Anzeige
Schweif des Meteoriten über Tscheljabinsk
Schweif des Meteoriten über Tscheljabinsk (Bild: Stringer/Reuters)

Dashboard-Kamera Meteoritenvideo bei Youtube gesperrt wegen Autoradiomusik

Der Deutsche Journalisten-Verband nennt die Sperrung einer Aufnahme des Meteoritenschauers in Tscheljabinsk bei Youtube eine Einschränkung der Pressefreiheit. Zudem soll es eine neue Klage der Gema gegen Youtube geben.

Anzeige

Die Aufnahme des Meteoritenschauers in der russischen Region Tscheljabinsk durch eine Dashboard-Kamera eines Autos ist bei Youtube Deutschland gesperrt worden, weil im Hintergrund Musik aus dem Autoradio lief. Das berichtet der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) Berlin-Brandenburg und bezeichnete dies als "Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit". Das Video sei in Deutschland bereits nach wenigen Minuten nicht mehr zu sehen gewesen.

"Als Journalisten-Verband fordern wir die beiden Parteien auf, eine schnelle Einigung herbeizuführen, da es nicht hinnehmbar ist, dass Nachrichten von öffentlichem Interesse wegen dieser Auseinandersetzung in Deutschland nicht abrufbar sind", erklärte Klaus D. Minhardt vom DJV. Andere Videos von russischen Armaturenbrettkameras sind bei Youtube weiter verfügbar.

"Nach Aussage von Youtube/Google Deutschland sorgt ein Algorithmus für die Sperrung aller Videos, die Musik enthalten", so der DJV. Nur Musik, die vom Rechteinhaber ausdrücklich als frei von Gema-Rechten gemeldet wird, sei davon ausgenommen. Die Einstellungen dafür müssten umständlich manuell vorgenommen werden.

Youtube teilte dem Journalisten-Verband mit, dass Youtube keinen Einblick habe, welches Repertoire die Gema repräsentiert und darum nun Musik komplett sperre. "Aufgrund der rechtlichen und finanziellen Risiken, die sich aus diesen Verfahren im Zusammenhang mit dem veröffentlichten Gema-Tarif ergeben, sind Musikvideos in Deutschland gesperrt."

Laut Aussagen Googles im Gespräch mit dem DJV gibt es eine neue Klage der Gema gegen Youtube, bei der es um 14.000 Musikstücke geht. Youtube hat das bislang nicht offiziell bestätigt.

Über eine Klage der Verwertungsgesellschaft gegen Youtube am Beispiel von zwölf Musikstücken hatte das Landgericht Hamburg am 20. April 2012 geurteilt. Das Gericht sollte klären, inwiefern Youtube für die Inhalte verantwortlich ist, die Nutzer dort veröffentlichen. Google sei verpflichtet, so die Richter, geeignete Software anzuwenden, um zu verhindern, dass diese Videos wieder hochgeladen werden.


eye home zur Startseite
dashicam 20. Okt 2014

Hier habe ich meine Dashcam gekauft. Kann ich nur empfehlen, speziell Nachts einfach sehr...

aristokrat 21. Feb 2013

Ja! Jeder hat das Recht sich zum Obst zu machen! Auch das GEMADialog-Team!

Natz 21. Feb 2013

Beispielsweise vertonte Videos zu politischen Demonstrationen lassen sich nun...

oBsRVr666 21. Feb 2013

Lass mich raten: Die Gema?

EqPO 20. Feb 2013

Ihr sucht komisch. Ich such im Suchfeld. :D

Kommentieren



Anzeige

  1. IT Specialist Security (m/w)
    Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Leiter IT-Transformationsprojekte (m/w)
    über Hanseatisches Personalkontor Nürnberg, Nürnberg
  3. Hardware-Integrator (m/w) für den Bereich Mobilfunk-Messtechnik
    ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  4. Embedded Softwareentwickler/-in
    Bosch Thermotechnik GmbH, Lollar

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Ransomware

    Sächsischer Verfassungsschutz wurde verschlüsselt

  2. Kabelnetzbetreiber

    Angeblicher 300-Millionen-Deal zwischen Telekom und Kabel BW

  3. Fathom Neural Compute Stick

    Movidius packt Deep Learning in einen USB-Stick

  4. Das Flüstern der Alten Götter im Test

    Düstere Evolution

  5. Urheberrecht

    Ein Anwalt, der klingonisch spricht

  6. id Software

    Dauertod in Doom

  7. Nach Motorola

    Rick Osterloh soll neue Hardware-Abteilung von Google leiten

  8. Agon AG271QX

    Erster 1440p-Monitor mit 30-Hz-Freesync-Untergrenze

  9. Alienation im Test

    Mit zwei Analogsticks gegen viele Außerirdische

  10. Das Internet der Menschen

    "Industrie 4.0 verbannt Menschen nicht aus Werkhallen"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Raspberry Pi 3 im ersten Test: Kein Grund zur Eile
Raspberry Pi 3 im ersten Test
Kein Grund zur Eile
  1. Pi Camera V2 Neues 8-Megapixel-Kameramodul für den Raspberry Pi
  2. IOT-Hat Funkaufsatz und Gamepad für den Raspberry Pi Zero
  3. 502IOT Das Über-Shield für den Raspberry Pi

Thermophotovoltaik: Die echte Sonne ist manchmal nicht gut genug
Thermophotovoltaik
Die echte Sonne ist manchmal nicht gut genug
  1. Erneuerbare Energien Solarzellen wandeln Regen in Strom
  2. Rollarray Solarstrom von der Rolle
  3. Wattway Frankreichs Straßen sollen Solarstrom produzieren

Mitmachprojekt: Wie warm ist es in euren Büros?
Mitmachprojekt
Wie warm ist es in euren Büros?
  1. Mitmachprojekt Temperatur messen und versenden mit dem ESP8266
  2. Mitmachprojekt Temperatur messen und senden mit dem Particle Photon
  3. Mitmachprojekt Temperatur messen und senden mit dem Arduino

  1. Re: Wo ist da die Kunst?

    motzerator | 05:22

  2. Re: Warum sind Klingonen so beliebt?

    DerVorhangZuUnd... | 05:16

  3. Re: Warum ist Esperanto so selten?

    Sharra | 04:16

  4. Re: Alles schön und gut, aber ...

    MacGyver031 | 03:51

  5. Re: Ihr könnt es drehen und wenden wie Ihr wollt

    User_x | 03:23


  1. 00:05

  2. 19:51

  3. 18:59

  4. 17:43

  5. 17:11

  6. 16:22

  7. 16:15

  8. 15:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel