Abo
  • Services:
Anzeige
Datensicherheit: Smartphones sollen sicherer werden - zumindest ein bisschen
(Bild: Silent Circle)

Jolla entwickelt sicheres Sailfish

Auch Jolla will künftig stärker in die Sicherheit des Betriebssystems investieren. Auf den Geräten des finnischen Unternehmens läuft das selbst entwickelte und quelloffene Sailfish OS. Das soll in Zukunft auch in einer besonders sicheren Version erhältlich sein. Für Sailfish Secure hat sich Jolla mit dem ebenfalls finnischen Unternehmen SSH Communications zusammengeschlossen, das Verschlüsselung übernehmen soll.

Anzeige

Bislang bietet Sailfish OS kaum Sicherheitsfunktionen, die über jene von Android und iOS hinausgehen, wie ein Jolla-Sprecher zugibt. Mit Sailfish Secure soll sich das ändern. Gleichzeitig soll es nicht auf die Geräte von Jolla beschränkt sein. Stattdessen sollen Unternehmen oder Regierungen die Lösung für ihre Hardware anpassen können.

Für Phil Zimmermann von Silent Circle sind sichere Software und Verschlüsselung aber nur der Anfang. "Es reicht nicht, gute Kryptographie zu haben, wenn du auf dem Gerät Schadsoftware hast."

Qualcomm liefert Kryptographie im Chip

In Barcelona zeigt der US-Chiphersteller Qualcomm eine neue Methode, festzustellen, ob ein mobiles Gerät von bösartiger Software befallen ist. Eine Technik namens Secure MSM soll das ermöglichen, sie ist bereits jetzt in zahlreichen neuen Snapdragon-Chips integriert: In jedem Chip steckt ein Modul mit einem eigenen kryptographischen Schlüssel. Damit kann Software auf Betriebssystem-Ebene wie auch persönliche Daten verschlüsselt werden. Da der Schlüssel hardwareseitig im Chip verankert ist, ist es nicht möglich, entwendete Daten auf einem anderen Gerät zu entschlüsseln.

Gleichzeitig kann der Chip erkennen, ob ein System möglicherweise infiziert ist. Dazu kooperiert Qualcomm auch mit dem US-Sicherheitsunternehmen Lookout. Dessen Sprecher Jeremy Linden erklärt das Prinzip wie folgt: "Qualcomm besitzt als Chiphersteller Informationen auf einem Level, an das wir sonst nicht herankommen. Wenn der Nutzer das möchte, können wir diese Informationen über eine App mit unserer Datenbank abgleichen. Wird eine Gefahr erkannt, warnt die App die Nutzer und bietet im besten Fall die Option, sie zu beseitigen."

Linden glaubt, dass die Zusammenarbeit zwischen Hard- und Softwareentwicklern künftig noch wichtiger wird, um mobile Geräte zu schützen. "Schadsoftware wird immer komplexer und damit auch deren Erkennung. Die Snowden-Dokumente haben gezeigt, wie weit fortgeschritten einige Trojaner inzwischen sind", sagt Linden.

 Datensicherheit: Smartphones sollen sicherer werden - zumindest ein bisschen

eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 05. Mär 2015

Und deshalb ist das Problem jetzt nicht mehr da? Mobiltelefone sind heutzutage zu...

ChevalAlazan 04. Mär 2015

Also lesen ist nicht dein Fall, oder? Zwischen "tun was Politiker fordern" und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Post DHL Group, Bonn
  2. TÜV NORD GROUP, Hannover
  3. powercloud GmbH, Achern, Karlsruhe, Köln, Ludwigshafen, Frankfurt
  4. Versicherungskammer Bayern, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,99€ statt 29,99€
  2. (täglich neue Deals)
  3. ab 189,00€ im PCGH-Preisvergleich

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  2. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes
  3. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation


  1. Delid Die Mate 2

    Prozessoren köpfen leichter gemacht

  2. Rückzieher

    Assange will nun doch nicht in die USA

  3. Oracle

    Critical-Patch-Update schließt 270 Sicherheitslücken

  4. Android 7.0

    Samsung verteilt Nougat-Update für S7-Modelle

  5. Forcepoint

    Carbanak nutzt Google-Dienste für Malware-Hosting

  6. Fabric

    Google kauft Twitters App-Werkzeuge mit Milliarden Nutzern

  7. D-Link

    Büro-Switch mit PoE-Passthrough - aber wenig Anschlüssen

  8. Flash und Reader

    Adobe liefert XSS-Lücke als Sicherheitsupdate

  9. GW4 und Mont-Blanc-Projekt

    In Europa entstehen zwei ARM-Supercomputer

  10. Kabelnetz

    Vodafone stellt Bayern auf 1 GBit/s um



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App
  2. Nintendo Switch erscheint am 3. März
  3. Nintendo Switch Drei Stunden Mobilnutzung und 32 GByte interner Speicher

Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

  1. Re: Wie ist das bei AMD?

    Moe479 | 04:25

  2. Re: Warum dann überhaupt noch den Heatspreader...

    kelzinc | 03:37

  3. Re: Ekelhafte Haltung der anderen Poster hier...

    teenriot* | 03:31

  4. Re: Der Typ ist und bleibt eine Vakuumpumpe

    teenriot* | 03:28

  5. Re: Golem.de emails in den BND Leaks

    teenriot* | 03:27


  1. 18:28

  2. 18:07

  3. 17:51

  4. 16:55

  5. 16:19

  6. 15:57

  7. 15:31

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel