Cyanogenmod hat Android 4.2.2 in CM10.1 integriert.
Cyanogenmod hat Android 4.2.2 in CM10.1 integriert. (Bild: Cyanogenmod)

Cyanogenmod 10.1 Android 4.2.2 in Nightly Builds integriert

Das Programmierteam von Cyanogenmod hat einige Tage nach der Veröffentlichung von Android 4.2.2 dessen Quellcode in die eigene alternative Distribution CM10.1 übernommen. Eine eigene Funktion wurde zudem sicherer gemacht.

Anzeige

Kurz nach den ersten Ankündigungen bietet das Cyanogenmod-Team jetzt auf Android 4.2.2 basierende Nightly Builds der aktuellen Version Cynogenmod 10.1 (CM10.1) an. Der Quellcode der neuen Android-Version ist in den Nightly Builds vom 21. Februar 2013 bereits eingebaut. Diese sind momentan unter anderem für Samsungs Galaxy Nexus, das Nexus 4, 7 und 10, das Galaxy S und Galaxy S3 von Samsung sowie das HTC One XL verfügbar.

  • Die neue Android-Version 4.2.2 wurde in die alternative Android-Distribution Cyanogenmod 10.1 (CM10.1) integriert. (Screenshot: Golem.de)
  • Erste, auf Android 4.2.2 basierende Nightly Builds stehen zum Download bereit. (Screenshot: Golem.de)
  • Unter anderem wurde die Sicherheitsabfrage des Debugging-Modes übernommen. (Screenshot: Golem.de)
Die neue Android-Version 4.2.2 wurde in die alternative Android-Distribution Cyanogenmod 10.1 (CM10.1) integriert. (Screenshot: Golem.de)

Neue Schnelleinstellungsleiste nicht übernommen

Die sichtbaren Neuerungen von Android 4.2.2 betreffen CM10.1 allerdings nur teilweise. So hat das Cyanogenmod-Team beispielsweise Androids verbesserte Schnelleinstellungsleiste nicht übernommen. Die Programmierer hatten bereits kurz nach der Veröffentlichung von Android 4.2 eine eigene, intuitive Leiste präsentiert.

Hier kann der Nutzer WLAN, Bluetooth und andere Funktionen direkt per Klick ein- und ausschalten, bei Android 4.2 wird der Nutzer stattdessen nur zum jeweiligen Einstellungsmenü weitergeleitet. Seit der Android-Version 4.2.2 können mit einem langen Klick auch hier direkt Funktionen ein- und ausgeschaltet werden. Das ist aber wenig intuitiv und da ist die Variante von CM10.1 logischer: Denn ein normaler Klick schaltet die Funktion um und ein langer Klick führt zu den Einstellungen.

Sicherheitsabfrage kann ADB-Zugriffe verhindern

Die neue Sicherheitsabfrage für die Nutzung des Debugging-Modus ist bei CM10.1 ebenfalls eingebaut worden. Ist der USB-Debugging-Modus aktiviert, erscheint nach dem Verbinden mit einem Computer eine Abfrage. Darin muss der Nutzer bestätigen, dass der Rechner Zugriff auf das Gerät bekommen darf. So sollen unberechtigte Zugriffe mit ADB vermieden werden. Dies funktioniert jedoch nur, wenn der Sperrbildschirm des Android-Gerätes mit einem Passwort, einem Entsperrmuster oder Face Unlock gesichert ist. Dadurch kann ein Datendieb die Verbindungsnachricht nicht bestätigen und eine Debugging-Verbindung kommt nicht zustande.

Das Cyanogenmod-Team rund um Chefprogrammierer Steve Kondik hat in den neuen CM10.1-Nightly-Builds auch eine eigene Funktion verbessert. Unter CM10.1 gibt es die Möglichkeit, das Android-Gerät über das Neustartmenü direkt in das Recovery-System zu starten. Da die unsachgemäße Verwendung dieser Funktionen zu Veränderungen am Betriebssystem führen kann, ist die Auswahlmöglichkeit des Neustartmenüs jetzt in der neuen Version von CM10.1 ausgeschaltet.

