Anzeige
Hämmern auf Marsgestein: Loch im Fels John Klein
Hämmern auf Marsgestein: Loch im Fels John Klein (Bild: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)

Curiosity Rover bohrt den Mars an

Die nächste Premiere auf dem Mars steht bevor: Der Rover Curiosity wird einen Fels anbohren, um Proben zu nehmen.

Anzeige

Der Marsrover Curiosity bereitet sich auf die erste wissenschaftliche Bohrung in den Marsgrund vor. Ein Test der Bohreinrichtung ist bereits erfolgreich verlaufen. Curiosity ist der erste Marsrover, der Felsen anbohren kann, um Proben zu nehmen.

  • Die Felsformation John Klein, wo Curiosity erstmals bohren wird (Foto: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)
  • Dieses Loch hat Curiosity in den Fels John Klein gehämmert. Gebohrt hat der Rover noch nicht. (Foto: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)
  • Die Schlagbohreinrichtung sitzt am Ende des 2,1 Meter langen Roboterarms. (Foto: Nasa/JPL-Caltech)
  • Curiosity ist der erste Marsrover, der Marsgestein anbohren kann. (Foto: Nasa/JPL-Caltech)
Die Felsformation John Klein, wo Curiosity erstmals bohren wird (Foto: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)

Curiosity stehe kurz davor, "in seinen ersten Marsstein zu bohren", twittert die Nasa. Zur Ausstattung des Rovers gehört ein Bohrer, der an dem 2,1 Meter langen Roboterarm sitzt. Damit soll der Rover Proben vom Marsboden nehmen.

Rover mit Schlagbohrer

Dabei handelt es sich um einen Schlagbohrer, der die Funktionen Bohren und Hämmern offensichtlich auch einzeln ausführen kann: Am vergangenen Wochenende wurde das Hämmern getestet. Bei diesem sogenannten Drill-on-Rock Checkout schlug Curiosity ein kleines Loch in einen Fels.

Vor der Probenentnahme wird Curiosity einen Minidrill durchführen: Er wird mit dem Schlagbohrer den Fels etwa 2 Zentimeter tief anbohren, so dass um das Bohrloch ein wenig Steinstaub angehäuft wird. Das Material wird dann daraufhin begutachtet, ob es für die Analyseinstrumente des Roboters geeignet ist.

John Klein an der Yellowknife Bay

Ort des Geschehens ist Yellowknife Bay, gut einen halben Kilometer von der Stelle entfernt, wo Curiosity im August 2012 landete. Es gibt Anzeichen, dass dort einmal Wasser geflossen ist. In dem Gebiet befindet sich ein Fels, der im Andenken an den 2011 verstorbenen stellvertretenden Leiter des Curiosity-Projekts den Namen John Klein bekommen hat. Diese Formation wird Curiosity anbohren.

Unklar ist, wie John Klein darauf reagieren wird. Über eines der ersten Experimente von Curiosity gab es Klagen: Zwei Wochen nach der Landung beschoss der Rover einen Marsstein mit einem Laser und analysierte den entstandenen Funken. Der Stein beschwerte sich daraufhin per Twitter über die grobe Behandlung durch den Eindringling von der Erde und reagierte erfreut, als dieser sich wieder in Bewegung setzte.


eye home zur Startseite
Gungosh 05. Feb 2013

Stimmt, die Formulierung kommt in der Tat nicht so lustig rüber, wie sie vermutlich...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP-Betreuer FI/CO (m/w)
    Endress+Hauser Conducta GmbH+Co.KG, Gerlingen bei Stuttgart
  2. IT Specialist Security (m/w)
    Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  3. Software Application Engineer (m/w) Safety Software BU HEV
    Continental AG, Nürnberg
  4. Forschungsingenieur/in für Fahrzeug-Kommunikation
    Robert Bosch GmbH, Hildesheim

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Quantum Break

    27-GByte-Patch deaktiviert das Upscaling

  2. Torsploit

    Früheres Mitglied der Tor-Entwickler half dem FBI

  3. Emulation

    Windows 95 auf der Apple Watch

  4. Valve Steam

    Zwei-Faktor-Authentifizierung hilft gegen Cheater

  5. Hitman

    Patch behindert Spielstart im Direct3D-12-Modus

  6. Peter Molyneux

    Lionhead-Studio ist Geschichte

  7. Deskmini

    Asrock zeigt Rechner mit Intels Mini-STX-Formfaktor

  8. Die Woche im Video

    Schneller, höher, weiter

  9. Ransomware

    Verfassungsschutz von Sachsen-Anhalt wurde verschlüsselt

  10. Kabelnetzbetreiber

    Angeblicher 300-Millionen-Deal zwischen Telekom und Kabel BW



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Spielebranche: "Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
Spielebranche
"Faule Hipster" - verzweifelt gesucht
  1. Neuronale Netze Weniger Bugs und mehr Spielspaß per Deep Learning
  2. Spielebranche "Die große Schatztruhe gibt es nicht"
  3. The Long Journey Home Überleben im prozedural generierten Universum

Privacy-Boxen im Test: Trügerische Privatheit
Privacy-Boxen im Test
Trügerische Privatheit
  1. Alphabay Darknet-Marktplatz leakt Privatnachrichten durch eigene API
  2. Verteidigungsministerium Ursula von der Leyen will 13.500 Cyber-Soldaten einstellen
  3. Angebliche Zukunftstechnik Sirin verspricht sicheres Smartphone für 20.000 US-Dollar

LizardFS: Software-defined Storage, wie es sein soll
LizardFS
Software-defined Storage, wie es sein soll
  1. Security Der Internetminister hat Heartbleed
  2. Enterprise-IT Hunderte Huawei-Ingenieure haben an Telekom Cloud gearbeitet
  3. HPE Hyper Converged 380 Kleines System für das schnelle Erstellen von VMs

  1. Re: Black & White war ein echt mieses Spiel

    Aslo | 00:41

  2. Re: Warum auf ner Smartwatch und nicht auf einem...

    TC | 00:25

  3. Re: Bereits durchgespielt.

    Nibbels | 00:16

  4. Re: Windows interessiert mich nicht mehr

    Maatze | 00:16

  5. Re: Fehler im Artikel: System ist noch nicht in...

    xMarwyc | 00:12


  1. 14:52

  2. 11:42

  3. 10:08

  4. 09:16

  5. 13:13

  6. 12:26

  7. 11:03

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel