack zu schieben. Das führt aber dazu, dass das Tablet unter Garantie eingeschaltet wird, weil der Schalter dann auf den Boden drückt.

 Gute VerarbeitungAkkulaufzeiten und Benchmarks gegen Nvidias Tegra 3 

neocron 09. Feb 2013

... und du behauptest, dass es niemanden gestoert haette! was der Markt anbietet hat...

redmord 06. Feb 2013

Grundästzlich ist es Wortklauberei. Du hattest ja bereits in Klammern darauf...

mwrsa 06. Feb 2013

Von 64 GB sind 40 für den Nutzer verfügbar? Selbst wenn ich die üblichen Rechenspielchen...

Madricks 06. Feb 2013

Was willst du mit nem Atom? Bevor da so eine Krücke drin werkelt, will ich lieber...

Lord Gamma 05. Feb 2013

Windows-RT-typische Ruckler nach App-Wechseln mit Tegra. Deutliche Nachteile beim Spielen...

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