Neustartfunktion wurde sicherer gemacht

Über die Systemsteuerung kann die Option wieder aktiviert werden. Ist das Gerät nicht entsperrt und nur der Sperrbildschirm sichtbar, lässt sich das Recovery-System auch bei aktivierter Option nicht auswählen. Dies erhöht die Sicherheit, da Unbefugte nicht ohne weiteres in das Recovery-System eindringen können. Wie bei der Sicherheitsabfrage des Debugging-Modus ist dies nur sinnvoll, wenn das Android-Gerät durch ein Passwort, ein Entsperrmuster oder Face Unlock gesichert ist.

Auf der Downloadseite von Cyanogenmod können die aktuellen Nightly Builds heruntergeladen werden. Das Cyanogenmod-ROM CM10.1 ist bereits die fünfte Portierung des Teams um Chefentwickler Steve Kondik. Zuvor gab es die Versionen CM6, CM7, CM9 und CM10, die jeweils die Android-Versionen 2.2 (Froyo), 2.3.x (Gingerbread), 4.0.x (Ice Cream Sandwich) und 4.1.x (Jelly Bean) nutzen.


d4yw41k3r 24. Feb 2013

Während Samsung noch nicht einmal 4.1.1 verteilt, kann ich mir schon 4.2.2 via...

kitingChris 24. Feb 2013

Wenn er schon hunderte Androids mit CM geflasht hast warum machst du dann so einen...

AtzePrime 21. Feb 2013

Läuft auch auf dem Nexus S sehr gut. Die Akkulaufzeit hat sich auch deutlich erhöht.

Thrasher 21. Feb 2013

Oha :-/ Auf dem S3 ist das ein heikles Thema. Ich möchte dich nicht verunsichern aber...

Kommentieren


Google's Next Blog / 09. Mär 2013

Cyanogenmod am Nexus 4/7/10 installieren



Anzeige

  1. IT-Allrounder (m/w)
    Wirtz Druck GmbH & Co. KG, Datteln
  2. Software Engineer (m/w)
    con terra GmbH, Münster
  3. Webentwickler (m/w) für mobile Anwendungen
    ibau GmbH, Münster
  4. Facharchitektin / Facharchitekt
    Landeshauptstadt München, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Internetsuche

    EU-Parlamentarier erwägen Google-Aufspaltung

  2. 15 Jahre Unreal Tournament

    Spiel, Bot und Sieg

  3. Inmarsat und Alcatel Lucent

    Internetzugang im Flugzeug mit 75 MBit/s

  4. Managed Apps

    Unternehmen können App-Store von Windows 10 anpassen

  5. Elektronikdiscounter

    Wie Preisvergleichsdienste ausgehebelt werden

  6. Open Data

    Cern befreit LHC-Kollisionsdaten

  7. Multimediabibliothek

    FFmpeg dank Debian wieder in Ubuntu

  8. Valve Software

    Neue Richtlinien für Early Access

  9. US-Musiker

    Nikki Sixx kritisiert Labels für magere Streaming-Profite

  10. Telemonitoring

    Generali will Fitnessdaten von Versicherten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Assassin's Creed Rogue: Abstecher zu den Templern
Test Assassin's Creed Rogue
Abstecher zu den Templern
  1. Assassin's Creed Unity Patch-Evolution statt Revolution
  2. Test Assassin's Creed Unity Schöner meucheln in Paris
  3. Radeon und Geforce Grafiktreiber von AMD und Nvidia für Call of Duty und Unity

IMHO zum Jugendmedienschutz: Altersschranke nützt nicht Kindern, sondern Erotikseiten
IMHO zum Jugendmedienschutz
Altersschranke nützt nicht Kindern, sondern Erotikseiten
  1. Pornofilter Internet Provider gegen britische Zensurkultur
  2. Internetzensur Tor und die große chinesische Firewall
  3. Kein britisches Modell Medienrat will Pornofilter ohne Voraktivierung

Lichtfeldkamera Lytro Illum: Das Spiel mit der Tiefenschärfe
Lichtfeldkamera Lytro Illum
Das Spiel mit der Tiefenschärfe
  1. Lichtfeldkamera Lytro will in neue Märkte einsteigen
  2. Augmented Reality Google investiert 542 Millionen US-Dollar in Magic Leap
  3. Lytro Lichtfeldfotografie bildet die Tiefe der Welt ab

    •  / 
    Zum Artikel