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Bei bestehenden Glasfasern nimmt das Störsignal mit wachsender Geschwindigkeit zu.
Bei bestehenden Glasfasern nimmt das Störsignal mit wachsender Geschwindigkeit zu. (Bild: Michael Smith/Getty Images)

Datenübertragung: Wissenschaftler stellen mit neuer Glasfaser Rekord auf

Bei bestehenden Glasfasern nimmt das Störsignal mit wachsender Geschwindigkeit zu.
Bei bestehenden Glasfasern nimmt das Störsignal mit wachsender Geschwindigkeit zu. (Bild: Michael Smith/Getty Images)

Ein Forscherteam aus den Niederlanden und den USA hat mit einem neuartigen Glasfaserkabel Daten bis zu 21 Mal schneller als bisher übertragen. Auch Petabit-Übertragungen schließen die Wissenschaftler nicht mehr aus.

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Die Datenübertragung in Petabit-Geschwindigkeit rückt in greifbare Nähe. Forscher der Eindhoven University of Technology (TU/e) und der University of Central Florida (CREOL) haben mit Hilfe einer neuen Glasfaser nach eigenen Angaben einen Datenübertragungsrekord aufgestellt: Die Forscher schickten Daten mit einer Geschwindigkeit von 255 Terabit pro Sekunde durch das Kabel. Das sei 21 Mal so viel wie derzeit verfügbare Netzwerke mit 4 bis 8 Tbit/s erreichten, schreiben die Wissenschaftler in Nature Photonics.

Die Technologie könnte das zunehmende Bandbreitenproblem lösen, das die wachsende Zahl an Onlinediensten und neue Datenzentren verursachen. Das Problem von Glasfaser ist, dass für eine Steigerung der Leitungskapazität meist das Signal verstärkt wird. Dadurch kommt es zu immer größeren Störeffekten.

Zwei zusätzliche orthogonale Dimensionen

Der neue Lichtleiter verfügt dagegen statt über nur einen über sieben Leiterkerne und überträgt Daten auf zwei zusätzlichen orthogonalen Dimensionen, so dass dreimal so viele Daten auf demselben Kern übertragen werden können. Damit erhöht sich die Kapazität um das 21-fache. Eine 1GB-Datei könnte so in 31.25 Mikrosekunden (0.03 Millisekunden) übertragen werden. Mit weniger als 200 Mikrometern Durchmesser benötigt das Glasfaserkabel kaum mehr Platz als bestehende Systeme. Die Entwicklung solcher Kabel war bislang zu kostspielig für den Massenmarkt.

"Mit diesen bemerkenswerten Ergebnissen könnten wir definitiv Petabit-Übertragungen herstellen, was die Zielvorgabe der Europäischen Kommission für 2020 ist", erklärte Dr. Chigo Okonkwo, Assistenzprofessor der TU/e-Forschungsgruppe Electro-Optical Communications (ECO).


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Neuro-Chef 31. Okt 2014

Leider nicht so ganz. Einerseits ändert das nichts an den Kosten der Verlegeungs- bzw...

plutoniumsulfat 29. Okt 2014

War nur auf deinen Beitrag zum Backbone bezogen. Die letzte Meile nimmt man eben viel...

Anonymer Nutzer 28. Okt 2014

Ich glaube, die wollen das deswegen so massiv ausbauen, damit auch die Übersee Kabel...

happy 28. Okt 2014

Es werden 2 verschiedene Moden benutzt. Die LP01 und die LP11 Mode. Die LP01 Mode ist...

trolling3r 28. Okt 2014

wir sind hier nicht bei reddit ...



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