Cybershot RX1 Sony ändert Vollformat-Kompaktkamera in letzter Sekunde

Sony hat Änderungen an der bereits angekündigten Cybershot DSC-RX1 vorgenommen. Offenbar waren teilweise technische Schwierigkeiten der Grund dafür.

Anzeige

Mit der Cybershot DSC-RX1 betritt Sony Neuland. Die Kompaktkamera ist das erste Modell mit Vollformatsensor und einem fest eingebauten Objektiv. Nun hat der japanische Hersteller nochmals Änderungen bekanntgegeben. Das ist ungewöhnlich, da die Kamera schon Mitte September 2012 vorgestellt wurde und auch schon Vorbestellungen angenommen wurden.

  • Sony Cybershot DSC-RX1: alt gegen neu (Bild: Sony)
Sony Cybershot DSC-RX1: alt gegen neu (Bild: Sony)

Die Sony Cybershot DSC-RX1 misst 113,3 x 65,4 x 69,6 mm und wiegt 482 Gramm. Sony hat erstmals in dieser Geräteklasse einen sogenannten Vollformatsensor integriert, der eine Auflösung von 24,3 Megapixeln erzielt. Die Lichtstärke des Sensors reicht von ISO 50 bis 102.400. Das Carl-Zeiss-Objektiv mit einer Brennweite von 35 mm und f/2.0 ist nicht austauschbar. Ein Zoom fehlt ebenfalls.

Die Änderungen betreffen die Verschlussgeschwindigkeit und den Autofokus der Kamera. Ursprünglich hieß es, dass die RX1 nur 1/2.000 Sekunde schafft. Das hat Sony nun zumindest ab Blende f/5,6 geändert und auf 1/4.000 Sekunde verkürzt, was eine Verbesserung ist. Bei einer Blendenöffnung von f/2 muss der Anwender weiterhin mit 1/2.000 Sekunde auskommen. Bei f/4 kann man mit 1/3.200 Sekunde arbeiten. Der Kauf eines Neutraldichtefilters könnte das Manko jedoch ausgleichen. Dann lassen sich bei Offenblende und starkem Lichteinfall Überbelichtungen trotz des lange offenen Verschlusses verhindern.

Etwas ärgerlicher ist der Wegfall der Option für den einfachen und den kontinuierlichen Autofokus. Beim kontinuierlichen AF wird die Schärfe ständig nachgeführt, was allerdings an der Akkuleistung nagt. Der einfache Autofokus stellt nur einmalig auf Knopfdruck scharf. Beim Filmen stellt sich der kontinuierliche Autofokus automatisch ein, beim Fotografieren gibt es ihn nicht mehr.

Die Sony Cybershot DSC-RX1 soll ab Dezember 2012 für rund 3.100 Euro in den Handel kommen.


ad (Golem.de) 04. Okt 2012

klar

Los Shakos 04. Okt 2012

Ohne Cropfaktor ist das DIE perfekte Linse ;) Da komme ich mit meiner NEX5n nichtmal mit...

volkskamera 03. Okt 2012

Die Entwicklung der Kamera dient ja nicht allein dem Verkauf möglichst vieler Geräte...

Kommentieren



Anzeige

Anzeige

  1. Consultant SAP ERP Warenlogistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  2. User Experience Designer - Senior Level (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  3. Mitarbeiter/-in IT-Sicherheit
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Produktmanager Logistics Solutions (m/w)
    Logivations GmbH, Gröbenzell (Raum München)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Smartphones

    Apple, Samsung und Google planen wirksamen Diebstahlschutz

  2. Ein-Tages-Verkauf

    Google Glass ausverkauft

  3. Missouri

    Soundkanone soll Autofahrer zur Räson bringen

  4. Gramofon

    Audiostream-Box für Spotify

  5. Nachfolger von Google Glass

    Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras

  6. Kleine Fuck-Anfrage

    Welche Begriffe in deutschen Behörden gefiltert werden

  7. Kindle Phone

    Neue Details zur 3D-Technik des Amazon-Smartphones

  8. Phishing-Mail

    BSI warnt vor BSI-Warnung

  9. Gesichtserkennung

    FBI sammelt Millionen Fotos von Unverdächtigen

  10. Truecrypt

    Bislang keine Hintertüren gefunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Solarauto: Stella ist leichter als mancher Elektroauto-Akku
Solarauto
Stella ist leichter als mancher Elektroauto-Akku

Stella ist ein besonderes Elektroauto: Es macht sich seinen Fahrstrom selbst, mit Solarzellen auf dem Dach. Das in den Niederlanden entwickelte Fahrzeug ist ein viersitziges Familienauto mit Straßenzulassung.

  1. E-Power Formula 3 Elektrorennwagen auf Formel-3-Basis
  2. Industrie-Ethernet-Anschluss Bastler findet Zugang zum Netzwerk im Tesla Model S
  3. Tesla Mit Titanpanzer gegen Akkubrände

Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Windenergie: Strom erzeugen mit Flügelschlag
Windenergie
Strom erzeugen mit Flügelschlag

Es ist eine Art stationärer Vogel, den Festo da aufgebaut hat: In der Umkehr des Antriebs eines Vogels erzeugt ein neuartiger Generator elektrischen Strom aus Wind.

  1. Bionic Kangaroo Festo lässt einen Roboter hüpfen

    •  / 
    Zum Artikel