Deep Sea Challenge: James Cameron taucht in den Marianengraben
James Cameron: drei Stunden im Marianengraben (Bild: Fred Prouser/Reuters)

Deep Sea Challenge James Cameron taucht in den Marianengraben

Titanic-Regisseur James Cameron hat als dritter Mensch überhaupt und als erster allein den Grund des Marianengrabens erreicht. Über sechs Stunden hat der Ausflug in die Tiefsee mit einem eigens dafür konstruierten Tauchboot gedauert.

Anzeige

James Cameron ist mit einem eigens dafür entwickelten Tauchboot in den Marianengraben hinabgetaucht. Der Regisseur habe um 7:52 Uhr am Montagmorgen Ortszeit (20:52 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) im Challengertief eine Tiefe von 10.898 Metern erreicht, berichtet die National Geographic Society (NGS). Die NGS war an dem Projekt Deep Sea Challenge beteiligt - Cameron ist nicht nur Regisseur, sondern auch Tiefseeexperte und wissenschaftlicher Berater der NGS.

 
Video: James Cameron taucht in den Marianengraben

Für die Expedition hatte Cameron ein spezielles Tauchboot, die Deep Sea Challenger, entwickeln lassen. Das 7 Meter hohe Boot, das Cameron als vertikalen Torpedo bezeichnet, musste einen Druck von über 1.100 Bar aushalten. Auf dem Boot lastete in der Tiefe ein Druck von 1.125 Kilogramm pro Quadratzentimeter. Zur Vorbereitung der Tauchfahrt war das Boot zuvor unbemannt in das Challengertief geschickt worden.

Instrumente und 3D-Kameras

Das Boot ist ausgestattet mit wissenschaftlichen Instrumenten, um Sedimente zu sammeln und Lebewesen einzufangen sowie Sensoren, um Temperatur, Salzgehalt und Wasserdruck zu messen. Das Boot verfügt über mehrere 3D-Kameras, mit denen Cameron Fotos und Videos vom Leben in der Tiefsee gemacht hat. Für das nötige Licht sorgten ein etwa 2,4 Meter langes Feld von Leuchtdioden am Rumpf des Bootes sowie Lichter an einem Ausleger.

Gegen 4 Uhr Ortszeit begann der Abstieg der Deep Sea Challenger. Nach 2 Stunden und 36 Minuten erreichte das Tauchboot den Meeresgrund in knapp 11 Kilometern Tiefe. Nach rund drei Stunden im Challengertief ging es wieder Richtung Oberfläche, die Cameron nach etwa 70 Minuten erreichte. Der Aufenthalt in der Tiefsee fiel deutlich kürzer aus als geplant: Cameron wollte ursprünglich bis zu sechs Stunden im Marianengraben verbringen.

Tiefste Stelle der Erde 

layer8 27. Mär 2012

an den kassen flopte er, wurde nur später zum Klassiker. als Kind liebte ich Ihn :D

__destruct() 26. Mär 2012

Der nächste YP-Artikel ist schon im Anflug und wird bestimmt in den nächsten Tagen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  2. Web-Entwickler (m/w) mit Schwerpunkt PHP
    LLG Media GmbH, Bonn
  3. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  4. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Augmented Reality

    Metaio unterstützt 3D-Sensor für das iPad

  2. Olloclip

    Zusatzobjektive für iPhone 6 und 6 Plus

  3. 2Play Premium 200

    Unitymedia KabelBW bietet 200 MBit/s für 35 Euro

  4. Fabric

    Twitter stellt eigenes Delevoper-Kit vor

  5. Inbox

    Google erfindet die E-Mail neu

  6. Pangu 1.0.1

    Jailbreak für iOS 8.1

  7. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  8. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  9. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  10. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  2. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars
  3. Raumfahrt Asteroidensonde Hayabusa-2 ist startklar

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel