Roboterhand: Klauen-artige Hände ersetzen
Roboterhand: Klauen-artige Hände ersetzen (Bild: Darpa/Screenshot: Golem.de)

Darpa Roboterhand stemmt 20 Kilo und benutzt Pinzette

Sie ist stark und geschickt. Eine vom US-Unternehmen iRobot entwickelte Roboterhand kann 20 Kilogramm heben, aber auch eine Pinzette bedienen. Die Hand entstand für ein Projekt der Darpa.

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Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) hat eine neue Roboterhand vorgestellt, die geschickt greifen, dabei auch kräftig zupacken kann und auch einen ordentlichen Schlag auf die Finger aushält. Entwickelt und gebaut hat sie das US-Robotikunternehmen iRobot mit Unterstützung der US-Eliteuniversitäten Harvard und Yale.

Die Hand hat drei Finger, von denen zwei nebeneinanderstehen und der dritte als Daumen ihnen gegenüberliegt. Diese Anordnung ermöglicht einen geschickten Griff: So kann die Hand beispielsweise einen Basketball packen, ohne dass dieser ihr entgleitet. Sie ist stark genug, um ein knapp 23 Kilogramm schweres Gewicht zu heben. Dabei ist sie auch recht robust: Ihre Finger halten einen kräftigen Schlag mit einem Baseballschläger aus, wie iRobot vor einiger Zeit demonstriert hat.

Bei aller Kraft und Robustheit ist die Roboterhand durchaus auch für die Feinmotorik zu gebrauchen: Sie bekommt auch sehr kleine Gegenstände zu fassen oder kann flache Dinge wie einen Schlüssel oder eine Kreditkarte von einer flachen Oberfläche aufheben. Möglich ist das durch ein Gelenk im Finger, das es ermöglicht, ein Fingerglied abzuklappen.

Tür öffnen

Die Roboterhand ist mit einer Kinect gekoppelt, damit sie die Ausrichtung eines Gegenstandes erkennt, den sie greifen soll. Die Hand ist zudem geschickt genug, um auch Werkzeuge zu nutzen: So kann sie etwa mit einem Schlüssel eine Tür öffnen, mit einem Bohrer ein Loch in ein Stück Holz bohren und sogar mit einer Pinzette ein Objekt greifen.

Die Hand wurde im Rahmen des Darpa-Projekts Autonomous Robotic Manipulation (Arm) entwickelt. Die soll die "klauenartigen Hände" ersetzen, mit denen die Roboter derzeit ausgestattet sind. Die neuen Aktoren sollen aber nicht nur geschickter sein als die aktuellen: Vorgabe der Darpa für das Arm-Projekt war, dass sie auch günstiger sind. Das haben die Teilnehmer auch geschafft, wie die Darpa schreibt: Einige der entwickelten Roboterhände könnten in Serie für 3.000 US-Dollar gefertigt werden. Ein heutiges System koste 50.000 US-Dollar.


PriestofPigs 02. Mai 2013

Nicht wenn die Telekom ihn baut oder zum Entertain hinzufügt: "Für weitere 200¤ im Monat...

SoniX 02. Mai 2013

Ja solche Gedanken kommen einem wenn man die Überschrift liest. *g*

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