Curiosity: Marsrover schaltet auf Zweitcomputer um
Marsrover Curiosity: nur noch Statusmeldung gesendet (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Malin Space Science Systems)

Curiosity Marsrover schaltet auf Zweitcomputer um

Nach einem Ausfall des Bordcomputers wird derzeit der Ersatzcomputer des Marsrover Curiosity aktiviert. Solange ist der Rover im Ruhezustand. Ein Speicherproblem hat den Rechner lahmgelegt.

Anzeige

Bisher ist die Mission des Marsrovers Curiosity problemlos verlaufen. Ein Problem mit dem Computer des Rovers hat die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) veranlasst, dessen Zweitcomputer zu aktivieren.

Grund seien fehlerhafte Daten im Flash-Speicher des Hauptcomputers, erklärte die Nasa. Das Problem wurde offensichtlich, als der Rover nur noch Statusmeldungen, aber keine Daten mehr zur Erde funkte. Daraus sei ersichtlich gewesen, dass der Computer nicht wie geplant in den Ruhezustand versetzt worden sei.

Umgeschaltet auf B-Computer

Von der Bodenstation aus sei deshalb der zweite Computer des Rovers aktiviert worden, teilte die Nasa mit. Curiosity verfügt über zwei identische Computer. Einer davon, der A-Computer, dient als Bordcomputer für den laufenden Betrieb. Der B-Computer ist das Backup-System, das nach einem Ausfall des A-Computers dessen Aufgaben übernehmen soll.

Eine mögliche Ursache könnte die kosmische Strahlung sein. Zwar seien die Computer gegen Strahlung geschützt, sagte Richard Cook dem auf Raumfahrtthemen spezialisierten Nachrichtenangebot Space.com. Der Schutz habe jedoch auch seine Grenzen. Hochenergetische Partikel könnten den Speicher durchaus schädigen. Cook ist Curiosity-Projektmanager beim Jet Propulsion Laboratory der Nasa in Pasadena im US-Bundestaat Kalifornien.

Ruhender Rover

Die Umschaltung erfolgte in der Nacht zum Freitag. Der Rechner befindet sich laut Nasa derzeit in einem abgesicherten Modus, damit die Software eingespielt werden kann, die nötig ist, um den Rover zu steuern. Auch auf dem A-Computer musste zu Beginn der Mission die Software aktualisiert werden. Bis der B-Computer voll einsatzfähig ist, bleibt der Rover im Ruhezustand.

Der B-Computer war zeitweise schon während des Fluges von der Erde zum Mars im Einsatz. Vor der Landung im August 2012 hatte der A-Computer Curiosity übernommen und den Rover bis zu seinem Ausfall gesteuert. Die Nasa sucht nach einer Möglichkeit, den A-Computer wieder zu aktivieren, als möglichen Ersatz für den B-Computer. Außerdem solle die Software so modifiziert werden, dass solche Fehler künftig nicht mehr aufträten, sagte Cook.


nille02 05. Mär 2013

24h Vorort-Service? *scnr* Mh wenn man so eine Frage mal bei Dell oder Apple stellt...

elitezocker 05. Mär 2013

Und ein Marsmännchen steht vor dem Bildschirm und lacht sich schlapp :)

belugs 05. Mär 2013

Hi, z.B. schatbare Steckdosenleiste oder Mainboard mit IPMI. "Echte" Server haben das eh...

belugs 05. Mär 2013

HI, wenn Du Deinen Rechner auch nur in eine erdnahe Umlaufbahn bringst, landest und den...

powerman5000 04. Mär 2013

@Lehmroboter +1

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  2. Anwendungsadministrator/IT-L- eiter (m/w)
    Wwe. Th. Hövelmann GmbH & Co. KG, Rees
  3. Java Entwickler/in
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim
  4. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Anno

    Erschaffe ein Königreich auf dem iPad

  2. AWS

    Amazon eröffnet Rechenzentrum in Frankfurt

  3. Matthew Garrett

    Linux-Container müssen noch sicherer werden

  4. Stiftung Warentest

    Neue DSL-Kunden müssen rund fünf Wochen warten

  5. Ryse

    Erster Patch erhöht die Bildrate von Maxwell-Grafikkarten

  6. Test Civilization Beyond Earth

    Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle

  7. Android

    Großes Update für Google Earth mit neuer 3D-Engine

  8. ORWLCD

    3D-LCD kommt fast ohne Strom aus

  9. Respawn Entertainment

    Erweiterung für Titanfall mit Schwerpunkt Koop

  10. FTDI

    Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

    •  / 
    Zum Artikel