Darpa-Chefin Regina Dugan geht zu Google

Google hat der Darpa die Chefin abspenstig gemacht: Regina Dugan wechselt nach nicht einmal drei Jahren an der Spitze der Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums in die Privatwirtschaft.

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Regina Dugan wechselt in die Privatwirtschaft: Die Chefin der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) wird künftig für Google arbeiten. Google habe Dugan eine leitende Position angeboten, die sie nicht ablehnen wollte, bestätigte Darpa-Sprecher Eric Mazzacone dem US-Magazin Wired.

Dugan sei eine Pionierin, die in ihrer Zeit bei der Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums (US Department of Defense, DOD) dem Militär Zukunftstechnologien gebracht habe. "Sie ist ein großer Gewinn für Google, und wir freuen uns alle riesig, dass sie kommt", kommentierte Google die Personalie.

Dugan hat während ihrer Zeit als Darpa-Leiterin beispielsweise Crowdsourcing- und Open-Source-Prozesse eingeführt oder Hacker zur Mitarbeit aufgefordert. Allerdings ist sie auch nicht unumstritten. So untersucht das Büro des Generalinspekteurs (Office of Inspector General, OIG) des US-Verteidigungsministeriums derzeit eine Reihe von Auftragsvergaben der Darpa in der Zeit von Dugans Amtszeit.

Kein Zusammenhang

In dem einen Fall geht es um Aufträge an das Rüstungsunternehmen RedX Defense, das Dugan mitgegründet hat und an dem sie noch Anteile hält. Außerdem wird anhand von Stichproben geprüft, ob die Darpa ihre Forschungsaufträge angemessen vergeben hat. Dabei handele es sich aber um Routineuntersuchungen, erklärte die DOD-Sprecherin. Dugans Demission stehe damit nicht im Zusammenhang, betonte sie.

Dugan hat die Leitung der Darpa erst im Juli 2009 übernommen. Sie ist die erste Frau auf diesem Posten. Dugan, die in wenigen Tagen 49 Jahre alt wird, hat am Virginia Polytechnic Institute and State University in Blacksburg Maschinenbau studiert und danach am California Institute of Technology in Pasadena in diesem Fach promoviert. Wann Dugan zu Google wechselt und welche Funktion sie bei ihrem neuen Arbeitgeber übernimmt, ist noch unbekannt.


omo 13. Mär 2012

Nicht entgegen, sondern zur Seite. Es geht um freie Marktwirtschaft für den Bürger als...

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