Abo
  • Services:
Anzeige
Am Tag des DDoS-Angriffs auf Spamhaus ist ein Ansteig des Internet-Traffics sichtbar.
Am Tag des DDoS-Angriffs auf Spamhaus ist ein Ansteig des Internet-Traffics sichtbar. (Bild: Internet Traffic Report)

DDos-Angriffe: Spamhaus-Attacke erschüttert das Internet nicht

Am Tag des DDoS-Angriffs auf Spamhaus ist ein Ansteig des Internet-Traffics sichtbar.
Am Tag des DDoS-Angriffs auf Spamhaus ist ein Ansteig des Internet-Traffics sichtbar. (Bild: Internet Traffic Report)

Der DDoS-Angriff auf die Spamhaus-Server soll so massiv gewesen sein, dass das weltweite Internet davon betroffen war. Tatsächlich waren die Angriffe zwar grafisch sichtbar, Ausfälle dürfte es aber kaum gegeben haben.

Die jüngsten DDoS-Angriffe gegen Spamhaus sollen weltweite Ausfälle im Internet ausgelöst haben. Tatsächlich lässt sich eine einzelne Spitze in Aufzeichnungen zum Traffic feststellen. Massive Störungen dürfte es aber deshalb kaum gegeben haben.

Anzeige

Spamhaus verwaltet schwarze Listen, in denen die IP-Adressen diverser Spam-Anbieter vermerkt werden. Auf diesen landete auch ein Kunde des Webhosters Cyberbunker. Daraufhin folgte ein massiver DDoS-Angriff auf Spamhaus. Spamhaus rief das Unternehmen Cloudflare zu Hilfe, den Anbieter eines Content Delivery Networks. Mit Hilfe der Anycast-Technologie verteilte Cloudflare die DDoS-Pakete auf seine Server weltweit, um den Angriff abzumildern. Die DDoS-Angriffe hätten aber das weltweite Internet kaum beeinträchtigt, schreibt Gizmodo.

Cloudflares Eigenwerbung

Der Angriff soll so massiv gewesen sein, dass er zu Ausfällen weltweit geführt hat. Die New York Times berichtet, dass unter anderem der Video-on-Demand-Dienst Netflix davon betroffen war. Zahlreiche Webseiten seien zeitweilig nicht erreichbar gewesen. Cloudflare spricht in einem neuen Blogeintrag von andauernden DDoS-Angriffen, die bis zu 300 Gigabit pro Sekunde auf die Server von Spamhaus eingingen. Zunächst waren es 75 Gbps, später 85. Cloudflare bezeichnete den Angriff als den "größten in der bisherigen Geschichte des Internets", sprach von Cyberterrorismus und verglich die DDoS-Attacke mit einem nuklearen Angriff.

Gizmodo hakte bei Renesys nach, die den Traffic im Internet überwachen. Laut Renesys könne ein Angriff mit 300 Gbps den weltweiten Traffic kaum beeinflussen. Als Vergleich gibt Renesys den Datendurchsatz am großen Internetknoten DE-CIX in Frankfurt an. Dort werden täglich Spitzen von bis zu 2,5 Terabit pro Sekunde registriert. Ihren Daten zufolge war der "lokale Angriff nicht weltweit spürbar." Auf der Webseite des Internet Traffic Reports hingegen sind zu dem Zeitpunkt des Angriffs am 21. März 2013 tatsächlich ein deutlicher Anstieg des Traffics und gleichzeitig ein Einbruch in den Antwortzeiten zu sehen. Sie dürften aber kaum die beklagten Ausfälle im Internet ausgelöst haben. Eben ein ganz normaler Tag im Netz.


eye home zur Startseite
jt (Golem.de) 28. Mär 2013

Ist korrigiert. Grüße aus dem Terrarium.

dudida 28. Mär 2013

Wohlgemerkt als "hunderte, oder tausende von Servern", nicht nur einer. ;-)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bosch Communication Center Magdeburg GmbH, Magdeburg
  2. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  3. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover
  4. STRABAG SE, Köln


Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€
  2. 55,55€ inkl. Versand (Vergleichspreis ab 63,90€)
  3. 34,51€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Freudenberg IT
  3. Tipps für IT-Engagement in Fernost


  1. In-Car-Delivery

    DHL macht den Smart zur Paketstation

  2. Huawei Matebook im Test

    Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz

  3. Neue Funktionen

    Mit Google Maps die interessanten Ecken finden

  4. Google

    Nexus 9 erhält keine Vulkan-Unterstützung

  5. Webrender

    Servo soll GPU-Backend standardmäßig nutzen

  6. Pilotprojekt

    EU will Open Source sicherer machen

  7. Erneuerbare Energien

    Solar Impulse schafft die Weltumrundung

  8. id Software

    Vier Helden für ein Quake Champions

  9. Mobilfunk

    Sicherheitslücke macht auch Smartphones angreifbar

  10. Marissa Mayer

    Yahoo-Chefin will bleiben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalisierung: Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
Digitalisierung
Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
  1. Smart City Der Bürger gestaltet mit
  2. Internetwirtschaft Das ist so was von 2006
  3. Das Internet der Menschen "Industrie 4.0 verbannt Menschen nicht aus Werkhallen"

Edward Snowden: Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
Edward Snowden
Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
  1. Qualcomm-Chips Android-Geräteverschlüsselung ist angreifbar
  2. Apple Nächstes iPhone soll keine Klinkenbuchse haben
  3. Smarte Hülle Android unter dem iPhone

Geforce GTX 1060 im Test: Knapper Konter
Geforce GTX 1060 im Test
Knapper Konter
  1. Grafikkarte Nvidia bringt neue Titan X mit GP102-Chip für 1200 US-Dollar
  2. Notebooks Nvidia bringt Pascal-Grafikchips für Mobile im August
  3. Geforce GTX 1060 Schneller und sparsamer als die RX 480 - aber teurer

  1. Re: Fachkräftemangel

    hroessler | 12:25

  2. Re: Warum nicht das Original nehmen?

    RicoBrassers | 12:25

  3. Re: KeePass oder KeePassX

    nille02 | 12:22

  4. Re: sind ITler in der IG Metall?

    genab.de | 12:22

  5. Re: wer hilft schnell+einfach+direkt bei Problemen ?

    pk_erchner | 12:21


  1. 12:17

  2. 12:04

  3. 12:02

  4. 11:49

  5. 11:23

  6. 11:16

  7. 11:02

  8. 10:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel