Datei-Sharingdienst: Cubby lässt die Cloud links liegen
Cubby kann die Cloud auf Wunsch umgehen. (Bild: Cubby)

Datei-Sharingdienst Cubby lässt die Cloud links liegen

Mit Cubby will LogMeIn den Cloud-Sharingdiensten Dropbox, Google Drive und Skydrive Konkurrenz machen. Wer will, kann die Cloud auch vollkommen umgehen und die Daten nur zwischen eigenen Rechnern abgleichen.

Anzeige

Cubby vom Remote-Desktop-Spezialisten LogMeIn gibt jedem Anwender wie Dropbox und andere Dienste 5 GByte kostenlosen Speicherplatz in der Cloud. Nun wurde die öffentliche Betaphase eröffnet.

Das Alleinstellungsmerkmal des Dienstes ist die Funktion Directsync. Damit können die ausgewählten Dateien und Ordner ausschließlich auf den Rechnern des Anwenders synchronisiert werden, die bei Cubby angemeldet sind. Das ist vornehmlich für Daten interessant, die der Anwender nicht in der Cloud ablegen will oder die schlichtweg zu groß sind für den beschränkten Onlinespeicher. Die Nutzung von Directsync wird nicht auf die 5 GByte Speicherplatzvolumen angerechnet, die in der Cloud zur Verfügung stehen.

Jeder Ordner kann synchronisiert werden

Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten kann nicht nur ein Austauschordner, sondern jeder Ordner des Betriebssystems zum Synchronisieren genutzt werden. So muss nicht erst die gesamte Dateistruktur, die abgeglichen werden soll, in einen Ordner verschoben werden, wie das zum Beispiel bei Dropbox notwendig ist.

Verschlüsselung und Fernlöschen

Wer will, kann aus der Ferne die App und die damit für die Offlineverwendung gesicherten Daten auf mobilen Endgeräten wieder löschen. Das ist besonders im Fall eines Diebstahls wichtig. Die Übertragung der Dateien erfolgt verschlüsselt, wobei LogMeIn AES mit 256 Bit einsetzt. Die Server des Anbieters stehen in den USA.

Das selektive Teilen der Daten mit anderen Anwendern ist bei Cubby ebenfalls möglich, wobei zwischen öffentlichem und privatem Teilen unterschieden wird. Bei Letzterem können die Daten auch von Dritten bearbeitet werden. Eine uneingeschränkte Versionierung bietet LogMeIn ebenfalls kostenfrei an. Damit können frühere Versionen der Datei wiederhergestellt werden.

Wer mehr als 5 GByte Speicherplatz benötigt, kann versuchen, seine Freunde und Bekannten von dem Dienst zu überzeugen. Für jeden neuen Nutzer soll es 1 GByte zusätzlich geben - bis hin zu einer Gesamtkapazität von 25 GByte.

Da sich Cubby noch in der Betaphase befindet, wurden noch keine Angebote für größere Speichervolumina veröffentlicht. Neben einem Client für Windows und Mac OS X werden auch mobile Apps für iOS und Android angeboten.


Berner Rösti 08. Nov 2012

Ah... Du spekulierst also darauf, dass es genug Deppen gibt, die dir zu zusätzlichem...

Berner Rösti 08. Nov 2012

Was ist daran aufwändig, mit ein paar Mausklicks einen Ordner in die Sychronisierung zu...

anhpod 07. Nov 2012

Danke für den Tip! Kannte ich gar nicht.

JensM 07. Nov 2012

Jein, Groove hat zwar noch mehr Funktionen, aber eine Funktion ist der Abgleich von...

Indiana 06. Nov 2012

Nein geht nur im Web-Interface wo man alle Files in der Cloud sieht. Das wäre tatsächlich...

Kommentieren



Anzeige

  1. Datenbank-Administrator (m/w)
    AEB GmbH, Stuttgart
  2. Java Developer (m/w)
    GK SOFTWARE AG, Schöneck/Vogtland, Köln, Sankt Ingbert
  3. Consultant (m/w) - Softwareentwicklung
    ITARICON Management- und IT-Beratung, Dresden
  4. Softwareentwickler (m/w) Automatisierungstechnik
    Siemens AG, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Spielebranche

    Crytek verkauft Homefront mitsamt Studio an Koch Media

  2. Anonymisierung

    Projekt bestätigt Angriff auf Tors Hidden Services

  3. Amazon

    Marketplace-Händler verliert Klage gegen schlechte Bewertung

  4. Groupon

    Gnome und die Tücken das Markenrechts

  5. Secusmart/Blackberry

    Krypto-Handys mit vielen Fragezeichen

  6. Selbsttötung

    Wieder ein toter Arbeiter bei Foxconn

  7. Linux

    Opensuse Factory wird Rolling-Release-Distribution

  8. Bau-Simulator 2015

    Schwere Maschinen am PC

  9. Gericht

    Kim Dotcom muss Filmindustrie sein Vermögen offenlegen

  10. Smartphone-Markt wächst

    Samsung verkauft weniger Smartphones



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

    •  / 
    Zum Artikel