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Drohne Spiri: Wert auf Aussehen gelegt
Drohne Spiri: Wert auf Aussehen gelegt (Bild: Pleiades)

Crowdfunding Spiri, die hübsche Open-Source-Drohne

Eine Open-Source-Drohne mit Appstore - das ist das Ziel des kanadischen Unternehmens Pleiades. Die Drohne ist fertig. Der Produktionsstart soll per Crowdfunding finanziert werden.

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Drohnen sehen meist recht funktional aus. Die Entwickler von Spiri hingegen haben Wert auf das Aussehen gelegt: Die Drohne hat schön geformte Rotorenschützer und ein Gehäuse in einem Pastellton.

Spiri ist ein 34 x 34 cm Quadrokopter. Er besteht aus einem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff, der stabil genug ist, um einem Zusammenstoß unbeschadet zu überstehen, aber dennoch so leicht, dass Spiri nur rund 400 Gramm wiegt. Die vier Rotoren, die einen Durchmesser von 13,5 cm haben, sind von einem Schutz umgeben, der verhindert, dass die Rotoren bei einem Absturz kaputtgehen oder bei einer Kollision Schaden anrichten.

Ferngesteuert oder autonom

Spiri kann per Bluetooth und WLAN kommunizieren und darüber auch ferngesteuert werden. Es ist aber möglich, die Drohne ganz ohne Fernbedienung fliegen zu lassen. Dazu werden der Drohne Befehle wie: Fliege eine bestimmte Strecke geradeaus, dann eine Kurve und komme wieder zurück, vorgegeben. Spiri führt diese dann autonom aus.

  • Die Drohne Spiri... (Foto: Pleiades)
  • ... ist ein formschörner Quadrocopter. (Foto: Pleiades)
  • Beim Bau der Drohne, (Foto: Pleiades)
  • In dieser Flugarena haben die Kanadier ihre Drohne getestet. (Foto: Pleiades)
Die Drohne Spiri... (Foto: Pleiades)

Aber auch beim ferngesteuerten Fliegen muss der Pilot nur die Richtung vorgeben. Alles andere erledigt die Drohne selbst. Dafür ist sie mit verschiedenen Sensoren ausgestattet: Beschleunigungsmesser, Magnetometer und Gyroskop sorgen für eine stabile Lage in der Luft. Mit einem akustischen Entfernungsmesser und einem Drucksensor kann die Flughöhe bestimmt werden. Eine auf den Boden gerichtete Kamera hilft, den Kurs zu halten. Zwei weitere Kameras dienen der Hinderniserkennung. Mit Hilfe von GPS schließlich kann Spiri navigieren.

Open-Source-Drohne

Die Datenverarbeitung übernimmt ein 1-Gigahertz-ARM-Prozessor mit zwei Kernen. Als Arbeitsspeicher stehen 4 GByte zur Verfügung. Spiri arbeitet mit Ubuntu Linux und dem Robot Operating System (ROS), also zwei Open-Source-Betriebssystemen. Das bedeutet, Entwickler können Apps für die Drohne schreiben. Die Idee sei, einen Appstore für die Drohne einzurichten - vergleichbar den Appstores für die verschiedenen mobilen Endgeräte.

Mit einer Akkuladung kann Spiri rund 10 bis 15 Minuten fliegen. Wenn sich der Ladestand des Akkus dem Ende zuneigt, kehrt die Drohne automatisch zu ihrer Station zurück, wo der Stromspeicher per Induktion wieder aufgeladen wird.

Finanzierung der Produktion

Entwickelt wurde Spiri von dem kanadischen Unternehmen Pleiades. Über ein Jahr haben die Kanadier nach eigenen Angaben an der Drohne getüftelt. Sie sei jetzt soweit, dass sie in Serie gefertigt werden könne, erklären sie. Um den Start der Produktion finanzieren zu können, hat Pleiades eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter initiiert.

Bis zum 12. September sollen 125.000 US-Dollar zusammenkommen. Bis dato haben knapp 140 Unterstützer über 41.000 US-Dollar zugesagt. Ab einer Zusage von 500 US-Dollar gibt es den Quadrocopter. Die ersten Spiris sollen Anfang kommenden Jahres ausgeliefert werden.


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Der Andere 26. Aug 2013

Da sind doch schon Kameras an dem Ding dran, zumindest steht's so im Artikel. Sonst eben...

Anonymer Nutzer 26. Aug 2013

ALLES hat mit Patenten zu tun!

Anonymer Nutzer 26. Aug 2013

Ich hab mir selber son Ding gebaut. Ich hab irgendwann den Überblick für die Kosten...

Hanson 26. Aug 2013

aber sowas von +1. genau so einen thread wollte ich eben aufmachen. diese videos sehen...

AlexanderSchäfer 25. Aug 2013

Vielleicht die weiblichen Partner der Käufer? Sonst kommt es noch zu Kommentaren wie...



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