Anzeige
Das Facebook-Logo
Das Facebook-Logo (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Datenschutz: Facebook darf weiter an Klarnamenpflicht festhalten

Das Facebook-Logo
Das Facebook-Logo (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Der Kieler Datenschützer Thilo Weichert muss eine weitere Niederlage einstecken. Seine Forderung, deutsche Nutzer müssten sich bei Facebook auch unter falschem Namen anmelden können, lehnte jetzt auch die zweite Gerichtsinstanz ab.

Facebook darf von seinen Nutzern weiterhin die Anmeldung mit ihrem echten Namen verlangen. Der Kieler Datenschützer Thilo Weichert musste in seinem Kampf um Pseudonyme für Facebook-Nutzer auch in der zweiten Instanz eine Niederlage einstecken. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig lehnte die Beschwerden von Weicherts Unabhängigem Landeszentrum für Datenschutz (ULD) gegen zwei Entscheidungen des schleswig-holsteinischen Verwaltungsgerichts ab.

Anzeige

Die Richter hatten entschieden, dass für den Datenschutz in dem sozialen Netzwerk hierzulande Irland zuständig sei, weil dort die Datenverarbeitung stattfinde. Das Oberverwaltungsgericht schloss sich dieser Auffassung an. Damit gelten die Eilanträge von Facebook gegen Weicherts Verordnungen von Dezember 2012 weiter.

Das soziale Netzwerk äußerte in einer ersten Reaktion die Hoffnung, dass der Datenschützer seinen Kampf für Pseudonyme nun aufgeben werde. Facebook sei überzeugt, dass eine Anmeldung unter falschem Namen nicht im Interesse der Mehrheit der Nutzer wäre, bekräftigte ein Sprecher.

Weichert hatte Facebook aufgefordert, gemäß dem deutschen Telemediengesetz und dem Bundesdatenschutzgesetz den Nutzern auch eine Registrierung mit Pseudonym zu erlauben. Facebook besteht dagegen auf der Angabe von Klarnamen. Weichert drohte mit einem Zwangsgeld in Höhe von jeweils 20.000 Euro gegen den US-Konzern und die europäische Niederlassung.

Der Datenschützer ist als Kritiker von Facebook bekannt und geht unter anderem gegen die "Gefällt mir"-Schaltfläche des Onlinenetzwerks vor - bisher mit wenig Erfolg.

Auch Google+ befürwortet die Anmeldung mit Klarnamen. Nach einer heftigen Debatte fand sich das soziale Netzwerk aber bereit, eine Registrierung mit Pseudonym zuzulassen.


eye home zur Startseite
Nitram1234 30. Apr 2013

Genau, wer nicht will, dass seine Daten für jeden sichtbar auf Facebook erscheinen...

wasabi 24. Apr 2013

Eben! Ich habe mein Profil streng auf "nur Freunde" stehen, ich werde nur auf Anfrage...

motzerator 24. Apr 2013

Vor allem da man einfach ein neues Profil anlegen kann und dann hat man auch gleich mal...

Kernschmelze 24. Apr 2013

Ich habe natürlich nicht meine Realnamen bei Facebook angegeben, wozu auch? Meine Freunde...

caldeum 23. Apr 2013

Nicht spoilern! *scnr*



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Neubrandenburger Stadtwerke GmbH, Neubrandenburg
  2. Trianel GmbH, Aachen
  3. HALLHUBER GmbH, München
  4. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen bei Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,00€
  2. 63,99€
  3. (u. a. Der Hobbit, Der Herr der Ringe, Departed, Conjuring, Gran Torino)

Folgen Sie uns
       


  1. Symantec und Norton

    Millionen Antivirennutzer für Schwachstelle verwundbar

  2. Bargeld nervt

    Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf

  3. Kickstarter

    System Shock sammelt Geld mit spielbarer Demo

  4. Windows 10

    Microsoft will Trickserei beim Upgrade beenden

  5. 3D-Druck

    Objektive in Haaresbreite

  6. Huashang Tengda

    Villa in 45 Tagen aus Beton gedruckt

  7. EOS-1D X Mark II

    Bilder gehen durch Sandisks CFast-Karten verloren

  8. Axon 7

    ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

  9. Medienanstalten

    Analoge TV-Verbreitung bindet hohe Netzkapazitäten

  10. Vorstandard

    Nokia will bereits ein 5G-fähiges Netz haben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

Prozessor: Den einen Core M gibt es nicht
Prozessor
Den einen Core M gibt es nicht
  1. Elitebook 1030 G1 HPs Core-M-Notebook soll 13 Stunden durchhalten

Zelda Breath of the Wild angespielt: Das Versprechen von 1986 wird eingelöst
Zelda Breath of the Wild angespielt
Das Versprechen von 1986 wird eingelöst

  1. Re: Anonymität ist auch was wert liebe Fintechs

    Bill Carson | 10:58

  2. Re: Habe bei Wikipedia eine Zeit Beitraege gemacht

    Trollversteher | 10:58

  3. Re: Warum bauen wie nicht alle aus Beton ?

    HaMa1 | 10:58

  4. Re: LTE support?

    Graveangel | 10:57

  5. Re: Microsoft ist nicht mehr zu trauen.

    david_rieger | 10:57


  1. 10:37

  2. 09:59

  3. 09:43

  4. 08:25

  5. 07:49

  6. 07:38

  7. 07:20

  8. 19:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel