Anzeige
Datenbankzugriff: Strafbefehle gegen Lieferheld-Manager
(Bild: Rodger Bosch/AFP/Getty Images)

Datenbankzugriff Strafbefehle gegen Lieferheld-Manager

Wegen gemeinsamer Verwertung von Daten des Konkurrenten Pizza.de gibt es einen Strafbefehl gegen sieben Lieferheld-Manager. Laut Lieferheld geht es dabei um einen Vorgang aus dem Jahr 2010.

Anzeige

Laut einem Bericht von deutsche-startups.de hat die Berliner Staatsanwaltschaft kurz vor Jahresende Strafbefehl gegen sieben Topmanager von Lieferheld erlassen. Dabei soll es um den Vorwurf der "gemeinschaftlich begangenen (...) gewerbsmäßigen unbefugten Verwertung einer Datenbank" gehen. Betroffen sei die konkurrierende Onlineplattform zur Vermittlung von Essenbestellungen Pizza.de.

Lieferheld-Betreiber Delivery Hero hat bei Facebook in einem Kommentar Stellung genommen. "Der Strafbefehl bezieht sich auf einen Vorwurf aus den ersten drei Wochen unserer Unternehmensgeschichte im Jahr 2010 und betraf einen winzigen Teil von Tausenden Menüs. Wir haben damals sofort reagiert und aus Fehlern gelernt. Wir sind froh, dass dieser Fall nun erledigt ist und möchten uns auch 2013 wieder voll auf unseren Service für euch konzentrieren." Strafbefehlsverfahren werden in Fällen leichter Kriminalität eingesetzt.

Zwischen Lieferheld, Lieferando und Pizza.de gibt es diverse juristische Auseinandersetzungen mit Abmahnungen und Klagen, meist um die Zahl der gelisteten Restaurants und Angebote der Lieferdienstvermittler.

Das Geschäftsmodell basiert auf Provisionszahlungen an den Essensbestellungen. Für die Vermittlung gebe es Provisionen zwischen 6 bis 10 Prozent, sagte Jochen Grote, Chef und Mitgründer von Pizza.de der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Eine durchschnittliche Essenbestellung kostet rund 16 Euro, so dass die Lieferdienstvermittler rund 1 Euro bis 1,60 Euro pro Bestellung erhalten. Grote schätzt, dass Pizza.de und seine Konkurrenten in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen Euro für Werbung ausgegeben haben.

Ein Pizza.de-Sprecher erklärte Golem.de, dass seine Geschäftsführung den Bericht von deutsche-startups.de nicht kommentieren wolle.

Nachtrag vom 3. Januar 2013, 12:07 Uhr

Delivery Hero bestätigte, dass ein Ermittlungsverfahren gegen Strafbefehl mit Geldauflage eingestellt wurde, ohne dass es zu einer Gerichtsverhandlung kam. Es wurde niemand verhaftet. "Wir halten den Ausgang in dieser Sache für nicht verhältnismäßig", sagte eine Sprecherin Golem.de. Rechtsmittel würden aber nicht eingelegt.


eye home zur Startseite
keks.de 06. Jan 2013

Dann darfst du aber auch nichts im App Store oddr Play Store bestellen, dort beträgt die...

sav 03. Jan 2013

Es ist ja nicht nur der Online-Auftritt. Es muss Werbung für den Web-Auftritt gemacht...

Husten 03. Jan 2013

ich finds auch immer wieder schnuckelig wenn man da jemanden kennt. "erfolgreiche social...

Steffen81 03. Jan 2013

Bei öffentlichen Auftritten noah conference, ceo dinner etc. geben sich Fabian Siegel und...

Kommentieren



Anzeige

  1. Product and Media Data Expert (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  2. Software Development Engineer C++ (m/w) Low Frequency Solver Technology
    CST - Computer Simulation Technology AG, Darmstadt
  3. Entwickler (m/w) für mobile Applikationen
    ckc group, Region Wolfsburg/Braunschweig
  4. IT-Architekt (m/w) Security-Lösungen
    Zurich Gruppe Deutschland, Köln

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. TIPP: Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere [3D Blu-ray]
    9,99€
  2. The Revenant - Der Rückkehrer (+ 4K Ultra HD-Blu-ray)
    29,99€
  3. Steelbooks zum Aktionspreis
    (u. a. Game of Thrones Staffeln 1 u. 2 mit Magnetsiegeln für je 21,97€)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. 100 MBit/s

    Telekom stattet zwei Städte mit Vectoring aus

  2. Sprachassistent

    Voßhoff will nicht mit Siri sprechen

  3. Sailfish OS

    Jolla bringt exklusives Smartphone nur für Entwickler

  4. Projektkommunikation

    Tausende Github-Nutzer haben Kontaktprobleme

  5. Lebensmittel-Lieferdienst

    Amazon Fresh soll doch in Deutschland starten

  6. Buglas

    Verband kritisiert Rückzug der Telekom bei Fiber To The Home

  7. Apple Store

    Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen

  8. Mitsubishi MRJ90 und MRJ70

    Japans Regionaljet ist erst der Anfang

  9. Keysweeper

    FBI warnt vor Spion in USB-Ladegerät

  10. IBM-Markenkooperation

    Warum Watson in die Sesamstraße zieht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Xiaomi Mi5 im Test: Das fast perfekte Top-Smartphone
Xiaomi Mi5 im Test
Das fast perfekte Top-Smartphone
  1. YI 4K Xiaomi greift mit 4K-Actionkamera GoPro an

Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

  1. Re: Traurig sowas.

    WoainiLustig | 20:16

  2. Re: Zu alte Hardware?

    FreiGeistler | 20:14

  3. Re: So müßte Open Pandora aussehen ...

    Spiritogre | 20:06

  4. Re: Liebe Redaktion

    Emulex | 20:03

  5. Re: schönes Gerät, aber der GPD Win kommt auch...

    Spiritogre | 20:03


  1. 19:05

  2. 17:50

  3. 17:01

  4. 14:53

  5. 13:39

  6. 12:47

  7. 12:30

  8. 12:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel