Curiosity Elon Musk will zum Mars

Elon Musk hat ehrgeizige Pläne: Der SpaceX-Chef glaubt, dass in 12 bis 15 Jahren Menschen auf den Mars fliegen werden. Der Rover Curiosity hat unterdessen die ersten hochaufgelösten Bilder zur Erde geschickt.

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Während bei der Nasa Euphorie über den geglückten Beginn einer neuen unbemannten Marsmission herrscht, denkt Elon Musk weiter: Er wolle Menschen auf den Mars bringen und den Planeten besiedeln, sagte der Chef des Weltraumunternehmens SpaceX dem US-Fernsehsender ABC.

In 12 bis 15 Jahren

Dass es geht, davon ist er überzeugt. Und nicht erst, wie US-Präsident Barack Obama es plant, in einigen Jahrzehnten. Mitte der 2020er Jahre, "in etwa 12 bis 15 Jahren", so glaubt er, können die ersten Menschen auf dem Nachbarplaneten landen. Die Erde sei vier Milliarden Jahre alt, und alles Leben darauf sei immer an diesen Planeten gebunden gewesen. "Jetzt ist es zum ersten Mal in fast vier Milliarden Jahren möglich - sehr schwierig zwar, aber möglich -, das Leben auf einen anderen Planeten auszubreiten", sagte Musk.

Die Frage sei, ob es gelinge, den Flug zum Mars für den Durchschnitts-US-Bürger erschwinglich zu machen, sagte er. Ein Hin- und Rückflug solle nicht mehr als eine halbe Million US-Dollar kosten - das entspreche dem Gegenwert eines Mittelklassehauses im US-Bundesstaat Kalifornien.

Wiederverwendbares Transportmittel

Der Schlüssel für regelmäßige Besuche und eine Besiedelung des Mars sei ein wiederverwendbares Transportmittel. Eine Boeing 747 koste rund 250 Millionen US-Dollar, aber ein Flug von London nach Los Angeles nur wenige Tausend. "Wenn wir eine wiederverwendbare Rakete haben, dann lägen die Kosten für einen Flug viel näher bei denen für den Treibstoff."

Das von Musk gegründete Unternehmen SpaceX hat eine eigene Raumfähre, die Dragon, und eine Trägerrakete, die Falcon-9, entwickelt. Damit hat das Unternehmen im Mai den ersten privaten Versorgungsflug zur ISS durchgeführt.

Curiosity schickt Bilder

Curiosity hat unterdessen die ersten hochaufgelösten Bilder zur Erde gefunkt. Sie stammen von den Navigationskameras (Navcams), die auf dem Mast des Rovers etwa 2 Meter über dem Boden sitzen. Den Mast hatte das Team am Mittwoch ausgefahren. Die Bilder haben eine Auflösung von 1.024 x 1.024 Pixeln. Die Nasa hat einen Satz der Bilder zu einem 360-Grad-Panorama des Marskraters Gale zusammengesetzt. Curiosity war am Montag in dem Krater gelandet.

Die Bilder zeigen auch das nahe Umfeld von Curiosity - und die Spuren, die der Skycrane hinterlassen hat: Seine Triebwerke haben beim Ablassen des Rovers Staub aufgewirbelt und auf einer Länge von etwa einem halben Meter den felsigen Untergrund freigelegt. Es sei "ein tolles Geschenk" für die Wissenschaftler, da es die unverhoffte Möglichkeit biete, wertvolle Daten zu sammeln, sagte John Grotzinger vom California Institute of Technology in Pasadena.


Neuro-Chef 27. Aug 2012

Also ich als Trekkie und ansonsten wissenschaftlich interessierter Mensch fände...

zilti 11. Aug 2012

Der Flug an sich kostet aber mehr, als du bezahlst, du bist ja nicht der einzige...

win.ini 10. Aug 2012

DAS sieht doch schonmal vielversprechend aus! Die anderen Bilder waren auch toll, aber...

__destruct() 09. Aug 2012

Mal sehen, wie lange ich brauche, bis ich deine persönliche Sauerstoffversorgung und das...

inb4 09. Aug 2012

Ha. Ja das wär ne Elopostrophe.

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