Facebook-Zwang: Datenschützer warnen vor Spotify
Spotify wird für seine Facebook-Anbindung kritisiert. (Bild: Spotify)

Facebook-Zwang Datenschützer warnen vor Spotify

Deutsche Datenschützer kritisieren Spotify. Der Dienst ist in dieser Woche in Deutschland gestartet, kann aber nur mit einem Facebook-Account genutzt werden.

Anzeige

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar und sein Berliner Kollege Alexander Dix kritisieren den schwedischen und nun auch in Deutschland nutzbaren Musikdienst Spotify. Der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) sagte Schaar, dass Internetdiensteanbieter wie Spotify gemäß dem Telemediengesetz dazu verpflichtet seien, eine anonyme oder pseudonyme Nutzung des Dienstes anzubieten. Da Spotify in Deutschland zur Anmeldung einen Facebook-Account voraussetze, werde ein solches Recht nicht gewährt.

Der Berliner Beauftragte für den Datenschutz, Alexander Dix, rät sogar von der Spotify-Nutzung ab. Facebook halte sich nicht an deutsches Datenschutzrecht, kritisierte er gegenüber der NOZ. Dix empfiehlt deshalb Spotify und Facebook die Entwicklung eines zu deutschem Datenschutz kompatiblen Geschäftsmodells.

Spotify nutzt die enge Bindung an Facebook dazu, durch die Aktivitäten seiner Nutzer bekannter zu werden und schneller neue Nutzer zu gewinnen. Der Musikdienst bietet aber die Möglichkeit, die eigenen Spotify-Aktionen auf Facebook zu verbergen.


debate11 16. Apr 2012

10 Stunden Begrenzung? Spotify ist scheint wirklich gut angelaufen zu sein. Ich habe...

Captain 15. Mär 2012

das geht auch mit einer dyn. IP und dem Zeitstempel

Prypjat 15. Mär 2012

--------------------------------------Später kommt *ring, ring* Restaurant zum heißen...

Gaius Baltar 15. Mär 2012

Nunja, ich sitze auch nicht zum Vergnügen am Computer, sondern arbeite als Programmierer...

neocron 15. Mär 2012

Aha, weil die allgemein bekannten Erfahrungen so schlecht sind ... hat Facebook 500 Mio...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Support-Mitarbeiter (m/w) Finanzen
    BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg, Leipzig
  2. Informatiker/-in im IT-Helpdesk (Incidentmanagement)
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
  3. Kundenberater / Projektmanager (m/w) Vertriebssteuerung
    Magmapool AG, Montabaur (Raum Koblenz)
  4. Junior Java Web Consultants (m/w)
    metafinanz, München und Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    Golden Master von OS X 10.10 Yosemite ist da

  2. Microsofts neues Betriebssystem

    Auf Windows 8 folgt Windows 10 mit Startmenü

  3. Akamai

    Deutschlands Datenrate liegt bei 8,9 MBit/s durchschnittlich

  4. Niedriger Schmelzpunkt

    3D-Drucken mit metallischer Tinte

  5. Tiger and Dragon II

    Netflix bietet ersten Kinofilm gleichzeitig zur Premiere

  6. Darkfield VR

    Kickstart für Dogfights mit Oculus Rift

  7. Neue Red-Tarife

    Vodafone bucht Datenvolumen automatisch nach

  8. Freies Betriebssystem

    FreeBSD-Kernel könnte in Debian Jessie entfallen

  9. Kontonummerncheck

    Netflix akzeptiert Kunden einiger Sparkassen nicht

  10. Mittelerde Mordors Schatten

    6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Fifa 15: Mehr Emotionen, mehr Gesang, mehr Dreck
Test Fifa 15
Mehr Emotionen, mehr Gesang, mehr Dreck
  1. Fifa 15 angespielt Verbesserter Antritt bringt viele neue Tore
  2. EA-Pressekonferenz Shadow Realms und Merkels lange Nase
  3. EA Access Battlefield 4 und Fifa 14 im Abo

Deutsche Telekom: 300.000 von Umstellung auf VoIP oder Kündigung betroffen
Deutsche Telekom
300.000 von Umstellung auf VoIP oder Kündigung betroffen
  1. Deutsche Telekom Umstellung auf VoIP oder Kündigung
  2. Entlassungen Telekom verkleinert Online-Innovationsabteilung stark
  3. Mobile Encryption App angeschaut Telekom verschlüsselt Telefonie

Nicholas Carr: Automatisierung macht uns das Leben schwer
Nicholas Carr
Automatisierung macht uns das Leben schwer
  1. HP Proliant m400 Moonshot-Microserver mit 64-Bit-ARM-Prozessoren
  2. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt
  3. Computerchip IBM stellt künstliches Gehirn vor

    •  / 
    Zum Artikel