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Artwork von Curiosity
Artwork von Curiosity (Bild: 22 Cans)

Curiosity: Marssonde schlägt Molyneux

Artwork von Curiosity
Artwork von Curiosity (Bild: 22 Cans)

Eigentlich sollte das Social-Gaming-Experiment Curiosity von Peter Molyneux schon veröffentlicht sein. Aber unter anderem, weil die Google-Suche stattdessen vor allem Marssonden anzeigen würde, hat der Designer das Projekt verschoben.

Peter Molyneux hat den Start seines Social-Gaming-Experiments, das bislang den Namen Curiostiy getragen hat, auf September 2012 verschoben, wie unter anderem er selbst per Twitter meldet. Das Wort Curiosity taucht etwa bei Google vor allem im Zusammenhang mit der Marssonde der Nasa auf, so dass die beim Molyneux-Curiosity erhofften Verbreitungseffekte nicht funktionieren könnten. Der Designer, der nach seiner Kündigung bei Microsoft mit seiner neuen Firma 22 Cans auf eigene Faust arbeitet, sucht nun einen neuen Titel und ist für Vorschläge aus der Community offen. Anders als in Teilen der Presse gemeldet, hat die Nasa übrigens nicht mit einem Rechtsstreit gegen das Molyneux-Projekt gedroht oder gar Klage erhoben - dazu sind sich Sonde und Spiel dann doch viel zu wenig ähnlich.

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Das bislang als Curiosity bekannte Spiel ist das erste von 22 Experimenten. Spieler müssen nach und nach einen riesigen Würfel aus 60 Millionen Quadern aufklöppeln. Nur ein einziger Spieler gelangt irgendwann an das Innere - das Molyneux selbst als "lebensverändernd" beschreibt, ohne weitere Details zu verraten. Der Gewinner kann das Geheimnis für sich behalten oder es mit der Welt teilen. Angeblich geht es auch darum herauszufinden, wie Spieler etwa über soziale Netzwerke zusammenarbeiten, welche Entscheidungen sie einzeln oder im Kollektiv fällen. Eine Reihe der Ergebnisse soll dann in ein neues, größeres Spiel von Molyneux einfließen.

Eine weitere Besonderheit ist, dass Spieler entweder kostenlos per Antippen des Bildschirms oder mit der Maus einen der kleinen Würfel nach dem anderen knacken können sollen. Wer im Itemshop für angeblich rund 50 Cent eine Eisenhacke kauft, arbeitet zehnmal so effektiv. Für rund 50.000 Pfund (circa 63.000 Euro) gibt es eine nur einmalig verfügbare Diamanthacke, die 100.000-mal so wirkungsvoll wie ein Spieler ohne Werkzeug ist - entsprechend größer ist die Chance, der Spieler zu sein, der den Kern des Würfels knackt. Das Spiel soll für Windows-PCs und für Geräte auf Basis von Android und iOS erscheinen.

Nachtrag vom 27. August 2012, 8:25 Uhr

Das Spiel hat einen neuen Namen, schreibt Molyneux über Twitter. Es heißt Curiosity: What's inside the cube. Eigentlich wäre ihm der Titel Cube of Duty noch lieber gewesen, merkt er scherzhaft an.


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fad al-erroh 26. Aug 2012

dieses bildungsniveau kann man doch im golem-forum nicht voraussetzen. ;)

Salzbretzel 26. Aug 2012

Selber Gedanke hier Ich bin mir ziemlich sicher das dies die Auflösung sein soll.

Cinemati 25. Aug 2012

Vielleicht ist ja Denken seine Stärke und er hat direkt die Steuern einkalkuliert

kossmoboleat 24. Aug 2012

Der Witz ist, dass man eben nicht alleine arbeiten wird. Daher wuerde es auch nicht 232...

fratze123 24. Aug 2012

passt also irgendwie. :)



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