CST-01: Extrem dünne Uhr mit E-Ink-Display
Die Armbanduhr CST-01 ist nur 0,8 mm dick. (Bild: Central Standard Timing)

CST-01 Extrem dünne Uhr mit E-Ink-Display

Gerade einmal 0,8 mm dick ist die CST-01 genannte Uhr des US-Startups Central Standard Timing. Dabei kommt ein E-Ink-Display zum Einsatz, das auf einen Stahlring aufgebracht ist.

Anzeige

Die beiden Designer und Ingenieure Dave Vondle und Jerry O'Leary haben im Dezember 2011 Central Standard Timing gegründet und zeigen auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas ihr erstes Produkt: CDT-01. Sie nennen es die dünnste Uhr der Welt. Die Uhr mit E-Ink-Display ist gerade einmal 0,8 mm dick, was in etwa einer Kreditkarte entspricht. Insgesamt wiegt die Uhr 12 Gramm.

Die Komponenten der minimalistischen Uhr bringen ihre Entwickler in einer nur 0,5 mm tiefen Einbuchtung unter, die in den Stahl geätzt wird. Auf Knöpfe oder Schnittstellen wird komplett verzichtet. Die Zeit wird über eine Basisstation eingestellt. Dort kann auch auf das außerhalb der USA üblichere 24-Stunden-Format umgestellt werden.

  • CST-01 von Central Standard Timing (Bild: Central Standard Timing)
  • CST-01 von Central Standard Timing (Bild: Central Standard Timing)
  • CST-01 von Central Standard Timing (Bild: Central Standard Timing)
  • CST-01 von Central Standard Timing (Bild: Central Standard Timing)
  • CST-01 von Central Standard Timing (Bild: Central Standard Timing)
  • CST-01 von Central Standard Timing (Bild: Central Standard Timing)
  • CST-01 von Central Standard Timing (Bild: Central Standard Timing)
  • CST-01 von Central Standard Timing (Bild: Central Standard Timing)
CST-01 von Central Standard Timing (Bild: Central Standard Timing)

Auf der Basisstation wird die Uhr auch geladen. Magnete sorgen dafür, dass die Uhr korrekt auf der Station sitzt. Die CST-01 verfügt über einen biegsamen Thinergy-Akku von Infinite Power Solutions, der in nur 10 Minuten komplett geladen wird und dann rund einen Monat durchhalten soll. Insgesamt soll die sogenannte Micro-Energy-Cell (MEC) eine Lebenszeit von 10.000 Ladezyklen haben, was bei typischer Nutzung für 15 Jahre ausreichen soll.

Das zur Zeitanzeige verwendete Display kommt von E-Ink. Es zeigt entsprechend dem minimalistischen Konzept der Designer ausschließlich die Zeit an. Der verwendete Prozessor kommt von Seiko Epson.

Die Entwicklung der CST-01 ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Zwar liegen bereits erste Muster vor, die mit echten Produktionsmethoden entstanden sind, für eine Massenproduktion muss die Uhr aber noch leicht modifiziert werden. Zudem soll sie so weit wie möglich wasserdicht und kratzresistent gemacht werden. Die ersten Exemplare will Central Standard Timing ab September 2013 ausliefern.

Derzeit kann die CST-01 über Kickstarter vorbestellt werden. Die ersten 500 vorbestellbaren Uhren für 99 US-Dollar sind bereits ausverkauft, regulär soll die Uhr in Schwarz oder Weiß 129 US-Dollar kosten.


High_Nibble 11. Sep 2013

Bei den meisten Menschen sind die Arme seitlich am Körper befestigt. Du schaffst es...

paradigmshift 13. Jan 2013

Weder noch. Der Akku sollte immer 20% Puffer gegenüber voll bzw. leer haben...

Endwickler 12. Jan 2013

Oder vielleicht so etwas: http://www.yankodesign.com/2006/02/28/timeflex-stick-on-watch...

Endwickler 11. Jan 2013

Es gibt Handyhersteller, die so etwas behaupten: http://www.chip.de/news/LionKing-800...

ichbinsmalwieder 10. Jan 2013

Edelstahl ist jetzt nicht wirklich was neues, die meisten Männeruhren haben Leder- oder...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w)
    Medical Park AG, Berlin
  2. SAP-Projektmanager / Stellvertretender Leiter IT (m/w)
    RINGSPANN GmbH, Bad Homburg bei Frankfurt am Main
  3. Support Mitarbeiter für das Prozessmanagement (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  4. Data Analyst (m/w)
    Siemens AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ofcom

    Briten schalten den Pornofilter ab

  2. Erstmal keine Integration

    iOS 8 und OS X Yosemite sollen nicht parallel erscheinen

  3. Privacy

    Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies

  4. Oberster Gerichtshof

    Österreichs Provider gegen Internetsperren zu Kino.to

  5. Eigene Cloud

    Owncloud 7 mit Server-to-Server-Sharing

  6. Electronic Arts

    Battlefield Hardline auf Anfang 2015 verschoben

  7. Schlafmonitor

    Besser schlafen mit Sense

  8. Videostreaming

    Youtube-Problem war ein Bug bei Google

  9. Prozessor inklusive Speicher

    Kommende APUs mit Stacked Memory und mehr Bandbreite

  10. Statt Codeplex

    Typescript mit neuem Compiler auf Github



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

Destiny angespielt: Schöne Grüße vom Master Chief
Destiny angespielt
Schöne Grüße vom Master Chief
  1. Bungie Drei Betakeys für Destiny
  2. Activison Destiny ungeschnitten "ab 16" und mit US-Tonspur
  3. Bungie Destiny läuft auch auf der Xbox One in 1080p mit 30 fps

Let's Player: "Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
Let's Player
"Es gibt Spiele, für die man bezahlt wird"
  1. Transocean Handelssimulation mit Ozeanriesen
  2. Dieselstörmers angespielt Diablo plus Diesel
  3. Quo Vadis Computec Media übernimmt Mehrheit an Aruba Events

    •  / 
    Zum Artikel