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Actuv mit Talons: Reichweite von Funk und Sensoren deutlich vergrößert
Actuv mit Talons: Reichweite von Funk und Sensoren deutlich vergrößert (Bild: Darpa)

Darpa: Unbemanntes Schiff lässt einen Spionagedrachen steigen

Actuv mit Talons: Reichweite von Funk und Sensoren deutlich vergrößert
Actuv mit Talons: Reichweite von Funk und Sensoren deutlich vergrößert (Bild: Darpa)

Ausfahrt mit Drachen: Die Darpa testet auf dem Pazifik die U-Boot-Jagd der Zukunft. Ein unbemannter Trimaran soll auf hoher See kreuzen, Radar und andere Aufklärungssensoren schweben dabei Hunderte Meter über ihm.

Leinen los für den unbemannten U-Boot-Jäger: Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) testet das Anti-Submarine Warfare Continuous Trail Unmanned Vessel (Actuv, etwa: unbemanntes Schiff für die permanente Verfolgung im Kampf gegen U-Boote). Dabei zog das Schiff einen Kite hinter sich her.

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Actuv ist ein gut 40 Meter langer, 140 Tonnen schwerer Trimaran. Er soll monatelang autonom auf See im Einsatz sein und Tausende Seemeilen zurücklegen. Das unbemannte Schiff soll U-Boote aufspüren und verfolgen, kann aber auch als Minensucher eingesetzt werden.

Talons trägt Sensoren

Bei dem Test vor der Küste des US-Bundesstaats Kalifornien zog Actuv einen Kite hinter sich her, an dem Funk, Radar und andere Sensoren angebracht sind. Towed Airborne Lift of Naval Systems (Talons) soll Ausrüstung für die Aufklärung (Intelligence, Surveillance and Reconnaissance, ISR) sowie für die Kommunikation tragen.

Ein Schiff zieht den Kite hinter sich, der dann mit seiner Nutzlast in eine Höhe zwischen etwa 150 und 450 Metern aufsteigt. Das erweitert die Reichweite der Sensoren und des Funks deutlich: Bei den Tests schwebte Talons etwa 300 Meter über dem Meer. In der Höhe hat das Radar beispielsweise die sechsfache Reichweite verglichen mit der Reichweite auf Meereshöhe. Die Reichweite des Handfunkgeräts hat sich mehr als verdreifacht. Der Bereich, den der Infrarotscanner abdeckt, verdoppelte sich.

Auf einem unbemannten Schiff gibt es keine Kojen

Actuv ist ein Gemeinschaftsprojekt der Darpa und des Office of Naval Research (ONR), das die Forschungsagenturen des US-Verteidigungsministeriums und der US-Marine 2014 beschlossen haben. Vorteil des unbemannten U-Boot-Jägers: Er braucht keine Unterkünfte und Einrichtungen für die Mannschaft, was die Baukosten verringert. Zudem ist der Einsatz ohne Menschen an Bord günstiger.

Das Schiff wurde auf einer Werft im US-Bundesstaat Oregon gebaut. Im Frühjahr wurde es getauft, die erste Testfahrt fand im Juni statt. Darpa und ONR wollen Actuv in den kommenden zwei Jahren intensiv testen. Ab 2018 könnte es regulär von der US-Marine eingesetzt werden.


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M.P. 27. Okt 2016

Ab 2 Monate beginnt "Monatelang" macht 1440 Stunden oder 72000 km bei...

phw 26. Okt 2016

Stimmt so ja auch nicht. Das Englische Wort Kite steht im Englischen genauso für die...

SchmuseTigger 26. Okt 2016

Wenn man die Darpa Sachen liest reden die auch primär vom 5te Generation modularen Sonar...

SchmuseTigger 26. Okt 2016

Was macht man da? Dronen einpacken? Ich meine steuern per remote / autopilot ist ja kein...

Gerier 26. Okt 2016

https://www.youtube.com/watch?v=pVZ2NShfCE8 Besser?



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