Cupchair: 360-Grad-Produktbilder mit der Kaffeetasse
Cupchair (Bild: Rotaryview)

Cupchair 360-Grad-Produktbilder mit der Kaffeetasse

Eine Kaffeetasse, das iPhone und eine App sollen die Produktion von Rundum-Produktfotos besonders einfach machen. Cupchair heißt die dafür notwendige App.

Anzeige

Um ein Produkt in einem Onlineshop oder einer Internetauktion ansprechend zu präsentieren, muss es fotografiert werden. Mit 360-Grad-Rundumbildern soll zwar die Präsentation besonders elegant sein, doch die Herstellung ist für Laien kompliziert. Mit der iOS-App Cupchair von Rotaryview soll das Problem gelöst werden.

Die Kaffeetasse dient als Stativ für das iPhone. Es sollte ein Modell gewählt werden, bei dem gerade noch die Kameraöffnung des Smartphones herausschaut und der obere Rand des Displays mit einem Finger zu erreichen ist. Dort wird der Auslöser eingeblendet. Durch den niedrigen Aufnahmestandpunkt der Tasse soll es leichter sein, ein Objekt vor der Kamera zu fotografieren, das auf dem Tisch steht.

Das zu fotografierende Objekt sollte vor einem weißen Hintergrund aufgestellt und ausreichend beleuchtet werden. Zur Not reichen als Hintergrund auch eine Tischdecke oder ein großes Blatt Papier in einiger Entfernung.

Die iOS-App Cupchair gibt nach dem Start der Fotoserie Anweisungen, wann das Objekt wieder ein Stück von Hand gedreht werden soll und macht dann ein weiteres Bild, bis eine Rundumansicht in Einzelbildern vorliegt. Die Software verrechnet die Bilder dann zu einer Animation, die zum Server von Rotaryview heraufgeladen wird. Der Benutzer erhält einen Embed-Code, mit dem er seine 360-Grad-Ansicht als Flash-Animation zum Drehen und Zoomen auf einer Webseite veröffentlichen kann. Durch das manuelle Drehen sind kleine Sprünge in den Aufnahmen nicht ganz zu vermeiden. Abhilfe könnte ein Drehteller schaffen, den sich der Anwender selbst zusammenbauen oder im Zubehörhandel erstehen kann.

  • Cupchair (Bild: Rotaryview)
  • Cupchair (Bild: Rotaryview)
  • Cupchair (Bild: Rotaryview)
  • Cupchair (Bild: Rotaryview)
Cupchair (Bild: Rotaryview)

Die App Cupchair ist zwar kostenlos, für das Hosting der Animationen verlangt der Anbieter jedoch Geld. Bis zu zehn Produkte kosten pro Monat 4,99 US-Dollar oder 49 US-Dollar im Jahr. Bis zu 30 Produktbilder können für 9 US-Dollar monatlich gehostet werden und bei maximal 100 Stück verlangt der Anbieter monatlich 49 US-Dollar. Die Preisliste ist nach oben hin verhandelbar.

Wer kein iPhone besitzt oder benutzen möchte, kann auch über die Website von Rotaryview Einzelaufnahmen heraufladen und zu einem 360-Grad-Filmchen verrechnen lassen.


Eurit 12. Sep 2012

im Video siehst du, dass die Zielgruppe nicht dslr Profis oder Leute mit einer...

tschnz 12. Sep 2012

Man muss nicht immer alles so kleinkariert sehen.

ThorstenMUC 11. Sep 2012

Wer braucht schon die Profi-DSLR mit 300¤ Carbon-Stativ, wenn man das gleich auch mit nem...

F4yt 11. Sep 2012

Als schnelles Beispiel: ajax-zoom.com ist leider genauso kommerziell (wobei es in zwei...

F4yt 11. Sep 2012

Mal sehen, ob ich im nächsten Urlaub etwas Zeit finde, um sowas in HTML5 oder mit Hilfe...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Architect (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  2. IT-Projektleiter/IT-Systempl- aner (m/w) für die Digitale Fabrik
    Daimler AG, Sindelfingen
  3. Java-Web-Entwickler - CMS & Portale (m/w)
    TFT TIE Kinetix GmbH, München
  4. (Junior) Softwareentwickler/-in .NET
    FORUM MEDIA GROUP GMBH, Merching

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Probleme mit der Haltbarkeit

    Wearables gehen zu schnell kaputt

  2. Nachfolger von Brendan Eich

    Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

  3. E-Plus

    Berliner U-Bahn bis Jahresende mit UMTS und LTE ausgerüstet

  4. 100 MBit/s

    Telekom will 38.000 Kabelverzweiger für Vectoring

  5. Regierungsrazzia

    Chinesische Büros von Microsoft durchsucht

  6. Sebastian Kügler

    Pläne für Wayland-Unterstützung in KDE Plasma 5

  7. Dieselstörmers

    Modemarke gegen Actionspiel

  8. Wearable

    Swatch will eigene Smartwatch bauen

  9. DPT Board

    Selbstbau-WLAN-Modul mit OpenWRT für 35 US-Dollar

  10. Telltale Games

    The Walking Dead geht in die dritte Adventure-Staffel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LG 34UM95 im Test: Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
LG 34UM95 im Test
Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
  1. Free-Form Display Sharp zeigt LCD mit kurvigem Rahmen
  2. Eizo Foris FS2434 IPS-Display mit schmalem Rahmen für Spieler
  3. Philips 19DP6QJNS Klappmonitor mit zwei IPS-Displays

Privacy: Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
Privacy
Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies
  1. Passenger Name Record Journalist findet seine Kreditkartendaten beim US-Zoll
  2. Android Zurücksetzen löscht Daten nur unvollständig
  3. Privatsphäre Bundesminister verlangt Datenschutz beim vernetzten Auto

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

    •  / 
    Zum Artikel