Crucial: m4-SSD als Upgrade für Ultrabooks mit Festplatte
Die m4-SDD im mSata-Format (Bild: Crucial)

Crucial m4-SSD als Upgrade für Ultrabooks mit Festplatte

Crucial bietet seine SSDs der Serie m4 nun auch im Formfaktor mSata an. Die Geräte gibt es von 32 bis 256 GByte, vor allem die kleineren Kapazitäten sind recht günstig. Das Tempo soll auf dem Niveau der größeren Laufwerke liegen.

Anzeige

Die günstigsten Ultrabooks sind mit Festplatten bestückt, um die von Intel vorgegeben Bootzeiten zu erreichen, ist in der Regel zusätzlich ein SSD-Cache des Chipherstellers verbaut. Dieser dient aber nur zum Beschleunigen des Bootens und für das schnelle Aufwachen aus dem Standby-Modus. Intel nennt das "Rapid Start" und "Smart Response". Die entsprechenden SSDs der Serie 313 von Intel sind auch nur mit höchstens 24 GByte zu haben.

Die klassischen Vorteile einer SSD wie den schnellen Start von Anwendungen und sehr kurze Zugriffszeiten bieten solche Lösungen nicht. Crucial will das nun ändern und bietet deshalb seine bisher im 2,5-Zoll-Format angebotenen SSDs der Serie m4 auch als mSata-Laufwerke an. Sie passen in den Steckplatz, wo auch Intels SSD-Cache Platz findet. Über entsprechende Konfiguration der Intel-Treiber kann die neue SSD dann wie erstmals beim Z68-Chipsatz als Cache auch für Anwendungen dienen oder bei Verzicht auf die Festplatte als einziges Laufwerk. Das spart zusätzlich noch etwas Gewicht.

Schnelles Lesen, aber nur gemächliches Schreiben

Da die m4-mSata-SSD nach Sata mit 6 GBit/s arbeitet, kann sie laut Crucials Daten maximal 500 MByte/s beim sequenziellen Lesen erreichen, die Schreibgeschwindigkeit beim 128-Gbyte-Modell mit höchstens 175 MByte/s ist für eine aktuelle SSD aber gering. Als Controller kommt ein Marvell-Chip mit eigener Firmware zum Einsatz. Bei der 256-GByte-Version sind Crucial zufolge noch 260 MByte/s beim Schreiben machbar.

Die Laufwerke will Crucial in Größen von 32, 64, 128 und 256 GByte anbieten, die Preisempfehlungen lauten 53, 81, 122 und 226 US-Dollar. Bei deutschen Versendern sind die mSata-SSDs schon vereinzelt erhältlich. Die Preise bewegen sich bei rund 65 Euro für die 64-GByte-Version, für 128 GByte sind rund 110 Euro gefordert und das größte Laufwerk mit 256 GByte kostet knapp 200 Euro.


anybody 18. Jul 2012

PCI Express SSDs sind für Server gedacht (und Speziallösungen mit Spezialtreibern und...

snacht01 18. Jul 2012

Die Angabe für 95 Mb/s schreibend (für die 64 GB-Version) kann ich bestätigen, in meinem...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Spezialist Netz- und Systemmanagement (m/w)
    Infokom GmbH, Karlsruhe
  2. Mitarbeiter (m/w) Anwendungsbetreuung Data Warehouse
    Aareon Deutschland GmbH, Mainz
  3. EDV-Administrator (m/w)
    Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen, Göppingen
  4. IT-Senior Analyst SAP Support (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sicherheitslücke bei Android

    AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein

  2. Betriebssystem

    Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10

  3. Verschlüsselung

    PEP will Nachrichtenverschlüsselung einfacher machen

  4. Dreijahresplan

    EA will Spielervertrauen zurückgewinnen

  5. Netflix-Start in Deutschland

    Der Kampf um den Video-on-Demand-Markt

  6. Nachfolger von Windows 8

    Microsoft zeigt Windows 9 am 30. September

  7. Verschlüsselung

    Encrypt-then-MAC für TLS standardisiert

  8. Cyanogenmod

    Neue Monatsversion bringt verbessertes Bug-Tracking

  9. IMHO

    Microsoft kauft sich einen Markt mit Klötzchen

  10. AVMs neuer VDSL-Router

    Fritzbox 3490 hat sechs Antennen für ein schnelles WLAN



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Destiny: Schicksal voller Widersprüche
Test Destiny
Schicksal voller Widersprüche
  1. Destiny 500 Millionen US-Dollar Umsatz mit "steriler Welt"
  2. Destiny "Größter Unterschied sind sehr pixelige Schatten"
  3. Bungie Kostenloses Upgrade von Old- zu Current-Gen-Konsolen

DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel: Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel
Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
  1. Miraisens Virtuelle Objekte werden ertastbar
  2. Autodesk Pteromys konstruiert Papiergleiter am Computer

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

    •  / 
    Zum Artikel