"Das Ende des Urheberrechts" Ein Blick auf das neue Mega

Einige US-Medien haben einen Testzugang zu Mega erhalten und den Sharehoster ausprobiert. Gizmodo meint: "Dieser Dienst könnte das Urheberrecht für immer demontieren."

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In rund sechs Stunden soll Mega, der neue Sharehoster von Kim Dotcom, in Neuseeland online gehen. Die US-Onlinemagazine Gizmodo, Arstechnica und The Next Web haben erste Testzugänge für Mega erhalten. Gizmodo kommt zu dem Ergebnis: "Dieser Dienst könnte das Urheberrecht für immer demontieren".

In den Nutzungsbedingungen erklärt der Betreiber, für die Inhalte der Nutzer nicht verantwortlich zu sein. Mega behält sich aber das Recht vor, mit Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten, und zeichnet die IP-Adresse seiner Nutzer auf. Wer dem zustimmt, wird weiter zu dem Dateimanager geleitet. Der Dateitransfer arbeitet laut Gizmodo sehr schnell.

Jede Datei wird lokal verschlüsselt, bevor sie hochgeladen wird. Arstechnica berichtet, dass Mega mit RSA-2048 arbeitet. Der Schlüssel wird bei der Erstellung eines Nutzerkontos als Erstes generiert. Mega forderte Arstechnica auf, zu dem Browser Google Chrome zu wechseln, um das Transfertempo zu erhöhen. Andere Browser sollen später unterstützt werden. Ein Klick auf die rechte Maustaste generiert einen Downloadlink, der an andere versandt werden kann. Mega bietet eine "Secure Messaging"-Funktion, die den Austausch des Schlüssels mit anderen Nutzern erlaubt. Diese Funktion war im Test für The Next Web aber noch nicht verfügbar.

Wer Mega kostenlos nutzen will, bekommt 50 GByte Speicherplatz. In der Pro-I-Version für 10 Euro im Monat bietet Mega 500 GByte Speicherplatz und ein Transfervolumen von 1 TByte. Die Pro-II-Mitgliedschaft kostet 20 Euro im Monat und verspricht 2 TByte Speicher und 4 TByte Transfervolumen. Wer eine Pro-III-Mitgliedschaft wählt, erhält 4 TByte Speicherplatz und 8 TByte Transfervolumen.

Auf ihrem Höhepunkt hatte die Vorgängerplattform Megaupload täglich 50 Millionen Unique User. Als das FBI vor einem Jahr Megaupload offline nahm, verloren die Nutzer ihre Daten. Im Gespräch mit Arstechnica räumte Dotcom ein, dass er verstehe, wenn Nutzer nun Angst hätten, Mega Daten anzuvertrauen. "Ich hätte auch gewisse Ängste", sagte er. Doch wenn Mega erst einige Monate stabil laufe, werde neues Vertrauen entstehen.

Nachtrag vom 20. Januar 2013, 15:26 Uhr

Dass die Behörden auch diesen Dienst vom Netz nehmen, hielt Dotcom im Gespräch mit dem Spiegel für unwahrscheinlich: "Wir haben die Angriffspunkte der Anklage genau analysiert, das ist juristisch wasserfest." Mehrheitseigentümer von Mega ist der Trust me Trust, die Dotcom-Familienstiftung, drei der wegen Megaupload Angeklagten halten zusammen weitere 35 Prozent, darunter die Deutschen Mathias Ortmann und Finn Batato. Das neue Angebot sei eine "Notwehr und Selbstverteidigung", sagte Ortmann, dessen Reisepapiere eingezogen sowie dessen Konten eingefroren wurden und der seither in Neuseeland festsitzt.


IrgendeinNutzer 04. Feb 2013

Das musst du mal unbedingt bei Gizmodo nachfragen...

LX 23. Jan 2013

Du hast das offenbar falsch verstanden. Laut Datenschutz ist jeder Web-Betreiber...

Khazar 21. Jan 2013

*auf's Datum schiel* hm nicht so besonders. ^^ Und dann benutzt du auch noch Text-to...

SoniX 21. Jan 2013

Ich glaube nicht, dass die Unsitte alles 5mal zu verpacken, mehrfach zu zersplitten und...

Phreeze 21. Jan 2013

Im spamfolder nachsehn, oder andere mail benutzen. Und jetzt troll woanders

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