Curiosity Satellit knipst Marsrover von oben

Der Satellit Mars Reconnaissance Orbiter hat hochaufgelöste Farbbilder von Curiosity aus großer Höhe aufgenommen und zur Erde gefunkt. Der Rover testet derweil seinen Roboterarm.

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Curiosity mal aus einer anderen Perspektive zeigen neue Bilder, die die Nasa veröffentlicht hat: Ein Satellit hat Curiosity aus großer Höhe fotografiert. Die Aufnahmen stammen vom 2. September 2012.

  • Luftbild vom Gale Krater mit Landeplatz, Curiosity und Glenelg, aufgenommen am 4. September 2012 (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
  • Curiosity von oben, aufgenommen am 2. September 2012 (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
  • Erste Farbbilder vom Aufschlagsort des Deckels der Transportkapsel mit Fallschirm... (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
  • ... sowie des Skycranes. Beide Bilder wurden ebenfalls vom MSR am 2. September 2012 gemacht. (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
  • Der Roboterarm des Rovers. Das Bild wurde mit der 34-mm-Mastcam gemacht. (Bild: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)
Luftbild vom Gale Krater mit Landeplatz, Curiosity und Glenelg, aufgenommen am 4. September 2012 (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)

Der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) hat die Fotos mit seiner Kamera High-Resolution Imaging Science Experiment (Hirise) aufgenommen. Sie zeigen den Roboter auf dem Weg zu Glenelg, einem Platz etwa 400 Meter von dem Landeplatz entfernt. Auf dem Bild sind die Spuren des Rovers sowie der Landeplatz mit den Stellen, die die Triebwerke des Skycrane hinterlassen haben, gut zu erkennen.

Andere Bilder zeigen in Farbe die Orte, wo ein Teil der Transportkapsel mit dem daran befestigten Fallschirm und der Skycrane aufgeschlagen sind. Bisher hatte MSR nur Schwarz-Weiß-Bilder von diesen Stellen geliefert.

Inzwischen bereitet sich die Nasa weiter auf den Beginn der wissenschaftlichen Aktivitäten von Curiosity vor: Am Mittwoch hat der Rover erstmals seinen 2,1 Meter langen Roboterarm ausgefahren. Der Arm werde eine Reihe von Bewegungen durchführen und bestimmte Posen einnehmen, die während der Tests auf der Erde erarbeitet wurden, erklärt Daniel Limonadi, zuständiger Ingenieur für einen Teil von Curiositys Instrumenten. Anhand dieser Tests wollen die Nasa-Techniker feststellen, wie der Arm den Flug zum Mars überstanden hat und wie er unter den Temperatur- und Schwerkraftverhältnissen auf dem Planeten funktioniert.

Glenelg ist etwa 400 Meter ostsüdöstlich vom Landeplatz entfernt. Dort soll Curiosity in etwa drei Wochen ankommen. Der Ort interessiert die Forscher, weil dort drei Geländeformationen aufeinandertreffen. Curiosity soll dort erstmals mit seinem Gesteinsbohrer Proben nehmen.


Insomnia88 10. Sep 2012

Wo er Recht hat Nach Wikipedia: [2] dilettantisch fotografieren nach Duden...

whamster 10. Sep 2012

Dein Beitrag klingt ja echt investigativ und kritisch-hinterfragend, alelrdings stellt...

Asmael 08. Sep 2012

Der Treibstoff heißt ja auch Soylent Blue... :D /Asmael

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