Datingsite Passwörter von eHarmony im Netz veröffentlicht

Nach LinkedIn hat nun auch die US-Datingplattform eHarmony bestätigt, dass in den vergangenen Tagen im Internet veröffentlichte Passwörter zum Teil von ihren Nutzern stammen.

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Noch ist eHarmony nach eigenen Angaben dabei, die aktuelle Situation zu untersuchen, bestätigte aber, dass zumindest ein kleiner Teil der angeblich von eHarmony stammenden, im Netz veröffentlichten Passwörter echt ist. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Passwörter der betroffenen Nutzer zurückgesetzt. Wie viele Nutzer betroffen sind, gab eHarmony nicht an.

Das betrifft aber nur das Login bei eHarmony. Nutzer, die ihr eHarmony-Passwort auch an anderer Stelle nutzen, sollten es auch dort ändern. Allgemein gilt der Rat: Es sollte für jede Website ein eigenes Passwort verwendet werden, damit Angreifer, die bei einem Anbieter Logindaten erbeuten, diese nicht an anderer Stelle missbrauchen können.

Die Passwörter der eHarmony-Nutzer wurden zum Teil im Klartext veröffentlicht. Allerdings betont eHarmony, dass sämtliche Passwörter nur in Form von Hashwerten gespeichert, das Netz mit Firewalls geschützt und SSL zur Verschlüsselung von Webzugriffen genutzt werden. Der Anbieter entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.


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