Darpa: Winzige Pixel für thermische Kamerasensoren
Kamera für den LWIR-Wellenlängenbereich (Bild: Darpa)

Darpa Winzige Pixel für thermische Kamerasensoren

Die Darpa hat eine besonders kompakte Sensortechnik für Wärmebildkameras entwickelt, die die Geräte preiswerter machen könnte. Die Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln ist jedoch vergleichsweise hoch. Zielgruppe ist das Militär.

Anzeige

Das US-Militär nutzt Wärmebildkameras, um Menschen oder Fahrzeuge in der Nacht zu erkennen. Normalerweise werden diese Kameras, die im langwelligen Infrarotbereich arbeiten, aufgrund ihrer Größe und der hohen Kosten nur in Fahrzeugen verbaut. Die Darpa (Defense Advanced Research Projects Agency) hat nun Sensoren entwickelt, die mit winzigen Pixeln eine hohe Auflösung ermöglichen und die Technik preiswerter machen könnten, so dass sie auch einzelnen Soldaten zur Verfügung gestellt werden könnte.

  • Kamera für langwellige Infrarotstrahlung (Bild: Darpa)
Kamera für langwellige Infrarotstrahlung (Bild: Darpa)

Die Darpa-Forscher haben die Pixelgröße der Sensoren für langwelliges Infrarotlicht auf das Niveau von normalen Digitalkameras gebracht. Ein Pixel ist 5 Mikrometer groß. Ähnlich wie auch bei Handykameras können damit die optischen Komponenten wie das Objektiv verkleinert werden. Der Sensor erreicht nach Angaben der Wissenschaftler eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Das ist für Wärmebildkameras ein ansehnlicher Wert.

Die für das menschliche Auge unsichtbare, langwellige Infrarotstrahlung (LWIR, long-wave infrared) wird von den Sensoren aufgenommen und elektronisch aufbereitet visualisiert. Das geschieht beispielsweise durch farbliche Hervorhebung von warmen Bereichen und der Differenzierung unterschiedlicher Temperaturniveaus mit verschiedenen Helligkeitswerten.

Die Forscher haben bislang drei funktionsfähige Prototypen der Kameras bauen lassen, die auch in Situationen getestet wurden, bei denen die Sicht durch aufgewirbelten Staub etwa bei Hubschrauberlandungen (Brownout) verschlechtert wurde. Dabei zeigte sich, dass die kleineren Pixel gegenüber größeren Versionen keine Nachteile mit sich brachten. Wann die Sensortechnik in Serie geht, ist noch nicht bekannt.


mawa 18. Apr 2013

Das ganze gibt es schon seit längerer Zeit: http://www.diehl.com/en/diehl-defence...

ichbinsmalwieder 18. Apr 2013

Wenn du mit 60x60 Pixeln Auflösung leben kannst (für das Aufspüren von Wärmebrücken...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Architekt (m/w) Banken und Versicherungen
    Capgemini Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, Düsseldorf, München, Hannover
  2. IT-Koordinator (m/w)
    KVT-Fastening GmbH, Illerrieden
  3. Projektmanager (m/w) für Lohn / Baulohn
    Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG, Rosenheim
  4. Scrum Master (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Age of Wonders 3

    Erweiterung Golden Realms mit Halblingen

  2. Programmierschnittstelle

    Nvidias Cuda 6.5 für mehr Tempo und ARM64

  3. Laufzeitumgebung

    Teile von Unity werden quelloffen

  4. Megaupload

    Kim Dotcoms Vermögen bleibt weiter eingefroren

  5. Router

    AVM schließt Sicherheitslücke in MyFritz-App

  6. AntMe V2

    Programmieren lernen mit Ameisen

  7. Android

    Motorola arbeitet an einem 7-Zoll-Tablet

  8. Oculix

    Netflix mit Oculus Rift und Leap Motion steuern

  9. Frequenzen für Mobilfunker

    Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 soll 2016 starten

  10. Xbox One

    Microsoft bietet Reparatur oder Umtausch an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Computerspiele: Schlechtes Wetter macht gute Games
Computerspiele
Schlechtes Wetter macht gute Games
  1. Elgato Spiele von Xbox One und PS4 aufnehmen und streamen
  2. Flappy Birds Family Amazon krallt sich die flatternden Vögel
  3. Let's Player "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"

Sofia: Der fliegende Blick durch den Staub
Sofia
Der fliegende Blick durch den Staub
  1. Audio aus Video Gefilmte Topfpflanze verrät Gespräche
  2. Nahrungsmittel Trinken statt Essen
  3. Bioelektronik Pilze sind die besten Zellschnittstellen

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel