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Die Systemd-Diskussion verursacht prominente Rücktritte in Debian.
Die Systemd-Diskussion verursacht prominente Rücktritte in Debian. (Bild: http://debian.org/)

Debian-Init-Diskussion: Systemd-Maintainer und technischer Leiter geben auf

Die Systemd-Diskussion verursacht prominente Rücktritte in Debian.
Die Systemd-Diskussion verursacht prominente Rücktritte in Debian. (Bild: http://debian.org/)

Einer der Maintainer des Systemd-Pakets sowie ein Mitglied der technischen Leitung von Debian geben ihre Positionen auf. Beide begründen dies mit den Diskussionen um das Init-System Systemd.

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Tollef Fog Heen tritt von seiner Mitarbeit als Maintainer an dem Systemd-Paket in Debian zurück, wie er in einer E-Mail mitteilt. Ihm würden die "anhaltenden Attacken einfach zu viel". Russ Allbery, ein Mitglied des technischen Leitungsgremiums in Debian (CTTE), ist ebenfalls mit Verweis auf die immer wieder aufflammenden Debatten um das Init-System in Debian von seiner Position zurückgetreten.

Der Paketbetreuer Heen konkretisiert in seinem Blog, dass nicht allein die andauernde fundamentale Kritik an der Arbeit selbst, sondern vor allem deren Art und Weise ihn zu dem Schritt bewegt hätten. Werde ein gewisser Umgang akzeptiert, vergifte sich das Projekt selbst, weshalb Heen für zivilere Umgangsformen und angemessene Diskussion plädiert.

Allbery begründet seinen Rücktritt damit, dass der Aufwand und die Diskussionen einen für ihn großen Teil seiner Arbeit an Debian eingenommen hätten. Dies sei "konzeptuell falsch" und "außerdem nicht besonders spaßig". Darüber hinaus sei jede Entscheidung des CTTE inzwischen "sehr nervenaufreibend" und die Außendarstellung dieser Entscheidung erfordere mehr "Geschick, Sorgfalt, Aufmerksamkeit und Vorsicht" als er "mental oder emotional" aufbringen könne.

Der Hacker möchte keine Arbeit mehr machen, mit der er nicht zufrieden sei, deshalb müsse er zurücktreten oder mehr Zeit investieren, was er aber nicht leisten könne. Ebenso sei Allbery nicht mehr klar, ob "seine Arbeit im technischen Komitee tatsächlich dem Projekt als Ganzem" helfe. Seine Ausführungen schließt das langjährige Debian-Mitglied mit der Erkenntnis, dass ein Rücktritt die vielen organisatorischen Probleme nicht lösen werde, diese Arbeit müssten aber andere übernehmen.

Das Debian-Projekt entschied sich nach einer sehr langen Diskussion für die Verwendung von Systemd als Standard-Init-System in dem kommenden Debian Jessie. Die Diskussionen um Systemd keimen aber immer wieder auf.


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Zirias 24. Nov 2014

Dafür: Vermutlich leicht zu erklären, systemd hat eine Menge an Features, und da finden...

Anonymer Nutzer 18. Nov 2014

Nein,die gibts nicht mehr. Der Artikel ist auch eigentlich nur ein Scherz.^^ Ernsthaft...

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