Abo
  • Services:
Anzeige
Cyro: wochen- oder monatelange Einsätze im Meer
Cyro: wochen- oder monatelange Einsätze im Meer (Bild: Virginia Tech/Screenshot: Golem.de)

Cyro: Riesiger Quallenroboter wiegt 70 Kilogramm

Cyro: wochen- oder monatelange Einsätze im Meer
Cyro: wochen- oder monatelange Einsätze im Meer (Bild: Virginia Tech/Screenshot: Golem.de)

Cyro ist ein 1,70 Meter großer Roboter, der einer Qualle nachempfunden ist. Die Monsterqualle soll künftig autonom im Meer unterwegs sein und Daten sammeln.

Quallen sind eher ätherische Wesen: ein Schirm und lange Tentakeln, gleiten sie mit Pumpbewegungen elegant durchs Wasser. Ein schöner Anblick - im Aquarium. In freier Natur empfiehlt es sich nicht, Bekanntschaft mit den Nesselzellen in den Tentakeln zu machen. Der Roboter Cyro hat zwar kein fieses Nesselgift. Aber ihm fehlt bei seinen Quallenbewegungen dennoch die Eleganz des natürlichen Vorbildes.

Anzeige

Das mag schon an den Dimensionen des Roboters liegen, der am Virginia Institute of Technology (Virginia Tech) entwickelt wurde. Cyro ist der Gelben Haarqualle nachempfunden, deren lateinischer Name Cyanea Capillata lautet. Cyro ist eine Kombination aus Cyanea und Roboter. Anders als das Vorbild hat Cyro starre Teile: Das Kernelement ist eine Plattform, auf der die Elektronik sitzt und an der acht Arme befestigt sind. Darüber wölbt sich der 1,70 Meter große Schirm aus Silikon.

Schwere Qualle

Die Arme, die von Elektromotoren bewegt werden, bilden den Antrieb der Quelle: Sie bewegen den Rand des Schirms und ahmen so die pumpende Fortbewegung der Qualle nach. Als Energiespeicher dient ein Nickel-Metallhydrid-Akku. Das alles hat sein Gewicht: Cyro bringt rund 77 Kilogramm auf die Waage.

Cyro ist eine größere Ausführung des etwa handgroßen Quallenroboters Robojelly, den das Virginia Tech im vergangenen Jahr vorgestellt hat. "Ein größeres Gefährt ermöglicht mehr Nutzlast und ein breites Einsatzspektrum", erklärt Teammitglied Alex Villanueva.

Viele Formen, Farben, Größen

Quallen sind ein attraktives Vorbild, da sie sich auf sehr energiesparende Art und Weise fortbewegen. Außerdem bieten sie ein großes Repertoire an Formen, Farben und Größen, aus dem die Robotiker schöpfen können.

Das Ziel des Projekts ist, autonome Roboter zu entwickeln, die wochen- oder monatelang im Wasser im Einsatz sein können. Sie sollen dabei militärische Aufklärung betreiben, die Umwelt überwachen, Daten über das Leben im Meer sammeln oder den Ozeanboden kartieren. An dem Projekt, das von der US-Marine finanziert wird, waren neben dem Virginia Tech noch das Providence College, die Universität von Kalifornien in Los Angeles, die Universität von Texas in Dallas sowie die Stanford-Universität beteiligt.


eye home zur Startseite
derdiedas 04. Apr 2013

macht da schon lässigere Sachen... Qualle: http://www.youtube.com/watch?v=N-O8-N71Qcw...

cr@y 04. Apr 2013

Was mit dem Teil so alles passieren kann: 1. wird gefressen oder "angeknabbert" 2. gerät...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Großraum Mannheim/Karlsruhe
  2. Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Eichstätt
  3. über Ratbacher GmbH, München
  4. SUEZ Deutschland GmbH, Köln


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. London Has Fallen, The Imitation Game, Lone Survivor, Olympus Has Fallen)
  2. (u. a. Die große Bud Spencer-Box Blu-ray 16,97€, Club der roten Bänder 1. Staffel Blu-ray 14...
  3. (u. a. 96 Hours Taken 3 6,97€, London Has Fallen 9,97€, Homefront 7,49€, Riddick 7,49€)

Folgen Sie uns
       


  1. Industriespionage

    Wie Thyssenkrupp seine Angreifer fand

  2. Kein Internet

    Nach Windows-Update weltweit Computer offline

  3. Display Core

    Kernel-Community lehnt AMDs Linux-Treiber weiter ab

  4. Test

    Mobiles Internet hat viele Funklöcher in Deutschland

  5. Kicking the Dancing Queen

    Amazon bringt Songtexte-Funktion nach Deutschland

  6. Nachruf

    Astronaut John Glenn im Alter von 95 Jahren gestorben

  7. Künstliche Intelligenz

    Go Weltmeisterschaft mit Menschen und KI

  8. Redox OS

    Wer nicht rustet, rostet

  9. Star-Wars-Fanfilm

    Luke und Leia fliegen übers Wasser

  10. Sony

    Screen für Android Auto und Carplay kommt für 500 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Großbatterien: Sechs 15-Megawatt-Anlagen sollen deutsches Stromnetz sichern
Großbatterien
Sechs 15-Megawatt-Anlagen sollen deutsches Stromnetz sichern
  1. HPE Hikari Dieser Supercomputer wird von Solarenergie versorgt
  2. Tesla Desperate Housewives erzeugen Strom mit Solarschindeln
  3. Solar Roadways Erste Solarzellen auf der Straße verlegt

Google, Apple und Mailaccounts: Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
Google, Apple und Mailaccounts
Zwei-Faktor-Authentifizierung richtig nutzen
  1. Bugs in Encase Mit dem Forensik-Tool die Polizei hacken
  2. Red Star OS Sicherheitslücke in Nordkoreas Staats-Linux
  3. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit

Steep im Test: Frei und einsam beim Bergsport
Steep im Test
Frei und einsam beim Bergsport
  1. PES 2017 Update mit Stadion und Hymnen von Borussia Dortmund
  2. Motorsport Manager im Kurztest Neustart für Sportmanager
  3. NBA 2K17 10.000 Schritte für Ingame-Boost

  1. geHyptes Produkt - 99% der Leute können das nicht...

    Shrykull | 16:08

  2. Re: Echtes FTTH? Nein, es ist Vectoring!

    Ovaron | 16:07

  3. Re: Gibts wirklich nix von Telekom Drittanbieter...

    DooMMasteR | 16:06

  4. Problem bei mir schon länger

    lan | 16:05

  5. Kann doch mal vorkommen

    MrAnderson | 16:05


  1. 16:03

  2. 15:54

  3. 15:42

  4. 14:19

  5. 13:48

  6. 13:37

  7. 12:30

  8. 12:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel